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Crazy Soccer: Football Stars – Winning Earth Cup Final – Let’s Play

Mit Crazy Soccer, auch bekannt als LOL Football, von HeroLabs landet Dominik dieses Mal bei einem ausgesprochen schrägen Fußballspiel, das irgendwo zwischen Konsolenexperiment und Mobile-Game-Gefühl angesiedelt ist. In knapp vier Minuten geht es auf dem ersten Planeten, der Erde, in das allererste Match dieses intergalaktischen Turniers, bei dem schnell klar wird: Realismus oder spielerische Tiefe stehen hier ganz sicher nicht im Mittelpunkt. Stattdessen setzt Crazy Soccer auf absurde Figuren, überzeichnete Spezialfähigkeiten und eine Spielmechanik, die bewusst simpel und stellenweise sogar etwas holprig wirkt.

Gerade diese Einfachheit sorgt jedoch dafür, dass sich das Spiel kaum ernst nimmt und genau darin liegt sein Reiz. Alles fühlt sich überdreht, laut und leicht chaotisch an, fast so, als hätte man es eher auf einem Smartphone als auf einer klassischen Spieleplattform erwartet. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – entsteht schnell ein gewisser Unterhaltungswert. Dominik merkt beim Spielen, dass er immer wieder schmunzeln muss, weil das Spiel mit seiner eigenen Albernheit spielt und keinerlei Anspruch erhebt, ein ernstzunehmender Fußballtitel zu sein.

Crazy Soccer möchte weder mit großen Sportspielen konkurrieren noch taktische Raffinesse bieten. Es lebt von kurzen Matches, schnellen Effekten und der Idee, Fußball in ein möglichst verrücktes Gewand zu stecken. Damit reiht es sich eher in die Nische kurioser Sportspiele ein, die man für ein paar Minuten startet, um einfach mal abzuschalten und sich berieseln zu lassen. Für längere Sessions fehlt dem Spiel zwar die Substanz, als kurzer, bewusst alberner Zeitvertreib funktioniert es aber erstaunlich gut.

Unterm Strich ist Crazy Soccer kein Titel, den man wegen spielerischer Klasse oder technischer Raffinesse in Erinnerung behält. Als kleine, schräge Abwechslung mit Augenzwinkern erfüllt es seinen Zweck jedoch vollkommen – und genau mit dieser Erwartungshaltung macht es sogar überraschend Spaß.

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Clutchtime Basketball Deckbuilder – Tournament Mode (Bench Player) – Let’s Play

Im Turniermodus von Clutchtime Basketball Deckbuilder trifft Basketball auf Deckbuilding, wobei jedes Team mit einem eigenen Kartensatz ins Spiel geht. Pässe, Würfe und Verteidigungsaktionen werden über Kartenkombinationen abgebildet, was den Matches eine taktische Note verleiht und gleichzeitig für eine gewisse Unberechenbarkeit sorgt. Die Partien entwickeln sich Zug um Zug über ausgespielte Synergien, die im besten Fall zu sehenswerten Punkteserien führen.

Optisch präsentiert sich das Spiel angenehm aufgeräumt. Die Oberfläche ist klar strukturiert, sodass man auch bei längeren Partien jederzeit den Überblick behält. Die Matches sind bewusst so ausgelegt, dass realistische Basketball-Ergebnisse zustande kommen, was der Authentizität zugutekommt, allerdings auch dazu führt, dass sich einzelne Begegnungen etwas in die Länge ziehen können.

Auf der Schwierigkeitsstufe „Bench Player“ änderte sich für Dominik im Vergleich zu „Rookie“ allerdings wenig. Das Spiel bleibt sehr nachsichtig, die bekannten Kartenzyklen wiederholen sich und starke Kombinationen lassen sich nahezu ohne Gegenwehr durchziehen. Dadurch stellt sich recht schnell ein Gefühl von Monotonie ein. Zwar ist gut vorstellbar, dass höhere Schwierigkeitsgrade oder andere Teams mehr taktische Tiefe offenbaren, auf diesem Niveau bleibt es jedoch eher ein lockeres, beiläufiges Erlebnis. Die Grundidee, Sport und Deckbuilding miteinander zu verbinden, ist dennoch spannend und hebt sich angenehm von klassischen Sportspielen ab.

Unterm Strich zeigt das Bench-Player-Turnier, dass Clutchtime Basketball Deckbuilder konzeptionell einiges zu bieten hat, aber erst mit deutlich stärkerer KI und mehr Widerstand wirklich zünden dürfte. Für ein paar Matches zwischendurch funktioniert es gut, langfristig fehlt auf dieser Schwierigkeitsstufe jedoch der nötige Biss.

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Sid Meier’s Civilization I (DOS) – Kaiser Level – Let’s Play

Dominik widmet sich diesmal einem der einflussreichsten Spiele der gesamten Videospielgeschichte: Sid Meier’s Civilization aus dem Jahr 1991. Entwickelt und veröffentlicht von MicroProse für MS-DOS, legte dieser Titel den Grundstein für das komplette 4X-Genre – also Erkunden, Expandieren, Ausbeuten und Erobern. Von der Steinzeit bis ins Raumfahrtzeitalter lenkt man hier die Geschicke einer Zivilisation und trifft Entscheidungen, die über Jahrtausende hinweg nachwirken, sei es bei der Stadtgründung, der Wahl der Regierungsform, der Forschung oder in Krieg und Diplomatie.

Technisch wirkt Civilization aus heutiger Sicht natürlich schlicht, doch schon damals vermittelte die Weltkarte ein beeindruckendes Gefühl von Größe und Bedeutung. Die klare Benutzeroberfläche, die reduzierten, aber gut lesbaren Grafiken und die ikonischen Musikstücke sorgten dafür, dass man sich schnell in die Spielwelt hineinzog. Trotz der Limitierungen früher 90er-Jahre-PCs schaffte es das Spiel, jeden technologischen Fortschritt und jede neue Entdeckung wie einen echten Meilenstein wirken zu lassen.

Für dieses Let’s Play spielte Dominik Civilization I unter MS-DOS mit der Nation Russland auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad „Kaiser“, mit sieben gegnerischen Zivilisationen auf einer zufällig generierten Welt. Die komplette Partie wurde in 6 Stunden und 27 Minuten abgeschlossen. Auch heute noch zeigt sich, warum dieses Spiel über Jahrzehnte hinweg nichts von seiner Faszination verloren hat. Natürlich sind KI und Diplomatie aus heutiger Sicht simpel, doch das grundlegende Spieldesign funktioniert nach wie vor hervorragend. Es ist weniger reine Nostalgie als vielmehr zeitlose Spielmechanik, die immer wieder dazu einlädt, noch eine weitere Runde zu spielen.

Civilization ist damit nicht nur der Startpunkt einer der langlebigsten Strategieserien überhaupt, sondern auch die Blaupause für zahllose Nachfolger und Genreverwandte – von Master of Orion bis hin zu modernen Globalstrategiespielen. Bis heute steckt sein Erbe in nahezu jedem rundenbasierten Strategiespiel, das den Spieler vor die Aufgabe stellt, ein Reich aufzubauen, langfristig zu planen und Geschichte zu schreiben. Für Strategie-Fans und Retro-Spieler bleibt Civilization I ein Pflichtprogramm – als historisches Dokument ebenso wie als erstaunlich gut spielbarer Klassiker.

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Cascadia Digital Edition – Let’s Play

Heute schaut sich Dominik Cascadia genauer an, den Spiel-des-Jahres-Gewinner von 2022, der inzwischen auch als offizielle digitale Umsetzung auf Steam verfügbar ist. Das ursprünglich von Flatout Games entwickelte und von Alderac Entertainment Group (AEG) veröffentlichte Brettspiel wurde für die digitale Version von Dire Wolf umgesetzt und überträgt das entspannte, aber dennoch taktische Spielgefühl sehr gelungen auf den Bildschirm.

Im Kern ist Cascadia ein Plättchen-Legespiel, bei dem Landschafts­plättchen mit passenden Tiermarkern kombiniert werden, um möglichst viele Punkte zu erzielen. Der besondere Reiz liegt in der flexiblen Wertung: Lebensräume und Tiere greifen ineinander, wodurch jede Partie anders verläuft und immer neue Entscheidungen gefragt sind. Ziel ist es, eine möglichst stimmige und punkteträchtige Landschaft aufzubauen, ohne sich frühzeitig festzulegen oder wichtige Optionen zu verbauen.

Die digitale Umsetzung überzeugt mit klarer Optik, ruhiger Präsentation und einer sehr zugänglichen Steuerung. Gerade für Spieler, die das Brettspiel noch nicht kennen, ist das integrierte Tutorial eine große Hilfe, da es die Regeln verständlich und Schritt für Schritt erklärt. Die KI bietet solide Gegenwehr, bleibt dabei aber fair, sodass sowohl entspannte Runden als auch etwas anspruchsvollere Partien möglich sind.

Für Dominik zeigt sich schnell, warum Cascadia so erfolgreich war. Der Vergleich zu Dorfromantik, dem Spiel-des-Jahres-Titel von 2023, liegt nahe, doch Cascadia spielt sich direkter, flotter und bietet durch die Kombination aus Landschafts- und Tierwertung mehr taktische Tiefe. Gerade weil er das physische Brettspiel vorher nicht gespielt hatte, war der Einstieg über die digitale Version besonders angenehm. Nach der ersten Partie war klar, dass hier ein Titel vorliegt, der immer wieder zu einer weiteren Runde einlädt.

Unterm Strich ist Cascadia in seiner digitalen Form eine sehr gelungene Adaption eines modernen Brettspielklassikers. Wer Freude an taktischen Legespielen hat und ein zugängliches, aber dennoch anspruchsvolles Spielerlebnis sucht, bekommt hier ein rundes Gesamtpaket, das sich hervorragend für kurze wie auch längere Sessions eignet.

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American Arcadia – Chapter 3 – Let’s Play / Walkthrough

In Kapitel 3 von American Arcadia, entwickelt von Out of the Blue und veröffentlicht von Raw Fury, zieht das Tempo spürbar an und die Flucht aus der künstlichen Traumstadt wird deutlich gefährlicher. Dominik merkt schnell, dass dieses Kapitel stärker auf actionreiche Plattformpassagen setzt, ohne dabei die erzählerische Komponente zu vernachlässigen. Das Zusammenspiel aus spannungsgeladenen Fluchtmomenten und ruhigerer, storygetriebener Erkundung sorgt für einen Rhythmus, der konstant antreibt und neugierig auf den nächsten Abschnitt macht.

Audiovisuell bleibt das Spiel auf hohem Niveau. Die Sprachausgabe ist durchgehend überzeugend, die Zwischensequenzen sind sauber inszeniert und die Übergänge zwischen den 2D- und 3D-Passagen wirken durchdacht und stimmig. Nichts fühlt sich zufällig an, alles dient dem Erzählfluss und der Atmosphäre dieser dystopischen Welt.

Gerade weil Dominik normalerweise längere 3D-Abschnitte eher meidet, überrascht ihn Kapitel 3 positiv. Die 3D-Sequenzen wirken nie überladen oder ermüdend, sondern fügen sich organisch in das Gesamtbild ein und unterstützen die Geschichte. Besonders deutlich wird hier, wie gut das Balancing gelungen ist: Die Herausforderungen bleiben fair, das Spieltempo steigt, ohne frustrierend zu werden, und selbst in hektischeren Momenten behält man stets die Kontrolle.

Kapitel 3 unterstreicht damit eindrucksvoll, warum American Arcadia so gut funktioniert. Die Mischung aus Story, Rätseln und Action ist fein austariert und zeigt, wie konsequent das Spiel seine Idee weiterentwickelt, ohne den Spieler zu überfordern oder aus dem Erlebnis zu reißen.

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DOOM 64 – Level 4 – Let’s Play

Dominik stürzt sich in die vierte Mission von DOOM 64, dem düsteren Nintendo-64-Ableger des legendären Shooters von id Software, entwickelt von Midway Games und veröffentlicht im Jahr 1997. Nach den ersten drei Levels zeigt sich hier einmal mehr, wie abwechslungsreich die Levelgestaltung dieses Klassikers ist – und wie stark sich das Spiel von seinen PC-Vorgängern unterscheidet.

Auch in diesem Abschnitt bleibt der Puls hoch. Die Kämpfe gegen Dämonen sind ebenso intensiv wie die allgegenwärtigen Schalterrätsel, die den Spielfluss immer wieder bremsen – aber auf die bestmögliche Weise. Dominik merkt schnell, dass sich Level 4 noch stärker auf das Zusammenspiel aus Tempo, Orientierung und Timing konzentriert. Die Anzahl der Schalter, die das Vorankommen kontrollieren, ist höher als erwartet und sorgt für eine zusätzliche Denkanforderung zwischen den Feuergefechten. Genau diese Mischung aus präzisem Gunplay und cleverem Leveldesign macht DOOM 64 so besonders.

Das Spiel basiert technisch auf einer erweiterten Version der DOOM II-Engine, was sich vor allem in der flüssigeren Bewegung, verbesserten Beleuchtung und deutlich atmosphärischeren Texturen bemerkbar macht. Das Ergebnis ist ein Spiel, das sich vertraut anfühlt, aber visuell und klanglich deutlich erwachsener wirkt. Die düsteren Lichtverhältnisse, die kräftigen Farben und der druckvolle Soundtrack schaffen eine bedrohliche Stimmung, die dem Original zwar ähnelt, aber eine eigene, intensivere Note trägt.

Für Dominik ist die Rückkehr in diese Hölle ein Fest für Retro-Fans – nicht nur wegen der Nostalgie, sondern auch, weil DOOM 64 spielmechanisch bis heute überzeugt. Selbst nach Jahrzehnten beweist der Titel, wie stark gutes Leveldesign und schnelles, direktes Gameplay altern können. Die vierte Mission unterstreicht das perfekt: anspruchsvoll, stimmungsvoll und mit genau dem richtigen Maß an Herausforderung.

Wer klassische Shooter liebt, findet in DOOM 64 ein Meisterwerk seiner Ära – ein Spiel, das zeigt, wie viel Atmosphäre und Spannung selbst in einer minimalistischen Struktur stecken können. Dominik bleibt dran und wird auch die nächsten Level seiner vollständigen Durchspielreihe präsentieren – ein Muss für alle, die den Ursprung moderner Actionspiele noch einmal erleben möchten.

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Bleifuss Fun – Ignition – Let’s Play

Dominik greift in diesem Let’s Play zu einem echten 90er-Jahre-Arcadeklassiker: Bleifuss Fun, international besser bekannt als Ignition. Das 1997 von Unique Development Studios entwickelte und von Virgin Interactive veröffentlichte Rennspiel hat zwar nie den ganz großen Mainstream-Ruhm eines Mario Kart erreicht, sich aber über die Jahre einen festen Kultstatus erarbeitet. Mit seiner isometrischen Perspektive, dem hohen Tempo und dem klaren Fokus auf Fahrkönnen statt Item-Chaos bot es damals wie heute eine angenehm andere Art von Fun-Racer.

Schon früher hatte Dominik viel Spaß mit Bleifuss Fun, und rückblickend war es für ihn auch der letzte Teil der Bleifuss- beziehungsweise Screamer-Reihe, der wirklich gezündet hat. Screamer 3 und Screamer 4×4 verloren ihn damals an die aufkommende Need for Speed-Serie. Umso spannender war es, den Titel nach vielen Jahren erneut zu starten – und festzustellen, wie gut er sich bis heute spielt. Das Fahrgefühl ist schnell, direkt und erstaunlich präzise, die Rennen sind intensiv und lassen kaum Verschnaufpausen zu.

Spielerisch erinnert Ignition auf den ersten Blick an Micro Machines, geht aber eigene Wege. Die Strecken sind größer, komplexer und abwechslungsreicher, jedes Fahrzeug hat ein spürbar eigenes Handling, und der gezielte Einsatz von Turbos entscheidet oft über Sieg oder Niederlage. Statt auf Waffen setzt das Spiel konsequent auf sauberes Fahren, Streckenkenntnis und Timing. Hinzu kommt eine überraschend fordernde KI, die jeden Lauf bis zur Ziellinie spannend hält. Ob in Städten, verschneiten Landschaften oder sogar auf Vulkanstrecken – die Kurse sind kreativ gestaltet und voller Hindernisse, die für zusätzliche Dynamik sorgen.

Besonders interessant ist der Blick auf das Vermächtnis der Reihe. Mehr als 25 Jahre nach Veröffentlichung steht Bleifuss tatsächlich vor einem Comeback, denn für 2025 wurde ein neuer Teil angekündigt. Ob dieser an die kompromisslosen Arcade-Wurzeln anknüpfen oder einen moderneren Ansatz wählen wird, bleibt abzuwarten – neugierig macht die Ankündigung auf jeden Fall.

Für Fans klassischer Arcade-Racer ist Bleifuss Fun / Ignition auch heute noch eine klare Empfehlung. Wer Spiele wie Micro Machines, Wacky Wheels, Mario Kart oder frühe Need for Speed-Teile schätzt, findet hier ein temporeiches, skillbasiertes Rennspiel, das seine Stärken selbst Jahrzehnte später noch überzeugend ausspielt.

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Blades of Steel (NES) – Let’s Play

Dominik widmet sich in diesem Let’s Play einem der bekanntesten Sporttitel der späten 80er-Jahre: Blades of Steel, dem legendären Eishockeyspiel von Konami für das NES aus dem Jahr 1988. In einer kompletten Partie zeigt sich schnell, warum dieser Titel bis heute einen besonderen Ruf genießt. Die Mischung aus schnellem Arcade-Gameplay, klaren Regeln und den berüchtigten Prügeleien auf dem Eis sorgt für ein Spielgefühl, das auch Jahrzehnte später noch erstaunlich frisch wirkt.

Im direkten Vergleich mit anderen Hockeyspielen der 8-Bit-Ära hebt sich Blades of Steel deutlich ab. Auch wenn Dominik mit Hat Trick auf dem C64 nostalgische Erinnerungen verbindet, trifft Blades of Steel den Kern des Eishockeysports spürbar besser. Die Steuerung ist eingängig, die Matches verlaufen dynamisch und offensiv, und selbst heute fühlt sich das Spiel angenehm direkt an. Herausfordernd bleibt allerdings die Torwartsteuerung, die defensive Situationen oft zu einem echten Reaktionstest macht. Genau diese Mischung aus Zugänglichkeit und Herausforderung trägt aber maßgeblich zum Reiz bei und sorgt dafür, dass man immer wieder eine weitere Partie spielen möchte.

Spielmodi wie Exhibition und Turnier, Teams aus nordamerikanischen Städten und die berühmten Sprachsamples – allen voran das ikonische „Blades of Steel“ – verleihen dem Spiel eine Atmosphäre, die auf dem NES alles andere als selbstverständlich war. Die Kämpfe auf dem Eis, die bei gewonnenen Prügeleien sogar Powerplays nach sich ziehen, unterstreichen den kompromisslosen Arcade-Charakter und wurden zu einem echten Markenzeichen der Reihe.

Rückblickend hat Blades of Steel deutliche Spuren im Genre hinterlassen. Der Titel beeinflusste zahlreiche spätere Hockeyspiele und ebnete mit seinem Erfolg den Weg für Nachfolger wie NHL Blades of Steel ’99 und NHL Blades of Steel 2000. Auch Klassiker wie NHL ’94 oder Super Slap Shot griffen Elemente dieser schnellen, actionbetonten Herangehensweise auf. Bis heute gilt Blades of Steel als eines der stärksten Sportspiele im NES-Katalog und als fester Bestandteil der Videospielgeschichte.

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Storyteller – Kapitel 7 – Walkthrough / Let’s Play

Je weiter man in Storyteller vordringt, desto deutlicher zeigt sich, wie clever das Konzept tatsächlich ist. In Kapitel 7 begleitet Dominik den nächsten Abschnitt des 2023 erschienenen Puzzlespiels von Daniel Benmergui, das Spieler dazu einlädt, Geschichten selbst zu gestalten, indem sie Figuren und Ereignisse in kleine Panels einsetzen. Das einfache Prinzip bleibt bestehen, doch die Rätsel ziehen nun spürbar an und verlangen zunehmend kreative Denkansätze.

Dominik merkt schnell, dass Storyteller an diesem Punkt beginnt, seine ganze Raffinesse auszuspielen. Die Aufgaben sind etwas schwieriger geworden und fordern dazu auf, bekannte Lösungswege zu überdenken und neue Kombinationen auszuprobieren. Jede Entscheidung – ob eine Figur früher oder später erscheint, ob ein Ereignis vertauscht wird – verändert das Ergebnis und eröffnet neue narrative Möglichkeiten. Kapitel 7 ist zwar weiterhin kurz, aber es liefert einen deutlichen Vorgeschmack auf die Komplexität, die in den späteren Abschnitten wartet.

Was Storyteller so besonders macht, bleibt unverändert: die gelungene Verbindung von Einfachheit, Humor und erzählerischer Freiheit. Das Spiel schafft es, mit minimalen Mitteln ein Gefühl von Kreativität und Spielfreude zu wecken, das selten in Puzzletiteln zu finden ist. Dominiks Durchlauf durch Kapitel 7 zeigt, wie das Spiel stetig an Tiefe gewinnt und beweist, dass selbst kleine Geschichten großes Kopfkino auslösen können.

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Big Money Deluxe – Let’s Play

Dominik wirft diesmal einen Blick auf Big Money Deluxe, ein klassisches Match-3-Puzzlespiel, das 2002 von PopCap Games entwickelt und veröffentlicht wurde. Als einer der frühen Erfolge des Studios setzt der Titel auf schnelles Kombinieren farbiger Münzen, stetig steigendes Tempo und den Reiz immer größerer Auszahlungen. Auch wenn Big Money Deluxe nie den Kultstatus von Bejeweled erreicht hat, zeigt sich hier bereits sehr deutlich das Gespür von PopCap für eingängige, sofort verständliche Spielkonzepte.

Im Kern dreht sich alles darum, Münzen clever zu kombinieren, die Geldanzeige zu füllen und möglichst hohe Punktzahlen zu erzielen. Das Spiel bietet unterschiedliche Spielvarianten, die das Grundprinzip leicht abwandeln – von hektischem, temporeichem Spiel über etwas bedachteres Vorgehen bis hin zu klar definierten Aufgaben. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass Big Money Deluxe trotz seiner Einfachheit abwechslungsreich bleibt, auch wenn es keine langfristigen Fortschrittssysteme gibt, die über viele Stunden motivieren würden.

In seinem Let’s Play spielt Dominik rund 19 Minuten am Stück und erreicht dabei einen persönlichen Bestwert von knapp 40.000 Punkten. Für ihn ist das deutlich länger als die üblichen kurzen Sessions, doch die schnellen Kombos und die stetige Jagd nach höheren Auszahlungen halten überraschend gut bei der Stange. Auch wenn Big Money Deluxe kein Spiel ist, das regelmäßig auf dem Desktop landet, eignet es sich hervorragend für kurze, unterhaltsame Runden zwischendurch.

Rückblickend gehört der Titel zu den weniger bekannten Spielen aus dem PopCap-Katalog, steht aber exemplarisch für den Casual-Boom der frühen 2000er-Jahre. Viele Ideen, die später in deutlich populäreren Spielen weitergeführt wurden, lassen sich hier bereits erkennen. Heute wird Big Money Deluxe nur noch selten erwähnt, doch als Relikt dieser Ära hat es sich seinen Platz verdient. Für Fans klassischer Casual-Spiele und alle, die PopCaps Anfänge erkunden möchten, bleibt es ein charmantes Stück Spielegeschichte. 

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