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Minecraft Story Mode – A Telltale Games Series – Season 1 – Episode 2/8 – Let’s Play

Mit Episode 2: Assembly Required setzt Minecraft: Story Mode, entwickelt von Telltale Games in Zusammenarbeit mit Mojang Studios, das Abenteuer von Jesse und seinen Freunden fort. Nachdem die Ereignisse der ersten Episode die Welt erschüttert haben, beginnt nun die Suche nach den Mitgliedern des legendären Ordens des Steins. Dabei stehe ich als Spieler vor einer wichtigen Entscheidung: Soll zuerst Magnus der Griefer oder die Redstone-Ingenieurin Ellegaard aufgesucht werden? Die Wahl beeinflusst nicht nur den weiteren Verlauf der Episode, sondern auch die Dynamik innerhalb der Gruppe.

Gerade dieser Aufbau macht Assembly Required besonders interessant. Je nachdem, welchen Weg man einschlägt, erlebt man unterschiedliche Orte, Figuren und Herausforderungen. Dadurch besitzt die Episode einen höheren Wiederspielwert als viele andere Kapitel der Reihe. Mir gefällt vor allem, wie die Entscheidung nicht nur kosmetische Auswirkungen hat, sondern die Stimmung und die Beziehungen zwischen den Charakteren spürbar beeinflusst. Gleichzeitig bleibt die Mischung aus Dialogen, Erkundung und den typischen Telltale-Entscheidungen angenehm abwechslungsreich.

Optisch präsentiert sich die Episode erneut im unverwechselbaren Minecraft-Stil. Die farbenfrohen Landschaften, kreativen Bauwerke und fantasievollen Konstruktionen passen hervorragend zum zentralen Thema der Folge: Erfindungsgeist, Kreativität und Zusammenarbeit. Unterstützt wird dies von einer lebhaften musikalischen Untermalung, die den Abenteuercharakter der Geschichte betont und für eine angenehm lockere Atmosphäre sorgt.

Für mich gehört Assembly Required zu den Episoden, die besonders gut zeigen, warum Minecraft: Story Mode mehr ist als nur eine einfache Umsetzung der bekannten Klötzchenwelt. Die Geschichte erweitert das Minecraft-Universum um interessante Figuren und eigene Ideen, ohne dabei den kreativen Kern der Vorlage aus den Augen zu verlieren. Das Ergebnis ist ein unterhaltsames Kapitel voller Entdeckungen, das die Handlung sinnvoll voranbringt und gleichzeitig Lust auf die nächsten Abenteuer macht.

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Road Runner (C64) – Let’s Play

Mit Road Runner widmet sich Dominik diesmal einer Umsetzung der berühmten Looney-Tunes-Lizenz für den Commodore 64. Entwickelt und veröffentlicht wurde das Spiel von Atari, basierend auf den legendären Zeichentrickfiguren Road Runner und Wile E. Coyote aus dem Hause Warner Bros.. Spielerisch setzt der Titel auf schnelles Arcade-Gameplay, bei dem Reflexe und Timing entscheidend sind. Ziel ist es, Vogelfutter einzusammeln, Fallen auszuweichen und gleichzeitig dem permanent hinterherjagenden Kojoten davonzurennen. Die scrollenden Level sind voller Hindernisse, Abgründe und kleiner Gemeinheiten, wodurch ständig Bewegung und Druck im Spiel bleiben.

Optisch gelingt es der C64-Version erstaunlich gut, den Stil der Cartoons einzufangen. Die Animationen von Road Runner und Wile E. Coyote wirken flüssig und lebendig, während die Wüstenlandschaften, Straßen und Schluchten sofort an die klassischen Looney-Tunes-Episoden erinnern. Auch die typischen Soundeffekte und die fröhliche Musik sorgen dafür, dass das Spiel diese chaotische Cartoon-Energie hervorragend transportiert. Für ein Lizenzspiel aus den Achtzigern wirkt die Präsentation überraschend liebevoll umgesetzt.

Dominik kannte Road Runner ursprünglich vor allem von der Atari 2600-Version, wollte aber schon lange zur Commodore-64-Fassung zurückkehren. Nachdem auf dem Kanal bereits die NES-Umsetzung gezeigt wurde, war dieser Schritt fast selbstverständlich. Interessant ist für ihn vor allem, wie ähnlich sich die verschiedenen Versionen grundsätzlich spielen und wie unterschiedlich sie sich dennoch anfühlen. Gerade die C64-Variante wirkt insgesamt sauberer, kontrollierter und technisch ausgereifter als viele andere Ports. In diesem Durchlauf schaffte es Dominik bis Level 8, bevor schließlich das letzte Leben verloren ging – und genau diese Mischung aus Tempo, Konzentration und Chaos machte den Reiz des Spiels aus.

Rückblickend ist Road Runner für Dominik ein sehr gelungenes Beispiel dafür, wie gute Lizenzspiele auf Heimcomputern funktionieren konnten. Das Spiel bleibt nah an seiner Vorlage, spielt sich flüssig und besitzt genug Herausforderung, um langfristig motivierend zu sein. Natürlich ist es kein leichtes Spiel, doch gerade der hohe Schwierigkeitsgrad passt perfekt zum hektischen Katz-und-Maus-Prinzip der Cartoonserie. Für Fans klassischer Looney-Tunes-Abenteuer und 8-Bit-Action bleibt die Commodore-64-Version deshalb ein bemerkenswert starkes Stück Gaming-Geschichte aus den Achtzigern.

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World Rally Fever – Scotland – Let’s Play

Dominik kehrt heute zu einem Spiel zurück, das lange unangetastet im Gedächtnis schlummerte: World Rally Fever, ein kompromissloser Arcade-Racer aus dem Jahr 1996. Entwickelt wurde das Spiel von Gaelco, bekannt aus der Arcade-Szene, die PC-Version erschien damals über Atlantean Interactive. Schon beim erneuten Start wird klar, dass World Rally Fever nie ein realistischer Rennsimulator sein wollte, sondern von Anfang an auf Tempo, Farben und überdrehte Action gesetzt hat.

Spielerisch präsentiert sich World Rally Fever als reine Arcade-Raserei. Internationale Strecken, überzeichnete Fahrzeuge, Power-ups und Hindernisse bestimmen das Geschehen, während das Spiel mit hohem Tempo und grellem Stilgefühl arbeitet. Dominik erinnert sich sofort an die Nähe zu klassischen Fun-Racern, irgendwo zwischen Mario-Kart-Chaos und futuristischem 90er-Jahre-Design, ergänzt durch leicht animehafte Figuren und Strecken, die bewusst mehr Show als Realismus bieten. Jede Etappe hat ihren eigenen Charakter, und das Gefühl von Geschwindigkeit steht klar im Mittelpunkt.

Rückblickend war World Rally Fever Mitte der Neunziger so etwas wie ein Geheimtipp. Kein Massenphänomen, aber ein Spiel, das bei denen, die es entdeckt haben, Eindruck hinterließ. Die Mischung aus 2D-Sprites und pseudo-3D-Effekten galt damals als technisch beeindruckend, wirkt heute allerdings nicht mehr ganz zeitlos. Trotzdem strahlt das Spiel noch immer diesen typischen 90er-Charme aus, getragen von knalligen Farben, überzeichnetem Design und einem energiegeladenen Soundtrack, der sofort Erinnerungen weckt.

Für dieses Let’s Play hat sich Dominik die Schottland-Strecke vorgenommen. Visuell war er früher regelrecht begeistert, heute fällt ihm stärker auf, dass die Grafik nicht besonders gut gealtert ist – ein Schicksal, das viele Spiele dieser Übergangsphase zwischen 2D und frühen 3D-Experimenten teilen. Überraschend war für ihn vor allem das Fahrgefühl: Die Steuerung wirkt sehr schwammig und unpräzise, was früher als spaßiges Arcade-Chaos durchging, heute aber auch Frust erzeugen kann. Dennoch blieb der Spaß nicht auf der Strecke, denn ein komplettes Championship-Rennen durchzuspielen weckte genau jene nostalgische Faszination, die solche Rückblicke so besonders macht.

Am Ende zeigt sich World Rally Fever als typisches Produkt seiner Zeit: technisch ambitioniert, spielerisch kompromisslos auf Arcade getrimmt und heute sicher kein zeitloser Klassiker mehr – aber ein Spiel mit Charakter. Für Dominik ist es ein schönes Beispiel dafür, wie stark Nostalgie wirken kann, selbst wenn die Schwächen aus heutiger Sicht deutlich sichtbar sind. Wer in den 90ern mit DOS-Racern aufgewachsen ist, dürfte hier dennoch ein breites Grinsen im Gesicht haben.

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The Drifter – Chapter 2 – Let’s Play & Walkthrough

Mit Kapitel 2 setzt The Drifter, entwickelt und veröffentlicht von Powerhoof, seine düstere Thriller-Erzählung konsequent fort. Dominik merkt sehr schnell, dass sich die Schlinge um Mick Carter weiter zuzieht: Die Ereignisse verdichten sich, neue Hinweise werfen noch mehr Fragen auf, und das Gefühl permanenter Bedrohung nimmt spürbar zu. Die Geschichte schält weitere Ebenen von Verschwörung und psychologischem Druck heraus, ohne dabei an Tempo zu verlieren. Spielerisch bleibt The Drifter seiner Linie treu und verbindet klassische Point-and-Click-Mechaniken mit scharfem Writing, sinnvollen Entscheidungen und Rätseln, die sich organisch aus der Handlung ergeben. Alles fühlt sich wie eine gut geschnittene Thriller-Serie an, bei der jede Szene bewusst gesetzt ist und die Spannung stetig anzieht.

Auch optisch und akustisch bleibt das Spiel auf hohem Niveau. Der raue Pixel-Art-Stil transportiert erneut eine dichte, beinahe beklemmende Atmosphäre. Licht, Schatten und Kameraperspektiven wirken fast filmisch und lassen vergessen, dass man es hier mit klassischer 2D-Grafik zu tun hat. Animationen und Porträts bringen Emotionen klar zum Ausdruck, während Musik und Umgebungsgeräusche den Nervenkitzel permanent im Hintergrund halten. Für Dominik entsteht dadurch ein sehr geschlossenes Gesamtbild, das die Geschichte jederzeit trägt.

Gerade in Kapitel 2 wird für Dominik deutlich, warum ihn The Drifter so begeistert. Die Episode ist kompakt, gut strukturiert und nimmt den Spieler ernst. Die Rätsel fordern, ohne frustrierend zu werden, und die Themen sind erwachsen, düster und emotional glaubwürdig. Die episodische Struktur funktioniert hervorragend und erinnert stark an eine hochwertige Streaming-Serie, bei der jedes Kapitel mit einem starken Haken endet und sofort Lust auf mehr macht.

Als Fazit empfindet Dominik Kapitel 2 als konsequente und spannungsgeladene Weiterführung der Geschichte. The Drifter baut seine Welt, Figuren und Mysterien behutsam aus und bleibt dabei jederzeit fokussiert. Powerhoof beweist hier eindrucksvoll, wie gut klassische Adventure-Elemente mit modernem Thriller-Storytelling harmonieren können. Für Fans von Noir, Mystery und ernsthaften Erzählungen ist dieses Kapitel ein weiterer Beweis dafür, dass The Drifter zu den spannendsten modernen Pixel-Art-Adventures gehört.

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Baphomets Fluch 2: Der Spiegel der Finsternis – Reforged – Kickstarter-Kampagne gestartet

Mit Baphomets Fluch 2: Der Spiegel der Finsternis (orig. Broken Sword: The Smoking Mirror – Reforged) kehrt einer der großen Klassiker des Adventure-Genres zurück – und diesmal setzt Entwickler Revolution Software ganz bewusst auf traditionelle Handarbeit statt moderner KI-Technik.

Die Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung einer Collector’s Edition in verschiedenen Ausführungen ist vor Kurzem gestartet und legte einen beeindruckenden Auftakt hin. Das ursprünglich angesetzte Ziel von rund 50.000 Pfund wurde in weniger als 15 Minuten erreicht – ein klares Zeichen dafür, wie groß das Interesse an der Neuauflage ist. 

Seitdem ist die Kampagne regelrecht explodiert: Aktuell wurden bereits weit über 300.000 Pfund eingesammelt, also ein Vielfaches des ursprünglichen Ziels – und das, obwohl noch mehrere Wochen bis zum Kampagnenende am 7. Mai 2026 verbleiben. 

Inhaltlich basiert Baphomets Fluch 2: Der Spiegel der Finsternis auf dem zweiten Teil der Reihe aus dem Jahr 1997, in dem George Stobbart und Nico Collard diesmal einer Verschwörung rund um mittelamerikanische Mythologie auf die Spur kommen. Die „Reforged“-Version geht dabei weit über ein simples Remaster hinaus: Sämtliche rund 55.000 Animationsframes werden von Hand neu gezeichnet, um den ursprünglichen Stil authentisch zu bewahren und gleichzeitig modern zu präsentieren. 

Bemerkenswert ist dabei vor allem die klare Abkehr von KI-gestütztem Upscaling. Nachdem bereits beim Remaster des ersten Teils mit entsprechenden Techniken experimentiert wurde, entschied sich das Team diesmal bewusst dagegen. Stattdessen setzt man vollständig auf klassische Animationsarbeit – ein Ansatz, der bei der Community offenbar hervorragend ankommt und maßgeblich zum Erfolg der Kampagne beiträgt. 

Geplant ist die Veröffentlichung für PC sowie aktuelle Konsolen wie PlayStation 5, Xbox Series und Nintendo Switch. 

Mit der überwältigenden Unterstützung auf Kickstarter zeigt sich einmal mehr, welchen Stellenwert die Baphomets Fluch / Broken Sword-Reihe bis heute besitzt. Gleichzeitig liefert das Projekt ein spannendes Signal: Gerade im Adventure-Bereich scheint handgemachte Qualität für viele Spieler weiterhin einen entscheidenden Unterschied zu machen.

Auf unserem YouTube-Kanal findet Ihr übrigens ein komplettes Let’s Play des Originaltitels.

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The Drifter – Chapter 1 – Let’s Play & Walkthrough

Dominik startet hier mit The Drifter, einem düsteren, erzählerisch dichten Adventure aus dem Jahr 2023, entwickelt und veröffentlicht von Powerhoof. Schon die erste Episode dieses auf neun Kapitel angelegten Thrillers macht klar, dass hier ein anderer Ton angeschlagen wird als in vielen klassischen Point-and-Click-Abenteuern. Statt Humor oder Überzeichnung setzt The Drifter konsequent auf eine pulpige Noir-Stimmung, auf Spannung, Gewalt und eine Geschichte, die Mick Carter ohne Umschweife in eine eskalierende Verschwörung zieht.

Die Rätsel sind logisch aufgebaut, fügen sich sauber in die Handlung ein und bremsen den Erzählfluss nicht aus, sondern treiben ihn voran – genau wie die scharf geschriebenen Dialoge, die von Beginn an Druck erzeugen. Visuell unterstreicht der bewusst raue Pixelart-Stil diese Atmosphäre perfekt, mit dunklen Farbpaletten, gezielter Beleuchtung und Animationen, die trotz Retro-Optik sehr ausdrucksstark wirken. Begleitet wird das Ganze von einem Sounddesign, das eher an eine moderne Thriller-Serie als an ein klassisches Adventure erinnert und jeder Szene spürbares Gewicht verleiht.

Für Dominik kam The Drifter völlig unerwartet und entpuppte sich schnell als echtes Highlight: Kapitel 1 fühlt sich an wie die Pilotfolge einer gut geschriebenen Mystery-Serie, straff inszeniert, ohne Längen und ohne unfair designte Rätsel. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass er diese Geschichte bis zum Ende verfolgen möchte.

Als Fazit lässt sich sagen, dass The Drifter einen erfrischend erwachsenen Ansatz im Adventure-Genre verfolgt, auf billige Gags verzichtet und stattdessen mit Spannung, Tempo und ernsthaftem Storytelling überzeugt – ein starkes Signal dafür, wie viel erzählerisches Potenzial in modernen Indie-Adventures steckt.

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NHL 98 (SNES) – Colorado Avalanche vs. Florida Panthers – NHL Finals 97 – Let’s Play

Dominik nimmt uns diesmal mit zurück in das Jahr 1997 und damit zu NHL 98 auf dem Super Nintendo, dem letzten Ableger der legendären EA-Sports-Hockeyreihe auf dieser 16-Bit-Konsole. Während NHL 98 auf PlayStation und PC mit 3D-Grafik und technischen Neuerungen Maßstäbe setzte, blieb die SNES-Version bewusst der schnellen, direkten 2D-Arcade-Spielweise treu, die Fans seit NHL 94 schätzen. Genau darin liegt auch heute noch ihr besonderer Reiz, denn sie wirkt wie ein letzter Gruß aus einer Zeit, in der Sportspiele klar, zugänglich und auf das Wesentliche reduziert waren.

Im Let’s Play greift Dominik zu den Colorado Avalanche und tritt gegen die Florida Panthers an – ein Duell, das nicht zufällig gewählt ist. EA Sports nutzte dieses Aufeinandertreffen als Standard-Exhibitionsspiel und griff damit direkt das Stanley-Cup-Finale der Saison 1996/97 auf. Gespielt wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad „Expert“, in einem kompakten Fünf-Minuten-Match, das Dominik mit 2:0 für sich entscheiden kann. Trotz der geringen Weiterentwicklung gegenüber früheren Teilen fühlt sich das Spiel erstaunlich rund an. Die Steuerung ist präzise, das Tempo hoch und das Zusammenspiel der bekannten Mechaniken funktioniert auch Jahre später noch zuverlässig. Im direkten Vergleich mit den deutlich moderneren Versionen auf PlayStation und PC wirkt die SNES-Fassung technisch natürlich überholt, doch genau diese Reduktion sorgt für einen unverfälschten Spielfluss.

Historisch betrachtet spiegelt NHL 98 auf dem SNES eine Übergangsphase wider. Die Avalanche dominierten damals die Liga mit Spielern wie Joe Sakic und Patrick Roy und fegten die Panthers im Finale mit 4:0 vom Eis. Gleichzeitig markiert dieses Spiel das Ende der NHL-Reihe auf Nintendos 16-Bit-Hardware. EA Sports verlagerte den Fokus endgültig auf leistungsstärkere Systeme, auf denen KI, Präsentation und Spieltiefe neue Höhen erreichten. Auf dem Super Nintendo blieb man dagegen bei dem bewährten Fundament, das die Serie groß gemacht hatte.

Gerade deshalb besitzt NHL 98 auf dem SNES heute einen besonderen Stellenwert. Es ist kein technischer Meilenstein, sondern ein würdiger Abschluss einer Ära. Ein letztes klassisches NHL-Spiel, das zeigt, warum die Reihe in den 90ern als Referenz für Sportspiele galt. Für Retro-Fans ist es weniger ein Blick nach vorn als vielmehr ein nostalgischer Abschied – und genau das macht dieses Let’s Play so sehenswert.

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MegaRace 2 – Extra-Terrestrial – Race Track 3 – Let’s Play

Diesmal geht es für Dominik auf die dritte Strecke von MegaRace 2, die passenderweise den Namen „Extra-Terrestrial“ trägt. Der 1996 für den PC veröffentlichte Titel, entwickelt von Cryo Interactive und veröffentlicht von Virgin Interactive, verbindet schnelles Arcade-Racing mit Waffen, ungewöhnlichen Streckenideen und aufwendig inszenierten FMV-Sequenzen rund um den schmierigen Showmaster Lance Boyle. Auch auf dieser Strecke stehen wieder exotische Hindernisse und ein eigenwilliges Streckendesign im Mittelpunkt, während Zwischensequenzen und Siegesanimationen den typisch überzeichneten MegaRace-Charakter unterstreichen.

Optisch wirken die vorgerenderten Strecken auch heute noch recht stimmungsvoll und vermitteln ein gutes Tempogefühl, selbst wenn man ihnen ihr Alter inzwischen deutlich ansieht. Gerade die FMV-Einspieler tragen viel zum Charme bei, auch wenn sie technisch längst nicht mehr zeitgemäß sind. Soundtrack und Sprachausgabe passen hervorragend zu diesem leicht trashigen Science-Fiction-Rennzirkus und sorgen dafür, dass sich MegaRace 2 klar von klassischen Rennspielen seiner Zeit abhebt.

Beim erneuten Spielen wurde Dominik schnell klar, warum MegaRace 2 1996 einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Die „Extra-Terrestrial“-Strecke sieht zwar spektakulär aus, gleichzeitig machen sich aber auch die Schwächen bemerkbar: Die Steuerung fühlt sich aus heutiger Sicht etwas ungenau an und die stark gummibandartige KI nimmt viel von der eigentlichen Herausforderung. Trotzdem tragen genau diese Eigenheiten zusammen mit den FMV-Sequenzen und dem ungewöhnlichen Streckendesign dazu bei, dass das Rennen immer noch Spaß macht und seinen ganz eigenen Charakter behält.

Unterm Strich bleibt MegaRace 2 ein unterhaltsamer Vertreter der 90er-Jahre-Rennspiele, der weniger über fahrerische Perfektion als über Inszenierung, Stil und Wiedererkennungswert funktioniert. Für Retro-Fans ist die Fahrt über die „Extra-Terrestrial“-Strecke ein schönes Beispiel dafür, warum FMV-Racer dieser Ära bis heute ihren festen Platz in der Spielegeschichte haben.

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Minecraft Story Mode – A Telltale Games Series – Season 1 – Episode 1/8 – Let’s Play

Zum Auftakt von Minecraft: Story Mode begleite ich Jesse und seine Freunde in eine Welt, die auf den ersten Blick vertraut wirkt, aber schnell deutlich ernster wird. Entwickelt von Telltale Games in Zusammenarbeit mit Mojang Studios und veröffentlicht von Telltale selbst, beginnt die Geschichte zunächst harmlos mit einem Bauwettbewerb. Doch was als spielerisches Kräftemessen startet, kippt rasch in eine bedrohliche Situation, als der Wither Storm entfesselt wird und aus einem lokalen Ereignis eine gefährliche Reise entsteht. Inhaltlich schafft es die Episode, Humor, Freundschaft und Spannung sauber miteinander zu verbinden, ohne sich zu sehr in Selbstreferenzen zu verlieren.

Visuell trifft Telltale den typischen Minecraft-Stil erstaunlich gut. Die blockige Optik wird konsequent umgesetzt, wirkt farbenfroh und lebendig, während Musik und Soundeffekte sofort an das bekannte Universum erinnern. Gleichzeitig sorgt die Inszenierung dafür, dass sich die Geschichte auch für Spieler funktioniert, die Minecraft nicht bis ins Detail kennen. Als Einstieg funktioniert „The Order of the Stone“ deshalb hervorragend: vertraut genug für Fans, aber offen genug für Neueinsteiger.

Unterm Strich ist die erste Episode ein gelungener Start, der den Grundton der Staffel festlegt und Lust auf mehr macht, ohne zu überfordern. Wer Spaß an erzählerischen Adventures hat und das Minecraft-Universum einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, findet hier einen sympathischen und stimmigen Einstieg.

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MegaRace 2 – Tibet – Race Track 2 – Let’s Play

Mit MegaRace 2 geht es zurück ins Jahr 1996, als FMV noch als Zukunft des Geschichtenerzählens im Gaming galt. Der von Cryo Interactive entwickelte und von Mindscape veröffentlichte PC-Racer verbindet klassische Arcade-Rennen mit aufwendig inszenierten Full-Motion-Video-Sequenzen. In diesem Video steht die zweite Strecke, Tibet, im Mittelpunkt – eine schnelle, anspruchsvolle Piste mit engen Kurven, Hindernissen und dem für MegaRace typischen Mix aus Tempo und Waffen. Durch das Rennen führen erneut der exzentrische Gastgeber Lance Boyd und seine Assistentin, die das Geschehen kommentieren und jede erfolgreiche Fahrt mit FMV-Einspielern belohnen.

Gerade die vorgerenderten Strecken wirken auch heute noch überraschend stimmungsvoll, wenn man sie im Kontext ihrer Zeit betrachtet. 1996 waren diese 3D-Umgebungen in Kombination mit real gefilmten Sequenzen etwas Besonderes und verliehen MegaRace 2 einen cineastischen Charakter, der sich deutlich von anderen Rennspielen abhob. Aus heutiger Sicht ist der technische Ansatz natürlich sichtbar gealtert, doch genau dieser Mix aus Spiel und Video macht den Reiz des Titels aus und transportiert sofort echtes 90er-Jahre-PC-Feeling.

Für Dominik ist diese Rückkehr vor allem eine nostalgische Reise. Schon die Demo lief damals rauf und runter, später folgte die Vollversion. Beim erneuten Spielen fällt zwar auf, dass sich das Fahrverhalten deutlich kantiger anfühlt als bei modernen Racern und die berüchtigte Gummiband-KI den Schwierigkeitsgrad eher künstlich beeinflusst, doch die Strecke Tibet macht trotzdem Spaß. Sie ist schnell, fordernd und visuell abwechslungsreich – und die FMV-Zwischensequenzen sorgen nach wie vor für ein Grinsen, auch wenn man ihre Inszenierung heute mit einem Augenzwinkern betrachtet.

Unterm Strich bleibt MegaRace 2 ein klassischer Vertreter der FMV-Ära und ein echtes Kultspiel für PC-Veteranen. Als Arcade-Racer mit filmischer Präsentation funktioniert er auch heute noch für kurze Sessions und als Zeitreise in eine Phase, in der Entwickler mutig mit neuen Erzählformen experimentierten. Wer Retro-Rennspiele mag und ein Faible für überzeichnete 90er-Ästhetik hat, findet hier ein Stück Spielegeschichte, das trotz seiner Ecken und Kanten immer noch Charme besitzt.

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