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🎾 Top Spin 2K25 – Wimbledon Intro Match – Federer vs. Murray – Let’s Play

Dominik wirft heute einen Blick auf Top Spin 2K25, entwickelt von Hangar 13 und veröffentlicht von 2K, und startet direkt mit einem der prestigeträchtigsten Schauplätze des Tennissports. Zum Auftakt des Karrieremodus geht es auf den legendären Centre Court von Wimbledon, wo ein kurzes, cineastisch inszeniertes Intro-Match zwischen Roger Federer und Andy Murray ausgetragen wird. Diese Begegnung dient weniger als echte Herausforderung, sondern vielmehr als stimmungsvoller Einstieg, der den Ton für die anschließende Karriere vorgibt und sofort das Gefühl vermittelt, mitten in einem großen Tennisevent zu stehen.

Gerade bei der Präsentation zeigt Top Spin 2K25, wie weit sich Sportspiele inzwischen entwickelt haben. Die Darstellung von Wimbledon wirkt detailreich, mit überzeugenden Rasenplätzen, realistischen Lichtverhältnissen und einer TV-ähnlichen Kameraführung. Besonders auffällig sind die Animationen der Spieler, die bekannte Bewegungsabläufe wie Federers Rückhand oder Murrays Returns sehr glaubwürdig einfangen. Dazu kommen passende Zuschauerreaktionen, Kommentatoren und lizenzierte Elemente, die gemeinsam für eine authentische Grand-Slam-Atmosphäre sorgen. Im direkten Vergleich zu älteren Teilen der Reihe wird deutlich, dass hier technisch ein großer Sprung gemacht wurde.

Dominik war im Vorfeld durchaus skeptisch, vor allem wegen gemischter Stimmen rund um Monetarisierung und Online-Modus. Trotzdem hat er dem Spiel – insbesondere dem Einzelspielerbereich – eine Chance gegeben und wurde positiv überrascht. Das Gameplay fühlt sich präzise und reaktionsschnell an, Ballwechsel entwickeln sich dynamisch, und die Karriere bietet genug Tiefe, um langfristig zu motivieren. Trainingsmechaniken und Turnierfortschritt greifen sinnvoll ineinander, ohne dass man sich zu Microtransactions gedrängt fühlt. Auch wenn nicht alles perfekt ist, merkt man schnell, dass hier wieder ein ernstzunehmender Tennistitel auf dem Markt ist.

Unterm Strich sieht Dominik in Top Spin 2K25 eine gelungene Rückkehr der Reihe. Im Kern steckt eine starke Tennis-Simulation, die besonders im Einzelspieler überzeugt und genau das liefert, was viele Fans lange vermisst haben. Schwächen zeigen sich eher im Online-Bereich mit technischen Problemen und einem gewissen Grind-Faktor, doch wer sich auf den Solo-Inhalt konzentriert, bekommt ein rundes und motivierendes Spielerlebnis. Nach über einem Jahrzehnt Pause beweist die Reihe damit, dass realistische Tennisspiele auch heute noch ihren festen Platz haben können – und vielleicht sogar den Grundstein für eine neue Generation virtueller Tennis-Action legen.

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World Games (C64) – Let’s Play

Dominik nimmt sich diesmal World Games vor, einen der vielleicht charmantesten Ableger der legendären „Games“-Reihe von Epyx. Nach Summer Games und Winter Games schlug World Games 1986 einen etwas anderen Weg ein und verzichtete bewusst auf klassische olympische Disziplinen. Stattdessen ging es einmal quer über den Globus und mitten hinein in teils exotische, teils skurrile Sportarten, die man so vorher kaum auf dem Schirm hatte. Klippenspringen in Mexiko, Gewichtheben in der Sowjetunion, Bullenreiten in den USA oder das bis heute rätselhafte Fassspringen, das ausgerechnet Deutschland zugeordnet wurde – jede Disziplin bringt ihre eigenen Regeln, Zeitfenster und kleinen Gemeinheiten mit sich und sorgt dafür, dass sich keine zwei Wettbewerbe gleich anfühlen.

Dominik hatte schon immer eine besondere Schwäche für die Epyx-Games, denn kaum ein anderes Studio verstand es in den Achtzigern so gut, sportliche Wettbewerbe auf dem Commodore 64 umzusetzen. World Games fühlte sich damals frisch an, gerade weil es eben nicht nur bekannte Disziplinen recycelte, sondern neugierig machte auf ungewöhnliche Sportarten. Für diesen Beitrag wurden alle Events aufgezeichnet, inklusive einiger lokaler Bestmarken, und selbst heute funktioniert das Spielprinzip noch erstaunlich gut. Besonders positiv fällt auf, wie sauber sich die einzelnen Wettbewerbe steuern lassen und wie klar die Rückmeldung ist, ob ein Timing gepasst hat oder nicht. Ein kleines Highlight ist auch die Rückkehr des Slaloms, der in Winter Games noch gefehlt hatte und hier endlich seinen Platz fand. Persönlich bleiben für Dominik vor allem Klippenspringen, Bullenreiten und natürlich das Fassspringen hängen, bei dem man sich bis heute fragt, wie genau Epyx ausgerechnet auf diese nationale Zuordnung gekommen ist.

Unterm Strich ist World Games für ihn einer der stärksten Titel der gesamten Reihe. Das Spiel ist sauber programmiert, fordernd, aber fair und lebt besonders im Mehrspielermodus, der schon damals für hitzige Wettkämpfe gesorgt hat. Für Dominik schlägt World Games sogar California Games, das oft als Favorit genannt wird, weil hier die Disziplinen ausgewogener sind und der Humor etwas besser sitzt.

Veröffentlicht wurde World Games 1986 unter anderem für den Commodore 64, Atari-8-Bit-Systeme und den Apple II, später folgten Umsetzungen für den Amiga. Der Titel markiert einen Höhepunkt der Sportspiel-Sammlungen auf Heimcomputern und diente vielen späteren Spielen als Vorbild. Auch heute noch zeigt World Games sehr eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Spielfreude und Eigenständigkeit in den Produktionen von Epyx steckte – und warum diese Reihe bis heute einen festen Platz in der Retro-Geschichte hat.

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World Cup Carnival (C64) – Let’s Play

Dominik widmet sich in diesem Beitrag einem der berüchtigtsten Fußballspiele der 8-Bit-Ära: World Cup Carnival – Mexico 1986 für den Commodore 64. Veröffentlicht wurde der Titel von U.S. Gold und sollte ursprünglich pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko erscheinen. Herausgekommen ist jedoch weniger eine sportliche Glanzleistung als vielmehr ein hektisch zusammengeschustertes Lizenzprodukt, das bis heute als mahnendes Beispiel für überstürzte Spieleproduktionen gilt. Genau das macht den Titel aber auch interessant, denn als Zeitkapsel der 80er-Jahre erzählt er viel über damalige Erwartungen, Technik und Vermarktung.

Grafisch zeigt sich World Cup Carnival farbenfroh, aber extrem schlicht. Die Spielerfiguren bewegen sich steif über den legendären grünen Rasen, Animationen sind kaum vorhanden und Kollisionen wirken oft zufällig. Dazu gesellt sich eine sehr reduzierte Geräuschkulisse, die zwar technisch minimalistisch ist, aber sofort dieses unverwechselbare C64-Gefühl transportiert. Alles schreit förmlich nach Mitte der 80er – und genau darin liegt heute ein Teil des Reizes.

Dominik konnte dem Spiel schon damals wenig abgewinnen, denn Titel wie International Soccer oder MicroProse Soccer spielten sich deutlich runder und überzeugender. Bei der erneuten Begegnung, mehr als 35 Jahre später, verschiebt sich der Blickwinkel jedoch. Die Steuerung ist sperrig, taktische Tiefe kaum vorhanden und spielerisch wirkt vieles unausgereift. Trotzdem entsteht beim erneuten Spielen eine gewisse Faszination, nicht wegen des Gameplays, sondern wegen der historischen Einordnung. World Cup Carnival zeigt sehr deutlich, wie groß die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit sein konnte – und wie weit sich Fußballspiele seitdem entwickelt haben.

Als Simulation kann der Titel kaum überzeugen, doch als Stück C64-Geschichte besitzt er durchaus seinen eigenen Charme. Gerade weil so vieles schiefgelaufen ist, ist World Cup Carnival bis heute im Gedächtnis geblieben. Es ist eines dieser Spiele, die weniger für ihre Qualität bekannt sind als für ihre Geschichte – und genau deshalb lohnt sich ein Blick zurück. Für Retro-Fans und Sammler ist es ein kurioses Relikt der WM-Euphorie der 80er-Jahre und ein schönes Beispiel dafür, dass selbst problematische Spiele ihren festen Platz in der Videospielgeschichte haben.

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Wayne Gretzky and the NHLPA All-Stars (DOS) – Let’s Play

Dominik nimmt sich in diesem Video ein Stück Hockey-Geschichte aus der Mitte der 90er vor und steigt für ein Exhibition-Match in Wayne Gretzky and the NHLPA All-Stars ein, hier in der PC- beziehungsweise MS-DOS-Version. Entwickelt wurde der Titel von Bethesda Softworks, veröffentlicht von Time Warner Interactive – zu einer Zeit, in der im Hockey-Genre noch echte Konkurrenz herrschte. Eigentlich wollte Dominik ursprünglich die SNES-Fassung ausprobieren, stellte aber schnell fest, dass sich die DOS-Version insgesamt einen Tick runder und direkter spielt. Dennoch wird auch hier deutlich, dass Mitte der 90er kaum ein Titel wirklich an die Dominanz der NHL-Reihe von EA Sports herankam, auch wenn es durchaus ernstzunehmende Alternativen gab.

Mit einer gewissen Neugier geht Dominik an das Spiel heran, denn die Konsolenfassungen hatte er damals nie selbst gespielt. Heute betrachtet fühlt sich Wayne Gretzky and the NHLPA All-Stars solide an: Die Steuerung funktioniert zuverlässig, das Spieltempo passt und ein paar gute Ideen sind klar erkennbar. Gleichzeitig fehlt es dem Titel aber an der spielerischen Tiefe und dem Feinschliff, den man zur gleichen Zeit bereits aus der NHL-Serie kannte. Genau deshalb ordnet Dominik das Spiel nicht unter den ganz großen Klassikern ein, sondern eher im oberen Mittelfeld der Retro-Hockeyspiele dieser Ära. Es ist spürbar, dass hier mit dem Namen Wayne Gretzky viel Aufmerksamkeit erzeugt werden sollte, spielerisch blieb der ganz große Durchbruch jedoch aus.

Rückblickend ist es dennoch spannend, diesen Titel heute noch einmal zu sehen. Obwohl Wayne Gretzky and the NHLPA All-Stars kein riesiger Erfolg war, folgten weitere Ableger, auch wenn Dominik selbst diese nie gespielt hat. Langfristig setzte sich die NHL-Serie von EA Sports klar durch und definierte das Genre für Jahre. Als Zeitdokument bleibt dieser Titel aber interessant, gerade für Fans von 90er-Sportspielen und Sammler, die sich für die Phase interessieren, in der mehrere Publisher noch ernsthaft um die Krone im digitalen Eishockey kämpften.

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NBA 2K24 – Superstar Level – Let’s Play

In diesem Let’s Play übernimmt Dominik die Denver Nuggets und erlebe das Finale der NBA Finals 2023 noch einmal – diesmal virtuell in NBA 2K24 auf dem PC. Das Exhibition-Match ist eine klare Hommage an eine der prägendsten Finalserien der letzten Jahre, in der die Nuggets mit einem 4:1-Sieg über die Miami Heat ihre erste Meisterschaft der Franchise-Geschichte feiern konnten.

Spielerisch liefert NBA 2K24 auf dem PC weiterhin das bekannte Fundament der Serie: realistische Animationen, detaillierte Spielerabbilder und ein insgesamt authentisches Basketball-Feeling. Im Mittelpunkt steht natürlich Nikola Jokić, der auch im Spiel das Zentrum der Nuggets-Offense bildet – ganz so, wie er es in der realen Finalserie getan hat, die ihm verdient den Finals-MVP einbrachte. Unterstützt wird er von Jamal Murray und Michael Porter Jr., die mit Scoring, Spacing und Athletik entscheidende Akzente setzen. Auf Seiten der Heat stemmt sich vor allem Jimmy Butler gegen die Niederlage, während Bam Adebayo defensiv für Stabilität sorgt – genau wie im echten Finale.

Das Match selbst fühlt sich wie eine stimmige Neuauflage dieser Serie an. Mit Jokić als spielmachendem Big Man lässt sich das Spiel kontrollieren, während Murrays Würfe in den entscheidenden Momenten den Unterschied machen. Die Heat bleiben kämpferisch, erzwingen schwierige Situationen und zeigen, warum sie 2023 völlig zu Recht im Finale standen. Am Ende setzt sich aber – wie schon in der Realität – die größere Konstanz und das bessere Teamplay der Nuggets durch. Trotz des Exhibition-Charakters kommt dabei erstaunlich viel Finals-Atmosphäre auf.

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings die PC-Version von NBA 2K24. Sie basiert weiterhin auf der sogenannten Legacy-Fassung und bietet nicht die technischen Fortschritte der Next-Gen-Versionen auf Konsole. Das spiegelt sich auch in der Kritik wider: Auf Steam fiel das Feedback überwiegend negativ aus, da Innovationen fehlen und sich das Spiel im Vergleich zu früheren Ablegern sogar etwas träger anfühlt. In Dominiks Wahrnehmung reagieren Steuerung und Bewegungen weniger präzise als gewohnt, was gerade in einem Spiel, das von Timing lebt, spürbar bremst.

Unterm Strich bleibt dieses Let’s Play trotzdem eine gelungene Zeitreise zurück zu den Finals 2023. Die Erinnerung an den historischen Titelgewinn der Nuggets trägt viel zur Faszination bei, auch wenn NBA 2K24 auf dem PC eher wie ein Schritt zurück als nach vorne wirkt. Als virtuelle Neuinszenierung dieser Finalserie funktioniert das Match hervorragend – als Gesamtpaket der Reihe lässt diese Version jedoch klar erkennen, warum viele Fans gespannt auf 2025 und die echte Next-Gen-Umsetzung auf dem PC warten.

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Sensible Soccer 2006 – England vs Argentina – Let’s Play

Mit Sensible Soccer 2006 kehrt Dominik zu einem Spiel zurück, das schon bei seinem Erscheinen 2006 für viel Diskussion sorgte. Entwickelt von Kuju Entertainment und veröffentlicht von Codemasters, sollte dieser Titel die legendäre Fußballreihe erstmals konsequent in die dritte Dimension überführen. Gespielt wird hier ein Freundschaftsspiel zwischen England und Argentinien, das zugleich exemplarisch zeigt, wohin die Reise damals gehen sollte: Cel-Shading-Optik, stark vereinfachte Drei-Tasten-Steuerung und ein klarer Fokus auf schnelles Arcade-Spiel statt taktischer Tiefe. Genau dieser Ansatz sorgte schon zur Veröffentlichung für gemischte Reaktionen, denn unpräzise Steuerung und ein extrem schnell scrollendes Spielfeld machten es vielen Spielern schwer, das Spiel wirklich zu kontrollieren.

Dominik erinnert sich noch gut daran, wie enttäuschend Sensible Soccer 2006 im direkten Vergleich zu Sensible World of Soccer wirkte. Damals fühlte sich das Spiel zu simpel an und konnte die spielerische Finesse der Klassiker nicht einmal ansatzweise erreichen. Nach fast zwei Jahrzehnten Abstand fällt der Blick heute jedoch etwas milder aus. Das erneute Match zwischen England und Argentinien machte mehr Spaß als erwartet und zeigte, dass Sensible Soccer 2006 durchaus seine Momente hat, wenn man es nicht als direkten Nachfolger der alten Meisterwerke betrachtet, sondern als eigenständiges Arcade-Fußballspiel. Die reduzierte Steuerung und das hohe Tempo funktionieren dann besser, auch wenn spielerische Tiefe und taktische Möglichkeiten weiterhin auf der Strecke bleiben.

Rückblickend war Sensible Soccer 2006 ein ehrlicher, aber letztlich gescheiterter Versuch, eine der bekanntesten Fußballspielserien zu modernisieren. Die Umstellung auf 3D und der Bruch mit vielen alten Tugenden erwiesen sich als zu radikal, um die Magie der Vorgänger einzufangen. Trotzdem hat sich der Titel seinen Platz in der Spielegeschichte verdient, weil er zeigt, wie schwierig es ist, Kultserien behutsam weiterzuentwickeln. Als nostalgischer Abstecher funktioniert Sensible Soccer 2006 heute besser als erwartet, auch wenn der wahre Maßstab der Reihe weiterhin bei den klassischen Teilen liegt.

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Nintendo World Championship 1990 (NES) – Match: Germany vs. Japan – Let’s Play

Dominik setzt seine Partie-Serie in Nintendo World Championship 1990 auf dem NES fort und trifft im zweiten Match des Turniers auf Japan. Am Ende steht erneut ein deutliches Ergebnis auf der Anzeigetafel: 10:1 für Deutschland. Genau hier zeigt sich wieder sehr gut, wofür dieses Spiel steht – schnelle, unkomplizierte Arcade-Kost, die sofort Spaß macht und sich perfekt für kurze Sessions eignet.

Spielerisch bleibt alles beim Bewährten. Dominik kommt erneut gut mit dem Tempo und der direkten Steuerung zurecht und nutzt die Schwächen der KI konsequent aus. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass der Titel nach etwa einer Viertelstunde seinen Reiz erst einmal ausgeschöpft hat. Im Vergleich zu Fußballklassikern wie Sensible Soccer, Emlyn Hughes International Soccer oder MicroProse Soccer fehlt es einfach an taktischer Tiefe und Abwechslung. Diese Spiele schaffen es, in kürzerer Zeit mehr Spannung und Dynamik zu erzeugen, während Nintendo World Championship 1990 bewusst simpel bleibt.

Entwickelt wurde das Spiel ursprünglich von Technōs Japan und 1990 von Nintendo für das NES veröffentlicht. Es richtet sich klar an Spieler, die ohne große Einarbeitung loslegen wollen. Genau das macht auch heute noch den Reiz aus: wenige Regeln, hohes Tempo und klare Ergebnisse. Komplexe Simulationen will das Spiel gar nicht sein, sondern liefert schnörkellosen Fußball im Arcade-Stil.

Dominik bleibt jedenfalls am Ball und arbeitet sich weiter durch das Turnier. Die nächsten Begegnungen stehen bereits an, und auch wenn das Grundprinzip unverändert bleibt, macht es Spaß zu sehen, wie sich die einzelnen Partien schlagen und welche Ergebnisse am Ende auf dem Weg durch die Weltmeisterschaft zustande kommen.

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NHL 98 (SNES) – Colorado Avalanche vs. Florida Panthers – NHL Finals 97 – Let’s Play

Dominik nimmt uns diesmal mit zurück in das Jahr 1997 und damit zu NHL 98 auf dem Super Nintendo, dem letzten Ableger der legendären EA-Sports-Hockeyreihe auf dieser 16-Bit-Konsole. Während NHL 98 auf PlayStation und PC mit 3D-Grafik und technischen Neuerungen Maßstäbe setzte, blieb die SNES-Version bewusst der schnellen, direkten 2D-Arcade-Spielweise treu, die Fans seit NHL 94 schätzen. Genau darin liegt auch heute noch ihr besonderer Reiz, denn sie wirkt wie ein letzter Gruß aus einer Zeit, in der Sportspiele klar, zugänglich und auf das Wesentliche reduziert waren.

Im Let’s Play greift Dominik zu den Colorado Avalanche und tritt gegen die Florida Panthers an – ein Duell, das nicht zufällig gewählt ist. EA Sports nutzte dieses Aufeinandertreffen als Standard-Exhibitionsspiel und griff damit direkt das Stanley-Cup-Finale der Saison 1996/97 auf. Gespielt wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad „Expert“, in einem kompakten Fünf-Minuten-Match, das Dominik mit 2:0 für sich entscheiden kann. Trotz der geringen Weiterentwicklung gegenüber früheren Teilen fühlt sich das Spiel erstaunlich rund an. Die Steuerung ist präzise, das Tempo hoch und das Zusammenspiel der bekannten Mechaniken funktioniert auch Jahre später noch zuverlässig. Im direkten Vergleich mit den deutlich moderneren Versionen auf PlayStation und PC wirkt die SNES-Fassung technisch natürlich überholt, doch genau diese Reduktion sorgt für einen unverfälschten Spielfluss.

Historisch betrachtet spiegelt NHL 98 auf dem SNES eine Übergangsphase wider. Die Avalanche dominierten damals die Liga mit Spielern wie Joe Sakic und Patrick Roy und fegten die Panthers im Finale mit 4:0 vom Eis. Gleichzeitig markiert dieses Spiel das Ende der NHL-Reihe auf Nintendos 16-Bit-Hardware. EA Sports verlagerte den Fokus endgültig auf leistungsstärkere Systeme, auf denen KI, Präsentation und Spieltiefe neue Höhen erreichten. Auf dem Super Nintendo blieb man dagegen bei dem bewährten Fundament, das die Serie groß gemacht hatte.

Gerade deshalb besitzt NHL 98 auf dem SNES heute einen besonderen Stellenwert. Es ist kein technischer Meilenstein, sondern ein würdiger Abschluss einer Ära. Ein letztes klassisches NHL-Spiel, das zeigt, warum die Reihe in den 90ern als Referenz für Sportspiele galt. Für Retro-Fans ist es weniger ein Blick nach vorn als vielmehr ein nostalgischer Abschied – und genau das macht dieses Let’s Play so sehenswert.

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NBA 2K25 – NBA Finals 2023/24: Boston Celtics vs. Dallas Mavericks – Let’s Play

In diesem Let’s Play steht ein besonders spannendes „Was-wäre-wenn“-Szenario im Mittelpunkt: Ein vollständiges NBA-Finals-Rematch zwischen den Boston Celtics und den Dallas Mavericks, nachgestellt in NBA 2K25. Dominik übernimmt dabei die Kontrolle über Boston und tritt auf dem Schwierigkeitsgrad „Superstar“ an – anspruchsvoll, aber fair genug, um taktisches Spiel zu belohnen. Der besondere Reiz dieser Partie liegt jedoch in den aktuellen Live-Kadern: Luka Dončić ist in dieser Version nicht mehr Teil der Mavericks, sondern wurde zu den Los Angeles Lakers getradet. An seiner Stelle steht nun Anthony Davis, was die Dynamik von Dallas spürbar verändert und ganz neue taktische Entscheidungen erzwingt.

Im Spielverlauf zeigt sich schnell, wie stark sich dieser Kaderwechsel auswirkt. Ohne Dončić fehlt Dallas ein klassischer Ball-Dominant-Spieler, während Davis dem Team mehr Präsenz unter dem Korb und defensive Stabilität verleiht. Für Dominik bedeutet das, jede Phase des Spiels neu zu denken – vom Spielaufbau über das Tempo bis hin zur Verteidigung in der Zone. Gerade über vier Viertel hinweg entsteht so ein Match, das sich deutlich anders anfühlt als frühere Finals-Duelle zwischen diesen beiden Teams.

NBA 2K25 selbst erschien im September 2024 und markiert technisch einen Wendepunkt, da die PC-Version erstmals auf dem Niveau der Next-Gen-Konsolen angekommen ist. Inhaltlich sieht Dominik die Reihe jedoch kritisch: Vor allem der extrem teure Pay-to-Win-Ansatz im MyPlayer-Modus trübt den Gesamteindruck, weshalb hier bewusst der Fokus auf das klassische Match gelegt wird. Rein spielerisch bleibt die Serie zwar weiterhin Referenz für Basketball-Simulationen, dennoch fühlt sich 2024/2025 eher nach einem Schritt zurück als nach echter Weiterentwicklung an.

Unterm Strich bietet dieses Video genau das, was NBA-Fans interessiert: ein realistisches, vollständiges Spiel, ein hochklassiges Duell Celtics gegen Mavericks und ein spannender Blick darauf, wie sich ein radikaler Kaderwechsel auf das Spielgeschehen auswirkt. Wer wissen möchte, ob Boston den Titel erneut holen kann und wie sich Dallas ohne Dončić, dafür mit Anthony Davis schlägt, bekommt hier ein intensives, taktisch geprägtes Match serviert.

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Clutchtime Basketball Deckbuilder – Tournament Mode (Bench Player) – Let’s Play

Im Turniermodus von Clutchtime Basketball Deckbuilder trifft Basketball auf Deckbuilding, wobei jedes Team mit einem eigenen Kartensatz ins Spiel geht. Pässe, Würfe und Verteidigungsaktionen werden über Kartenkombinationen abgebildet, was den Matches eine taktische Note verleiht und gleichzeitig für eine gewisse Unberechenbarkeit sorgt. Die Partien entwickeln sich Zug um Zug über ausgespielte Synergien, die im besten Fall zu sehenswerten Punkteserien führen.

Optisch präsentiert sich das Spiel angenehm aufgeräumt. Die Oberfläche ist klar strukturiert, sodass man auch bei längeren Partien jederzeit den Überblick behält. Die Matches sind bewusst so ausgelegt, dass realistische Basketball-Ergebnisse zustande kommen, was der Authentizität zugutekommt, allerdings auch dazu führt, dass sich einzelne Begegnungen etwas in die Länge ziehen können.

Auf der Schwierigkeitsstufe „Bench Player“ änderte sich für Dominik im Vergleich zu „Rookie“ allerdings wenig. Das Spiel bleibt sehr nachsichtig, die bekannten Kartenzyklen wiederholen sich und starke Kombinationen lassen sich nahezu ohne Gegenwehr durchziehen. Dadurch stellt sich recht schnell ein Gefühl von Monotonie ein. Zwar ist gut vorstellbar, dass höhere Schwierigkeitsgrade oder andere Teams mehr taktische Tiefe offenbaren, auf diesem Niveau bleibt es jedoch eher ein lockeres, beiläufiges Erlebnis. Die Grundidee, Sport und Deckbuilding miteinander zu verbinden, ist dennoch spannend und hebt sich angenehm von klassischen Sportspielen ab.

Unterm Strich zeigt das Bench-Player-Turnier, dass Clutchtime Basketball Deckbuilder konzeptionell einiges zu bieten hat, aber erst mit deutlich stärkerer KI und mehr Widerstand wirklich zünden dürfte. Für ein paar Matches zwischendurch funktioniert es gut, langfristig fehlt auf dieser Schwierigkeitsstufe jedoch der nötige Biss.

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