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Clutchtime Basketball Deckbuilder – Tournament Mode (Bench Player) – Let’s Play

Im Turniermodus von Clutchtime Basketball Deckbuilder trifft Basketball auf Deckbuilding, wobei jedes Team mit einem eigenen Kartensatz ins Spiel geht. Pässe, Würfe und Verteidigungsaktionen werden über Kartenkombinationen abgebildet, was den Matches eine taktische Note verleiht und gleichzeitig für eine gewisse Unberechenbarkeit sorgt. Die Partien entwickeln sich Zug um Zug über ausgespielte Synergien, die im besten Fall zu sehenswerten Punkteserien führen.

Optisch präsentiert sich das Spiel angenehm aufgeräumt. Die Oberfläche ist klar strukturiert, sodass man auch bei längeren Partien jederzeit den Überblick behält. Die Matches sind bewusst so ausgelegt, dass realistische Basketball-Ergebnisse zustande kommen, was der Authentizität zugutekommt, allerdings auch dazu führt, dass sich einzelne Begegnungen etwas in die Länge ziehen können.

Auf der Schwierigkeitsstufe „Bench Player“ änderte sich für Dominik im Vergleich zu „Rookie“ allerdings wenig. Das Spiel bleibt sehr nachsichtig, die bekannten Kartenzyklen wiederholen sich und starke Kombinationen lassen sich nahezu ohne Gegenwehr durchziehen. Dadurch stellt sich recht schnell ein Gefühl von Monotonie ein. Zwar ist gut vorstellbar, dass höhere Schwierigkeitsgrade oder andere Teams mehr taktische Tiefe offenbaren, auf diesem Niveau bleibt es jedoch eher ein lockeres, beiläufiges Erlebnis. Die Grundidee, Sport und Deckbuilding miteinander zu verbinden, ist dennoch spannend und hebt sich angenehm von klassischen Sportspielen ab.

Unterm Strich zeigt das Bench-Player-Turnier, dass Clutchtime Basketball Deckbuilder konzeptionell einiges zu bieten hat, aber erst mit deutlich stärkerer KI und mehr Widerstand wirklich zünden dürfte. Für ein paar Matches zwischendurch funktioniert es gut, langfristig fehlt auf dieser Schwierigkeitsstufe jedoch der nötige Biss.

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Blades of Steel (NES) – Let’s Play

Dominik widmet sich in diesem Let’s Play einem der bekanntesten Sporttitel der späten 80er-Jahre: Blades of Steel, dem legendären Eishockeyspiel von Konami für das NES aus dem Jahr 1988. In einer kompletten Partie zeigt sich schnell, warum dieser Titel bis heute einen besonderen Ruf genießt. Die Mischung aus schnellem Arcade-Gameplay, klaren Regeln und den berüchtigten Prügeleien auf dem Eis sorgt für ein Spielgefühl, das auch Jahrzehnte später noch erstaunlich frisch wirkt.

Im direkten Vergleich mit anderen Hockeyspielen der 8-Bit-Ära hebt sich Blades of Steel deutlich ab. Auch wenn Dominik mit Hat Trick auf dem C64 nostalgische Erinnerungen verbindet, trifft Blades of Steel den Kern des Eishockeysports spürbar besser. Die Steuerung ist eingängig, die Matches verlaufen dynamisch und offensiv, und selbst heute fühlt sich das Spiel angenehm direkt an. Herausfordernd bleibt allerdings die Torwartsteuerung, die defensive Situationen oft zu einem echten Reaktionstest macht. Genau diese Mischung aus Zugänglichkeit und Herausforderung trägt aber maßgeblich zum Reiz bei und sorgt dafür, dass man immer wieder eine weitere Partie spielen möchte.

Spielmodi wie Exhibition und Turnier, Teams aus nordamerikanischen Städten und die berühmten Sprachsamples – allen voran das ikonische „Blades of Steel“ – verleihen dem Spiel eine Atmosphäre, die auf dem NES alles andere als selbstverständlich war. Die Kämpfe auf dem Eis, die bei gewonnenen Prügeleien sogar Powerplays nach sich ziehen, unterstreichen den kompromisslosen Arcade-Charakter und wurden zu einem echten Markenzeichen der Reihe.

Rückblickend hat Blades of Steel deutliche Spuren im Genre hinterlassen. Der Titel beeinflusste zahlreiche spätere Hockeyspiele und ebnete mit seinem Erfolg den Weg für Nachfolger wie NHL Blades of Steel ’99 und NHL Blades of Steel 2000. Auch Klassiker wie NHL ’94 oder Super Slap Shot griffen Elemente dieser schnellen, actionbetonten Herangehensweise auf. Bis heute gilt Blades of Steel als eines der stärksten Sportspiele im NES-Katalog und als fester Bestandteil der Videospielgeschichte.

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Sociable Soccer 25 – Let’s Play

Dominik wagt den Blick in die moderne Neuinterpretation eines Klassikers: Sociable Soccer 25, entwickelt von Tower Studios in Zusammenarbeit mit Amuzo Games und veröffentlicht 2024, will den Geist von Sensible Soccer neu entfachen – jenem Kultspiel, das Anfang der 90er das Genre der Arcade-Fußballspiele prägte. Mit offiziellen FIFPRO-Lizenzen, überarbeiteten Teams und flotter Präsentation versucht der Titel, die Brücke zwischen Retro-Feeling und modernem Gameplay zu schlagen.

Für Dominik, selbst eingefleischter Sensible Soccer-Fan, war die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Doch schon nach wenigen Partien macht sich Ernüchterung breit: Zwar bringt Sociable Soccer 25 die schnelle, leicht zugängliche Spielweise mit, die man aus früheren Tagen kennt, doch die präzise Steuerung, die geschmeidigen Bewegungsabläufe und das feine Ballgefühl der Originale fehlen spürbar. Die lizenzierten Spieler sind eine nette Dreingabe, können aber den spielerischen Funken nicht ersetzen, der einst ganze Freundeskreise vor den Bildschirm bannte.

Die Reihe selbst ist längst ein Herzensprojekt von Jon Hare, dem Schöpfer von Sensible Software und Mitentwickler dieses modernen Ablegers. Und man merkt: die Liebe zum Ursprung ist da – nur gelingt es Sociable Soccer 25 nicht, diese Magie ganz einzufangen. Im Vergleich zum legendären Sensible Soccer wirkt es eher wie eine moderne Hommage als ein echtes Revival.

Für Gelegenheitsspieler bietet der Titel dennoch unkomplizierten Spaß und solide Arcade-Unterhaltung. Doch wer wie Dominik mit dem originalen Sensible Soccer aufgewachsen ist, wird vermutlich den feinen Unterschied spüren: Hier fehlt der letzte Schliff, das intuitive Spielgefühl und die Perfektion im Chaos, die einst den Zauber der Reihe ausmachten.

Sein Fazit fällt entsprechend gemischt aus: Sociable Soccer 25 ist sympathisch, schnell und bemüht – aber kein würdiger Nachfolger. Für Neugierige einen Blick wert, für Puristen eher eine Erinnerung daran, warum die Klassiker von damals bis heute unvergessen sind.

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WRC 24 – Career Mode Rally Finale – Gravel Stage – Let’s Play

Dominik schließt seine erste Rallye-Karriereetappe in WRC 24 ab – dem neuesten Serienteil von Codemasters und Electronic Arts, der das Erbe der legendären Rallye-Spiele wie Colin McRae Rally und Dirt Rally fortführt. In dieser rund neunminütigen Schotterprüfung zeigt sich eindrucksvoll, wie viel Feinschliff und technische Präzision in die Entwicklung des Spiels geflossen sind. Die detailreichen Strecken, das realistische Fahrgefühl und die beeindruckende Grafik vermitteln das Gefühl, tatsächlich am Steuer eines Rallye-Boliden zu sitzen.

Für Dominik war WRC 24 ein durchweg intensives Erlebnis. Das Spiel trifft genau den Punkt zwischen Simulation und Spielfreude, den die besten Codemasters-Titel immer ausgezeichnet hat. Die Lenkung reagiert präzise, das Fahrverhalten auf losem Untergrund verlangt Konzentration, und die visuelle Präsentation sorgt dafür, dass jede Etappe anders wirkt. Im direkten Vergleich mit Klassikern wie Dirt Rally oder Colin McRae Rally steht WRC 24 diesen in nichts nach – es verbindet authentisches Rallye-Feeling mit moderner Technik und einem ausgefeilten Karrieremodus.

Allerdings empfiehlt Dominik, sich in der Karriere eher auf kurze bis mittellange Meisterschaften zu konzentrieren. Bei längeren Wettbewerben wiederholen sich einige Streckenabschnitte, was auf Dauer etwas vom Gesamterlebnis nimmt. Trotzdem bleibt der Titel eine klare Empfehlung für Rallye-Fans – egal ob man Wert auf realistische Physik legt oder einfach den Adrenalinkick der Highspeed-Etappen genießen will.

Mit seiner Mischung aus Schotter-, Asphalt- und Schneestrecken, dynamischer Wettersteuerung und einem anpassbaren Karrieresystem bringt WRC 24 alles mit, was ein modernes Rallye-Spiel braucht. Es führt die Tradition seiner Vorgänger konsequent fort und beweist, dass die DNA von Codemasters noch immer für erstklassige Rennspiele steht.

Dominiks Finale dieser ersten Rallye in WRC 24 zeigt eindrucksvoll, warum das Spiel als würdiger Nachfolger in der Rallye-Geschichte gilt – ein gelungenes Zusammenspiel aus technischer Präzision, Nervenkitzel und purem Fahrspaß. Wer den Geruch von Schotter, das Kreischen der Reifen und das Herzklopfen im Ziel liebt, wird hier genau das finden, was das Rallye-Genre seit Jahrzehnten so besonders macht.

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Super Slap Shot – Let’s Play

Diesmal geht es für Dominik aufs Eis – mit Super Slap Shot, einem klassischen Eishockeyspiel aus dem Jahr 1993, entwickelt von Virgin Games für das Super Nintendo Entertainment System. In seinem Let’s Play zeigt er ein komplettes Match zwischen den USA und Kanada, zwei Nationen, die sinnbildlich für den schnellen, körperbetonten Eishockeysport stehen.

Super Slap Shot bietet eine rein internationale Ausrichtung: keine NHL-Teams, keine echten Spielernamen, sondern ein direkter Fokus auf den Wettkampf zwischen Nationalmannschaften. Genau diese Einfachheit verleiht dem Spiel seinen unverkennbaren Arcade-Charme. Regeln wie Abseits oder Icing wurden gestrichen, wodurch das Geschehen deutlich flotter und unkomplizierter wirkt. Gesteuert wird mit wenigen Tasten für Pass, Schuss und Check – der Torwart agiert automatisch, und während der Verteidigung lässt sich die Kontrolle über andere Spieler nicht wechseln, was das Spielgefühl etwas einschränkt.

Trotz dieser Eigenheiten gelingt es Super Slap Shot, den Nerv klassischer Eishockey-Action einzufangen. Die Animationen sind flüssig, das Tempo hoch, und gerade im Mehrspielermodus entfaltet das Spiel seinen größten Reiz. Für ein schnelles, unkompliziertes Duell mit einem Freund ist es auch heute noch einen Blick wert.

Als das Spiel 1993 erschien, fielen die Kritiken gemischt aus. Gelobt wurden die Dynamik und die reibungslose Darstellung, während die Spielmechanik im Vergleich zu Konkurrenzproduktionen bereits etwas altbacken wirkte. Titel wie Sensible Soccer oder die frühe NHL-Reihe von EA Sports boten zu dieser Zeit schon deutlich ausgefeiltere KI und mehr taktische Tiefe. Dennoch schätzten viele Fans Super Slap Shot für seinen unkomplizierten Zugang und das klare Arcade-Gefühl, das sich von den realistischeren Simulationen jener Jahre abhob.

Dominik beschreibt seinen Eindruck als unterhaltsam, aber kurzweilig. Das Spiel macht Spaß, solange man es in kurzen Sessions spielt – längere Turniere oder wiederholte Matches offenbaren jedoch schnell den begrenzten Umfang. Besonders auffällig ist das Farbschema vieler Teams, die sich auf dem Eis nur schwer voneinander unterscheiden lassen. Dennoch blieb der Spielspaß in dieser Partie ungebrochen, auch weil das rasante Tempo und die direkte Steuerung für echte Retro-Stimmung sorgen.

Im Rückblick ist Super Slap Shot kein Meilenstein, aber ein charmantes Relikt seiner Zeit – ein Versuch, Realismus und Arcade-Flair miteinander zu verbinden. Zwischen der Leichtigkeit der Achtziger und dem aufkommenden Simulationsanspruch der Neunziger fängt es perfekt die Übergangsphase des Sportspiel-Genres ein. Dominiks Rückkehr aufs virtuelle Eis zeigt, wie viel Energie und Spielfreude auch in den einfachsten Konzepten stecken kann.

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Soccer (NES) – Let’s Play

Ein Rückblick in die Mitte der Achtziger führt Dominik diesmal zu Soccer auf dem NES – Nintendos erstem Versuch, den beliebtesten Sport der Welt auf eine Heimkonsole zu bringen. Der Titel erschien 1985 in Japan und zwei Jahre später in Europa und markierte den Anfang von Nintendos langen Bemühungen, Fußball digital erlebbar zu machen. Im Rahmen dieses Let’s Plays nimmt Dominik die Spielmechanik genauer unter die Lupe und betrachtet, welche Rolle das Spiel im frühen Werdegang der Sportspielgeschichte einnimmt.

Aus heutiger Sicht wirkt Soccer erstaunlich schlicht. Sieben Nationalmannschaften treten gegeneinander an, die Spielzeiten lassen sich in drei Längen einstellen, und die Steuerung beschränkt sich auf die grundlegenden Aktionen – Passen, Schießen, Torwartsteuerung. Das horizontale Spielfeld scrollt sauber mit, und immerhin sind Standardsituationen wie Einwürfe oder Eckbälle enthalten. Doch abgesehen davon bleibt das Spiel stark reduziert, was dem damaligen technischen Stand zwar entspricht, aber wenig Raum für taktische Tiefe lässt.

Dominik nähert sich dem Titel mit einer gewissen Neugier, schließlich war dies Nintendos erster ernsthafter Anlauf im Fußballgenre. Nach kurzer Zeit zeigt sich jedoch, dass Soccer kaum an die Dynamik späterer Spiele heranreicht. Während Nintendo World Cup oder auch MicroProse Soccer deutlich mehr Energie und Abwechslung bieten, bleibt Soccer vor allem ein technisches Zeitzeugnis. Besonders im Vergleich zu Emlyn Hughes International Soccer fällt auf, wie limitiert die Bewegungsmöglichkeiten und das Spielfeldgefühl hier noch sind.

Trotzdem lässt sich die historische Bedeutung des Spiels nicht leugnen. Als früher NES-Titel war Soccer für viele Spieler der erste Kontakt mit digitalem Fußball und bildete die Grundlage für alles, was später kam – von den Arcade-Interpretationen der Achtziger bis hin zu den komplexen Simulationen der Neunziger.

Dominik zieht am Ende ein faires Fazit: Soccer ist kein Spiel, zu dem man regelmäßig zurückkehrt, aber es hat sich seinen Platz in der Geschichte verdient. Es steht am Beginn einer langen Entwicklung, die von diesen simplen Anfängen bis hin zu modernen Fußballsimulationen wie FIFA und Pro Evolution Soccer führte – und allein dafür lohnt sich ein Blick zurück auf dieses kleine Stück Spielegeschichte.

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Boxing (1980) – Let’s Play

Wenn man heute auf die frühen Jahre der Sportspiele zurückblickt, darf ein Titel nicht fehlen: Boxing von Activision, auch bekannt als Box Champion. Dominik wagt sich hier erneut in den Ring und zeigt im vollständigen Match auf dem Atari 2600, wie dieses minimalistische Spiel aus dem Jahr 1980 den Grundstein für viele spätere Boxsimulationen legte. Tiefgang oder realistische Animationen darf man zwar nicht erwarten, doch das, was Boxing bietet, funktioniert erstaunlich gut – ein schnelles, direktes Spielerlebnis, das den Geist der damaligen Arcade-Ära perfekt einfängt.

Dominik erinnert sich, Boxing schon damals auf seiner Atari-Konsole gespielt zu haben, als der 2600 noch regelmäßig am Fernseher hing. Begeisterung kam zunächst keine auf, denn mit RealSports Boxing stand später ein deutlich ausgefeilterer und technisch überlegener Nachfolger bereit – ein Titel, den er bis heute bevorzugt. Trotzdem lohnt sich der Blick zurück: Im Rahmen dieses Let’s Plays zeigt sich, dass Boxing in seiner Schlichtheit durchaus Charme besitzt. Die Steuerung reagiert präzise, der Ablauf ist rasant, und selbst ohne aufwendige Präsentation entsteht ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell, das den Puls steigen lässt.

Aus heutiger Sicht ist Boxing ein faszinierendes Stück Videospielgeschichte. Zwei abstrakt pixelige Boxer prügeln sich in Draufsicht um Punkte, während die Uhr unaufhaltsam heruntertickt – ein einfaches, aber süchtig machendes Konzept, das vor allem im Mehrspielermodus sein volles Potenzial entfaltet.

Als einer der frühen Activision-Titel half Boxing, die Grundlagen für Sportspiele auf Heimkonsolen zu legen. Das Spiel führte Mechaniken wie Treffererkennung, zeitbasierte Punktevergabe und schnelle Schlagfolgen ein – Elemente, die später viele andere Titel beeinflussten. Auch wenn Boxing bald von komplexeren Spielen wie RealSports Boxing verdrängt wurde, bleibt es ein historisch wichtiger Vertreter seiner Gattung.

Heute hat es einen festen Platz in der Retro-Geschichte des Atari 2600 – ein schlichtes, aber cleveres Spiel, das zeigt, wie viel Spannung man schon Anfang der Achtziger aus wenigen Pixeln und klarer Mechanik herausholen konnte. Dominiks erneuter Abstecher in den Ring beweist: Auch einfache Spiele können bleibenden Eindruck hinterlassen, wenn sie das Wesentliche richtig machen.

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Microprose Soccer – US Indoor Mode – Let’s Play

Manchmal muss man ein Spiel einfach bis an seine Grenzen treiben – genau das hat Dominik diesmal mit MicroProse Soccer aus dem Jahr 1988 getan. Auf dem Commodore 64 wagt er sich in den US-Indoor-Modus, der bis heute als vielleicht beste Hallenfußballsimulation der 8-Bit-Ära gilt. In diesem außergewöhnlichen Let’s Play erzielt er ein unglaubliches Ergebnis von 108:0 gegen Reno – weit über die bekannte 99+-Marke hinaus – um herauszufinden, wie das Spiel intern auf solch extreme Punktestände reagiert.

MicroProse Soccer zählt bis heute zu den absoluten Klassikern unter den Fußballspielen jener Zeit und wird oft in einem Atemzug mit Emlyn Hughes International Soccer genannt. Besonders der Hallenmodus besticht durch schnelle Action, präzise Steuerung und ein unverwechselbares Spielgefühl, das kein anderer Titel seiner Zeit erreichte. Selbst Jahrzehnte später bleibt es Dominiks bevorzugtes Spiel, wenn es um klassischen Hallenfußball geht.

Dieses Video ist mehr als nur ein weiteres Match – es ist ein gezieltes Experiment. Dominik wollte wissen, wie das Spiel mit extremen Ergebnissen umgeht und ob die interne Logik des Turniermodus an ihre Grenzen stößt. Das Ergebnis: ein Rekordsieg und faszinierende Einblicke in die technische Struktur eines der besten Sportspiele auf dem C64.

Das von Sensible Software entwickelte und von MicroProse veröffentlichte Spiel bietet zwei Modi – klassischen Feldfußball und den rasanten US-Indoor-Modus. Letzterer überzeugt mit kleinerem Spielfeld, Banden, abprallenden Schüssen und einem extrem hohen Spieltempo, das Arcade-Fans ebenso begeistert wie Strategen.

Der Einfluss von MicroProse Soccer ist bis heute spürbar. Es legte den Grundstein für die späteren Sensible Soccer-Titel und prägte ganze Generationen von Fußballspielen. Sein Mix aus Übersicht, Geschwindigkeit und direkter Kontrolle wurde zur Blaupause vieler Nachfolger. Gerade der Hallenmodus war damals eine Besonderheit und zeigte, wie kreativ Fußballsimulationen sein konnten.

Für viele Retro-Fans bleibt das Spiel ein Höhepunkt der C64-Ära. Dieses Let’s Play ist daher nicht nur eine Hommage an einen Klassiker, sondern auch ein spannender Test seiner technischen Grenzen – und der Beweis, dass selbst Jahrzehnte später noch Überraschungen möglich sind. Wer wissen will, wie ein Scoreboard auf über 100 Tore reagiert, sollte sich dieses Match nicht entgehen lassen.

Dominik, Alex und Christian haben übrigens eine ausführliche Podcast-Episode über dieses Spiel aufgenommen.

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Clutchtime Basketball Deckbuilder – Tournament Mode (Rookie) – Let’s Play

Diesmal dreht sich alles um Clutchtime Basketball Deckbuilder, ein ungewöhnliches Sportspiel, das Kartentaktik mit Basketball kombiniert. In der Turnierstruktur geht es darum, die richtigen Karten zur passenden Zeit zu spielen, clevere Kombos zu verketten und das eigene Team durch vier spannende Viertel zu führen. Der Mix aus strategischem Denken und sportlicher Dynamik funktioniert überraschend gut und verleiht dem Spiel eine eigene Note.

Optisch bleibt Clutchtime Basketball Deckbuilder eher zweckmäßig. Die Präsentation ist klar, die Karten sind gut lesbar, und das Interface unterstützt den Spielfluss. Besonders gelungen ist jedoch, wie das Basketball-Thema ins Deckbuilding integriert wurde – Angriffe, Verteidigungen und wechselnde Spielmomente greifen stimmig ineinander.

Dominik spielte im Rookie-Turniermodus und stellte schnell fest, dass der Einstieg kaum Widerstand bietet. Die KI agiert zu passiv, mächtige Kombos treten zu häufig auf, und die Matches wiederholen sich schnell. Das Grundkonzept ist interessant, aber auf diesem Schwierigkeitsgrad fehlt einfach die Spannung. Trotzdem lässt sich das Potenzial erkennen – die Idee, Basketball in Kartenform zu übersetzen, funktioniert erstaunlich gut.

Das Rookie-Turnier zeigt deutlich, wo die Stärken und Schwächen liegen: solide Mechanik, aber zu wenig Herausforderung. Wer neugierig auf die Mischung aus Deckbuilding und Basketball ist, kann einen Blick riskieren – nur sollte man keine allzu lange Motivation erwarten.

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Colin McRae Rally (2013) – Championship – Australia – Let’s Play

Dominik begibt sich diesmal auf die staubigen Pisten von Colin McRae Rally (2013) – einer modernen Neuauflage des legendären Rallye-Spiels, das Ende der 90er Jahre das Genre entscheidend geprägt hat. Die 2013er Version basiert auf dem Original von 1997/98 und bietet ein abgespecktes, aber fokussiertes Rallye-Erlebnis mit überarbeiteten Grafiken und klar strukturiertem Gameplay. Gefahren wird auf Etappen in Australien, Griechenland und Korsika, die jeweils eigene Herausforderungen in Sachen Fahrbahn und Gelände bereithalten. Zwar fällt die Fahrzeugauswahl deutlich kleiner aus als in späteren Serienteilen, doch der Geist klassischer Rallyes bleibt spürbar erhalten.

Die Reihe um Colin McRae gilt bis heute als Meilenstein der Rennspielgeschichte. Der Ursprungstitel setzte seinerzeit neue Maßstäbe für Realismus, Fahrgefühl und Streckendesign. Die Neuauflage von 2013 wollte dieses Erlebnis einer neuen Generation zugänglich machen – weniger als vollständiges Remake, sondern eher als nostalgisches Wiedersehen mit der Ära, in der Rallye-Spiele ihren modernen Standard fanden. Für Gelegenheitsspieler und Fans der mobilen Version bot sie zudem einen kompakten Einstieg in die Welt des Rallye-Sports unter dem bekannten Namen.

Für diese Aufnahme nahm sich Dominik die Australien-Etappe vor – das erste Mal seit vielen Jahren, dass er wieder in die Serie zurückkehrte. In den späten 90ern beeindruckten ihn vor allem die Grafik und das authentische Fahrgefühl, doch heute betrachtet er das Spiel mit etwas mehr Abstand. Die Optik wirkt zwar solide, aber sichtbar gealtert; das größere Problem liegt im Fahrverhalten: Das Auto fühlt sich teils schwammig an, besonders bei Übergängen zwischen verschiedenen Untergründen. Die Physik zeigt hier ihre Grenzen und nimmt dem Spiel etwas von der Dynamik, die er in Erinnerung hatte.

Trotzdem blieb das Gefühl, eine komplette Rallye-Etappe zu meistern, unverändert befriedigend. Auch wenn Colin McRae Rally (2013) nicht mehr ganz an die Faszination des Originals heranreicht, ist es ein schöner Rückblick auf eine Zeit, in der Rallye-Spiele mit Präzision, Konzentration und Staubwolken das Herz vieler Spieler eroberten.

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