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Speedball 2 HD (2013) – Brutal Deluxe Team – Let’s Play

Dominik zeigt diesmal Speedball 2 HD, die 2013 erschienene Neuauflage des legendären Bitmap-Brothers-Spiels, entwickelt von Vivid Games. Das Original erschien 1990 für Systeme wie den Amiga und gilt bis heute als einer der großen Klassiker futuristischer Sportspiele. Die HD-Version bleibt dem Original treu, bietet aber überarbeitete Grafiken und flüssigeres Gameplay.

Auf dem Amiga hatte Dominik Speedball 2 früher unzählige Male gespielt, und nach einer langen Pause wagte er sich nun wieder in ein schnelles Match der Neuauflage. Die Steuerung saß nicht sofort, doch der Spaß stellte sich schnell wieder ein. Die Partien sind kurz – meist unter fünf Minuten – und genau das macht sie so reizvoll. Es ist ein Spiel, zu dem man gerne zurückkehrt. Die Erinnerungen an die Bitmap-Brothers-Zeit sind dabei allgegenwärtig, doch wer die volle Retro-Stimmung erleben möchte, sollte unbedingt auch die Originalversion von 1990 ausprobieren.

Auch mehr als drei Jahrzehnte nach dem Original bleibt Speedball 2 eines der besten futuristischen Sportspiele überhaupt. Das temporeiche, kompromisslose Gameplay und die suchterzeugende Dynamik haben dem Titel Kultstatus eingebracht. Die HD-Version bringt diese Elemente auf moderne Systeme, ohne den Charakter des Spiels zu verändern. Zwar bietet sie etwas mehr Glanz und Komfort, doch das Grundprinzip ist unverändert – und genau das schätzen Fans bis heute.

Die Neuauflage erhielt von der Fachpresse gemischte Kritiken. Während einige lobten, dass das Spiel den Geist des Originals bewahrt, bemängelten andere, dass Speedball 2 HD zu wenige Neuerungen bietet. Die überarbeitete Grafik und die solide Steuerung wurden positiv hervorgehoben, doch vielen fehlte der Mehrwert gegenüber dem Klassiker. IGN vergab eine Wertung von 6,5 von 10 Punkten und hob hervor, dass der Spielspaß zwar ungebrochen ist, die Neuauflage aber kaum Verbesserungen bietet. Auch PC Gamer kam mit 60 von 100 Punkten zu einem ähnlichen Fazit: unterhaltsam, aber wenig Neues für Spieler, die das Original bereits besitzen.

Am Ende bleibt Speedball 2 HD eine solide, wenn auch vorsichtige Neuinterpretation. Für Retro-Fans ist es ein lohnendes Wiedersehen, für Neulinge dagegen möglicherweise ein Spiel, das den Sprung in die Moderne nur teilweise geschafft hat. Der Charme des Originals bleibt ungebrochen – und das ist vielleicht das größte Kompliment, das man diesem Klassiker machen kann.

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Stampede (Super-Cowboy beim Rodeo) – Let’s Play

Dominik reitet diesmal in den digitalen Wilden Westen mit Stampede auf dem Atari 2600, einem Actionspiel von Activision aus dem Jahr 1981. Otto-Konkurrent Quelle – die Herausgeber des Quelle-Katalogs – brachte das Spiel unter dem Titel Super-Cowboy beim Rodeo heraus.

In der Rolle eines Cowboys auf seinem Pferd muss er eine Herde Rinder einfangen, die wild über die Prärie stampft. Mit dem Lasso gilt es, die Tiere unter Kontrolle zu bringen, während Hindernisse wie Totenschädel oder schwarze Angus-Stiere geschickt umgangen werden müssen. Das seitlich scrollende Spielfeld verlangt schnelle Reaktionen und gutes Timing, um den Überblick zu behalten. Mit zunehmender Geschwindigkeit steigt auch die Herausforderung – ein typisches Merkmal der frühen Actiontitel jener Zeit.

Grafisch präsentiert sich Stampede schlicht, aber stimmig. Der Cowboy, die Rinder und die Hindernisse sind klar erkennbar, und die einfachen Soundeffekte – das Hufgetrappel und das charakteristische Schwingen des Lassos – verstärken die Western-Atmosphäre. Trotz der technischen Einfachheit gelingt es dem Spiel, das Thema überzeugend zu transportieren.

Dominik kannte Stampede früher nicht und wollte es aus Neugier ausprobieren. Für ihn war es eine kurze, aber interessante Begegnung mit einem frühen Klassiker. Das Konzept ist kreativ, doch um wirklich voranzukommen, muss man die Bewegungsmuster der Rinder auswendig kennen – etwas, das er als weniger spannend empfindet, wenn dem Spiel ansonsten die spielerische Tiefe fehlt. Trotzdem ist es für Fans des Atari 2600 einen Blick wert, um ein Stück Videospielgeschichte und ein paar Minuten Cowboy-Action zu erleben.

Auch wenn Stampede kein besonders komplexes Spiel ist, fängt es den Geist der frühen Western-Spiele gut ein. Es bietet eine einfache, aber fordernde Unterhaltung – genau das, was viele frühe Titel der 8-Bit-Ära ausmachte.

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Pac-Man (NES) – Let’s Play

Dominik spielt diesmal Pac-Man auf dem NES, die 1984 erschienene Umsetzung des legendären Arcade-Klassikers von Namco und Midway. Das Prinzip ist bis heute unverkennbar: Pac-Man bewegt sich durch ein Labyrinth, frisst Punkte und versucht, den Geistern zu entkommen. Ziel ist es, alle Felder zu leeren, ohne gefangen zu werden. Die NES-Version überträgt das Spielgefühl der Spielhalle nahezu perfekt auf die Heimkonsole – mit flüssigem Bildlauf, präziser Steuerung und der bekannten Gegner-KI, die das Original zu einem zeitlosen Klassiker gemacht hat. Bonus-Objekte wie Früchte und Extraleben sind ebenfalls enthalten und sorgen dafür, dass das Spielgefühl authentisch bleibt.

Grafisch holt die 8-Bit-Version erstaunlich viel aus der Hardware heraus. Die Farben sind klar, die Geister sofort zu erkennen, und auch das Labyrinth bleibt nah am Vorbild. Die typischen Soundeffekte und kurzen Melodien sind sofort vertraut und wecken Erinnerungen an die Automatenhallen der frühen Achtziger. Trotz der technischen Grenzen gelingt es dem NES, die Atmosphäre des Originals überzeugend einzufangen.

Dominik greift immer wieder gerne zu Pac-Man, besonders dann, wenn er Lust auf eine kurze Runde mit vertrauter Mechanik hat. Auch wenn er selbst nicht zu den Highscore-Jägern gehört, liegt genau darin der Reiz – die Mischung aus Einfachheit, Präzision und stetig wachsender Spannung macht das Spiel bis heute unwiderstehlich. Für ihn ist Pac-Man die perfekte Viertelstunde Spielspaß zwischendurch. Die NES-Fassung steht dem Automaten in kaum etwas nach und bietet genau das, was den Klassiker seit jeher auszeichnet: zeitlose, pure Arcade-Unterhaltung.

Wer Pac-Man in seiner ursprünglichsten Form erleben möchte, findet in dieser Version eine der besten Möglichkeiten dazu – einfach, direkt und auch nach Jahrzehnten noch faszinierend.

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Populous – Level 280 – Lowikeme – Let’s Play

„Populous“ wurde von Bullfrog Productions entwickelt und von Electronic Arts veröffentlicht. Es wurde ursprünglich 1989 für den Amiga veröffentlicht und gilt als das erste Gods-Spiel. Das Spiel wurde von Peter Molyneux, Glenn Corpes, Adrian Moore, Kevin Donkin und Les Edgar entworfen. Es handelt sich um ein Einzel- und Mehrspielerspiel, in dem der Spieler die Rolle eines Gottes übernimmt, der seine Anhänger durch Anweisungen, Manipulation und göttliches Eingreifen führen muss. Ziel ist es, die Anhänger des gegnerischen Gottes zu eliminieren

Populous ist für mehrere Plattformen verfügbar, darunter für den Amiga, Archimedes, Atari ST, FM Towns, MS-DOS, Game Boy und Mac. Dieses Video wurde von Alex für MS-DOS auf einem PC aufgenommen.

Das Spiel hat insgesamt 500 Level mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Hier spielt Alex dieses Mal Level 280. Es gibt verschiedene Landschaften wie Wüste, Felsen und Lava, Schnee und Eis usw., die sich auf die Entwicklung der Anhänger des Spielers und des Gegners auswirken.

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Donald Duck’s Playground (C64) – Let’s Play

Alex hat sich diesmal Donald Duck’s Playground vorgenommen, ein Lernspiel aus dem Jahr 1984, entwickelt von Sierra On-Line unter der Leitung von Al Lowe. In diesem Titel übernimmt Donald verschiedene Jobs – er arbeitet am Gepäckförderband, schaufelt Kohle auf der Eisenbahn oder sortiert Pakete –, um Geld zu verdienen. Mit dem Lohn kann er schließlich Spielgeräte für den Spielplatz seiner Neffen Tick, Trick und Track kaufen. Das Konzept verbindet kleine Arcade-Minispiele mit einfachen Wirtschaftselementen und richtet sich klar an ein jüngeres Publikum.

Die C64-Version überzeugt mit bunter Grafik, die den Disney-Stil gut einfängt. Die Animationen sind schlicht, aber charmant, und die fröhlichen Melodien unterstreichen die kindgerechte Atmosphäre.

Alex hält Donald Duck’s Playground auch heute noch für ein gelungenes Spiel. Die Minispiele sind stimmig umgesetzt, und das Gesamtpaket wirkt für die Zielgruppe rund. Als er es selbst spielen konnte, war er jedoch schon zu alt, um wirklich angesprochen zu werden. Aus Sicht eines Jugendlichen oder Erwachsenen wirkt das Spiel sehr simpel und etwas zu kindlich. Betrachtet man es jedoch so, wie es gedacht war, bleibt ein liebevoll gemachter Titel, der gerade für Kinder in den 80ern eine große Freude war.

Im Rückblick lässt sich sagen: Für Erwachsene mag der Reiz begrenzt sein, doch innerhalb seines Rahmens als Kinderspiel ist Donald Duck’s Playground ein kleiner Klassiker, der auch heute noch Charme versprüht.

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Asteroids (Atari 2600) – Let’s Play

Dominik schaut sich diesmal einen echten Klassiker an: Asteroids auf dem Atari 2600, erschienen 1981. Die Heimkonsolen-Version brachte das Chaos aus der Spielhalle direkt ins Wohnzimmer – mit pixeligen Felsen, UFOs und jeder Menge Action. Im Video ist das komplette Spiel zu sehen und vermittelt einen intensiven Eindruck davon, wie Videospiele Anfang der Achtziger funktionierten – mit minimalistischer Grafik, eindringlichem Sound und forderndem Gameplay.

Auch heute noch hat Dominik Spaß an der simplen, aber süchtig machenden Mechanik. Gleichzeitig spielt er mittlerweile gerne die modernisierte Variante Asteroids: Recharged, die den Kern des Originals beibehält, aber optisch und spielerisch dezent auffrischt. Damals hatte er das Modul für den Atari 2600 nicht selbst, konnte das Spiel aber an echten Arcade-Automaten erleben – ein besonderes Highlight in seiner Kindheit. Ein Meister am Joystick ist er dabei nie geworden, doch die Freude am Ausweichen und Zerstören der Felsen ist bis heute geblieben.

Im Kern steuert man ein kleines Raumschiff, das sich frei in einem zweidimensionalen Feld bewegen lässt. Asteroiden treiben umher, UFOs greifen an, und jede Kollision bedeutet das Ende. Mit jedem Treffer zerfallen die Felsen in kleinere Teile, wodurch der Bildschirm zunehmend voller und gefährlicher wird. Trotz der technischen Einschränkungen bleibt die Umsetzung für den Atari 2600 nah am Arcade-Vorbild und bewahrt die Spannung des Originals.

Asteroids gilt als Meilenstein der Videospielgeschichte. Schon die Arcade-Fassung von 1979 war ein weltweiter Erfolg und half Atari, sich als führender Hersteller zu etablieren. Viele Elemente – wie die träge Steuerung mit Trägheitsphysik, das Umklappen des Bildschirms und die stetig steigende Schwierigkeit – prägten das Genre dauerhaft. Die Heimversion brachte diesen Nervenkitzel Millionen von Spielern ins Wohnzimmer und zählt bis heute zu den prägendsten Umsetzungen für den Atari 2600. Moderne Varianten wie Asteroids: Recharged sorgen zwar für frischen Glanz, doch das Original hat seinen Platz in der Spielehistorie sicher – gerade für Fans, die sich an Highscore-Jagden und klassischem Arcade-Flair erfreuen.

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Populous – Level 274 – Hobgbham – Let’s Play

„Populous“ wurde von Bullfrog Productions entwickelt und von Electronic Arts veröffentlicht. Es wurde ursprünglich 1989 für den Amiga veröffentlicht und gilt als das erste Gods-Spiel. Das Spiel wurde von Peter Molyneux, Glenn Corpes, Adrian Moore, Kevin Donkin und Les Edgar entworfen. Es handelt sich um ein Einzel- und Mehrspielerspiel, in dem der Spieler die Rolle eines Gottes übernimmt, der seine Anhänger durch Anweisungen, Manipulation und göttliches Eingreifen führen muss. Ziel ist es, die Anhänger des gegnerischen Gottes zu eliminieren

Populous ist für mehrere Plattformen verfügbar, darunter für den Amiga, Archimedes, Atari ST, FM Towns, MS-DOS, Game Boy und Mac. Dieses Video wurde von Alex für MS-DOS auf einem PC aufgenommen.

Das Spiel hat insgesamt 500 Level mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Hier spielt Alex dieses Mal Level 274. Es gibt verschiedene Landschaften wie Wüste, Felsen und Lava, Schnee und Eis usw., die sich auf die Entwicklung der Anhänger des Spielers und des Gegners auswirken.

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Strategy X – Let’s Play

Dominik hat sich diesmal Strategy X auf dem Atari 2600 vorgenommen, einen frühen Panzer-Shooter von Konami aus dem Jahr 1981. Gesteuert wird ein Panzer, der sich vertikal durch feindliches Gebiet bewegt. Dabei gilt es, Hindernissen und gegnerischem Feuer auszuweichen und den Treibstoffvorrat durch das Einsammeln von Symbolen aufrechtzuerhalten. Die Spielmechanik ist simpel, aber gnadenlos: Schon ein Fehler bedeutet das sofortige Aus. Auffällig ist die im Vergleich zu anderen Vertikal-Shootern dieser Zeit trägere Steuerung, die bewusst das Gewicht und die Schwerfälligkeit eines Panzers vermittelt.

Für Konami war das Spiel ein früher Versuch im Genre der vertikalen Shooter, noch bevor die großen Arcade-Hits des Studios folgten. Während die Automatenfassung immerhin etwas Beachtung fand, wurde die Umsetzung für den Atari 2600 stark abgespeckt.

Dominik selbst hatte Strategy X vorher nie gespielt, sondern es eher zufällig aus seiner Sammlung herausgegriffen. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich: Das Spiel ist brutal schwer, fehlerverzeihend ist es überhaupt nicht. Gleichzeitig passt die schwerfällige Steuerung perfekt zur Idee, einen Panzer zu steuern. Im Aufbau erinnert es ein wenig an River Raid, nur in einer noch reduzierteren Form. Kein Wunder also, dass River Raid heute als Klassiker gefeiert wird, während Strategy X in der Versenkung verschwunden ist. Für eingefleischte Fans mag es interessant sein – für alle anderen dürfte der berühmtere Konkurrent die deutlich bessere Wahl bleiben.

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The All New Family Feud – Let’s Play

Dominik hat sich diesmal The All New Family Feud auf MS-DOS aus dem Jahr 1989 vorgenommen, die offizielle Umsetzung der beliebten TV-Show (dt. Das Familienduell). Im Kern bringt das Spiel die bekannten Mechaniken auf den Bildschirm: Zwei Familien treten gegeneinander an, um die beliebtesten Antworten auf Umfragen zu erraten, die 100 Personen gestellt wurden. Face-offs, Familienrunden und natürlich die schnelle Fast Money-Runde sind alle mit dabei. Doch die Atmosphäre, die man von der Show im Fernsehen kennt, will sich am Computer nicht so recht einstellen.

Die Umsetzung spiegelt das bekannte Spielprinzip gut wider, hat aber ihre Eigenheiten. Besonders auffällig ist die eingeschränkte Texterkennung, die dafür sorgt, dass richtige Antworten nicht immer erkannt werden. Auch das Tempo wirkt gemächlicher als beim TV-Vorbild, was sich in längeren Pausen zwischen den Runden zeigt. Damals wurde das Spiel als offizielle Adaption positiv aufgenommen, bekam 1991 und 1992 sogar aktualisierte Versionen, aber schon damals fiel Spielern die langsame Spielweise negativ auf. Ein kurioser Aspekt sind die Computergegner, die manchmal völlig abwegige Antworten geben – oder erstaunlich treffsicher sind.

In seiner Session übernahm Dominik die Rolle beider Familien gleichzeitig und spielte eine komplette Runde inklusive Fast Money um das imaginäre 10.000-Dollar-Preisgeld. Dabei stieß er genau auf die bekannten Macken: das etwas zähe Tempo und die nicht immer zuverlässige Erkennung der Antworten. Trotzdem bleibt das Spiel eine ordentliche, wenn auch nicht perfekte Umsetzung, die zwar die Mechanik von Family Feud einhält, aber nie ganz den Charme und die Dynamik der Fernsehshow erreicht. Für Fans ist es dennoch ein spannender Rückblick auf die frühen TV-Spielumsetzungen auf Heimcomputern.

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Pole Position II – Let’s Play

Dominik wirft diesmal einen Blick auf Pole Position II für den Commodore 64, ein Rennspiel aus dem Jahr 1988, das die Grundlage seines erfolgreichen Vorgängers erweitern wollte. Neue Strecken und etwas aufgehübschte Grafik standen auf dem Plan – doch im direkten Vergleich mit anderen Rennspielen der Zeit konnte der Titel nicht ganz mithalten.

Damals gehörte Pole Position II nie wirklich zu Dominiks Favoriten. Stattdessen fesselte ihn schon früh das dynamische Gameplay von Pitstop II, und wenig später zog ihn Grand Prix Circuit mit mehr Strecken und realistischeren Fahrphysik endgültig in den Bann. So wirkte Pole Position II eher wie ein kleiner Schritt nach vorne als ein großer Wurf. Rückblickend bietet es heute dennoch einen charmanten Einblick in die Arcade-Wurzeln des Genres.

Auf dem C64 brachte das Spiel immerhin vier Strecken mit: Fuji Speedway, den ovalen Kurs „Test“, die Seaside-Strecke nach dem Vorbild von Long Beach sowie den Suzuka Circuit. Auch Explosionseffekte und Farbschemata wurden verbessert – Kleinigkeiten, die das Spielgeschehen auflockerten. Revolutionär war es zwar nicht, doch genau diese kleinen Schritte legten den Grundstein dafür, dass Rennspiele später mehr Abwechslung, Realismus und Atmosphäre boten.

Wer damals Gefallen an Klassikern wie Pitstop II oder später an Grand Prix Circuit fand, dürfte im Rückblick auch bei Pole Position II interessante Parallelen entdecken. Für Freunde schneller Arcade-Rennen ist der Titel heute noch ein nettes Stück Zeitgeschichte – und für Retro-Fans ein kurzer Abstecher wert.

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