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Big Money Deluxe – Let’s Play

Dominik wirft diesmal einen Blick auf Big Money Deluxe, ein klassisches Match-3-Puzzlespiel, das 2002 von PopCap Games entwickelt und veröffentlicht wurde. Als einer der frühen Erfolge des Studios setzt der Titel auf schnelles Kombinieren farbiger Münzen, stetig steigendes Tempo und den Reiz immer größerer Auszahlungen. Auch wenn Big Money Deluxe nie den Kultstatus von Bejeweled erreicht hat, zeigt sich hier bereits sehr deutlich das Gespür von PopCap für eingängige, sofort verständliche Spielkonzepte.

Im Kern dreht sich alles darum, Münzen clever zu kombinieren, die Geldanzeige zu füllen und möglichst hohe Punktzahlen zu erzielen. Das Spiel bietet unterschiedliche Spielvarianten, die das Grundprinzip leicht abwandeln – von hektischem, temporeichem Spiel über etwas bedachteres Vorgehen bis hin zu klar definierten Aufgaben. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass Big Money Deluxe trotz seiner Einfachheit abwechslungsreich bleibt, auch wenn es keine langfristigen Fortschrittssysteme gibt, die über viele Stunden motivieren würden.

In seinem Let’s Play spielt Dominik rund 19 Minuten am Stück und erreicht dabei einen persönlichen Bestwert von knapp 40.000 Punkten. Für ihn ist das deutlich länger als die üblichen kurzen Sessions, doch die schnellen Kombos und die stetige Jagd nach höheren Auszahlungen halten überraschend gut bei der Stange. Auch wenn Big Money Deluxe kein Spiel ist, das regelmäßig auf dem Desktop landet, eignet es sich hervorragend für kurze, unterhaltsame Runden zwischendurch.

Rückblickend gehört der Titel zu den weniger bekannten Spielen aus dem PopCap-Katalog, steht aber exemplarisch für den Casual-Boom der frühen 2000er-Jahre. Viele Ideen, die später in deutlich populäreren Spielen weitergeführt wurden, lassen sich hier bereits erkennen. Heute wird Big Money Deluxe nur noch selten erwähnt, doch als Relikt dieser Ära hat es sich seinen Platz verdient. Für Fans klassischer Casual-Spiele und alle, die PopCaps Anfänge erkunden möchten, bleibt es ein charmantes Stück Spielegeschichte. 

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Baphomets Fluch 4 – Der Engel des Todes – Teil 1/5 – Let’s Play & Walkthrough

Diesmal starte ich mit Baphomets Fluch 4: Der Engel des Todes, im englischen Original Broken Sword 4: The Angel of Death, dem vierten Teil der bekannten Adventure-Reihe von Revolution Software rund um Charles Cecil. Nach den Ereignissen der vorherigen Spiele begleiten wir erneut George Stobbart, der sich dieses Mal in einer neuen Verschwörung wiederfindet – natürlich geprägt von alten Geheimnissen, rätselhaften Artefakten und internationalen Schauplätzen, die die Serie seit jeher auszeichnen.

Wie schon im Vorgänger setzt der Titel auf eine vollständige 3D-Grafik und kombiniert klassische Rätsel mit einer moderneren Erzählweise. Das Spiel markiert damit einen interessanten Einschnitt innerhalb der Reihe, der bis heute kontrovers diskutiert wird. Das Let’s Play selbst wurde in mehreren kürzeren Sessions aufgenommen, weshalb an einigen Stellen dezente Übergänge zu sehen sind. Um den Spielfluss nicht zu stören, wurden außerdem die Speicherdialoge entfernt, sodass man sich ganz auf Atmosphäre und Handlung konzentrieren kann.

Das Video ist bewusst unkommentiert gehalten. Ich lasse das Spiel für sich sprechen, damit Stimmung, Musik und Dialoge ungestört wirken können – gerade bei einem Adventure, das stark von seiner Inszenierung lebt, eine bewusste Entscheidung.

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Balatro – Red Deck on Gold Stake – Let’s Play

Dominik nimmt sich diesmal Balatro vor, den gefeierten Roguelike-Deckbuilder des Solo-Entwicklers LocalThunk, veröffentlicht 2024 von Playstack. In diesem Let’s Play geht es direkt an die Grenze des Machbaren: Gold Stake, der höchste Schwierigkeitsgrad des Spiels, gespielt mit dem Red Deck. Schon früh wird klar, warum Balatro als einer der spannendsten Genrevertreter der letzten Jahre gilt – jede Runde ist geprägt von Planung, Risiko und der ständigen Unsicherheit, ob die gewählte Strategie wirklich bis zum Ende trägt.

Der Lauf beginnt vielversprechend. Dominik baut sein Deck gezielt auf Synergien und hohe Punktzahlen aus, nutzt hohe Joker, optimiert Kartenkombinationen und arbeitet sich souverän durch die immer härter werdenden Blinds. Doch gerade auf Gold Stake zeigt Balatro seine gnadenlose Seite. Der Endgegner wirft das mühsam aufgebaute Konzept teilweise über den Haufen, schaltet zentrale Elemente der Strategie aus und zwingt zu spontanen Anpassungen. Am Ende steht eine knappe Niederlage, die exemplarisch zeigt, wie kompromisslos und fordernd das Spiel selbst für erfahrene Spieler sein kann.

Balatro verbindet klassische Pokermechaniken mit den Strukturen eines Roguelikes auf erstaunlich elegante Weise. Ausgehend von einem simplen 52-Karten-Deck entwickelt sich jede Partie zu einem komplexen Puzzle aus Wahrscheinlichkeiten, Modifikationen und Entscheidungen unter Druck. Tarotkarten, permanente Deckveränderungen und die enorme Vielfalt an Jokern sorgen dafür, dass kein Durchgang dem anderen gleicht. Genau diese Unberechenbarkeit ist es, die den Reiz ausmacht – und gleichzeitig der Grund, warum selbst ein scheinbar perfekter Run jederzeit scheitern kann.

Auch über dieses einzelne Let’s Play hinaus hat Balatro Spuren hinterlassen. Der Titel wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem als Best Independent Game, Best Debut Indie Game und Best Mobile Game bei den Game Awards 2024, und gilt bereits jetzt als prägend für eine neue Generation von Deckbuilding-Spielen. Dominiks Gold-Stake-Versuch zeigt eindrucksvoll, warum das so ist: Balatro fordert, überrascht und motiviert immer wieder aufs Neue – selbst dann, wenn man am Ende nicht als Sieger aus der Runde hervorgeht.

 

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Shotgun King – The Final Checkmate – Chase Mode – Let’s Play

Dominik widmet sich diesmal dem Chase Mode von Shotgun King – The Final Checkmate, einem ungewöhnlichen rundenbasierten Strategiespiel des französischen Indie-Studios PUNKCAKE Délicieux, veröffentlicht von Headbang Club. In diesem Modus wird das bewährte Grundprinzip des Spiels mit einer besonderen Dynamik versehen: Der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich an, jedes Mal, wenn ein weißer König besiegt wird – und nur fünf Bonuskarten können im gesamten Durchlauf eingesammelt werden.

Das Spiel basiert zwar auf den Grundregeln des Schachs, doch nach wenigen Minuten verwandelt sich das klassische Brettspiel in ein taktisches Duell mit völlig anderem Charakter. Statt einer Armee führt der Spieler allein den schwarzen König, ausgerüstet mit einer Schrotflinte und manchmal einem Schwert. Jeder Zug ist ein Balanceakt zwischen Bewegung, Zielauswahl und Überleben. Nach jeder Phase erhält man Upgrades, die Reichweite, Schaden oder Spezialfähigkeiten verbessern – allerdings profitieren auch die weißen Figuren von denselben Vorteilen oder treten in größerer Zahl auf, was die Spannung stetig erhöht.

Dominik zeigt in seinem kurzen Durchlauf eindrucksvoll, wie fordernd der Chase Mode sein kann. Die stetig wachsende Gegnerzahl, gepaart mit begrenzten Verbesserungsmöglichkeiten, verlangt präzises Taktieren und ein gutes Gespür für Risiko. Trotz seiner minimalistischen Präsentation bietet Shotgun King erstaunlich viel spielerische Tiefe und motiviert mit jeder Runde aufs Neue.

Gerade diese Mischung aus Schachmechanik, Roguelike-Struktur und schwarzem Humor macht das Werk von PUNKCAKE Délicieux zu einem der originellsten Indie-Spiele seiner Art – leicht zu verstehen, aber schwer zu meistern, und immer wieder überraschend in seiner taktischen Vielfalt.

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Astrosmash – Let’s Play

Dominik greift diesmal zu Astrosmash, einem der bekanntesten Titel für das Intellivision, entwickelt und veröffentlicht 1981 von Mattel Electronics. Der Arcade-Shooter setzt auf ein extrem reduziertes, aber wirkungsvolles Spielprinzip: Ein Raumschiff bewegt sich ausschließlich horizontal am unteren Bildschirmrand und feuert nach oben auf herabstürzende Asteroiden, Bomben und angreifende UFOs. Ziel ist es, die Basis zu schützen und so lange wie möglich zu überleben. Mit zunehmender Spieldauer steigen Tempo und Gefahren, zusätzliche Leben belohnen präzises Spiel – genau jene Art von Endlos-Loop, die schon damals für den typischen „eine Runde geht noch“-Effekt sorgte.

Technisch zeigt Astrosmash, wie klar und funktional frühe Achtziger-Jahre-Spiele gestaltet waren. Große, gut erkennbare Sprites, deutliche Explosionen und sofortiges Feedback bei Treffern oder Beinahe-Kollisionen sorgen dafür, dass man nie den Überblick verliert. Die akustische Untermalung beschränkt sich auf einfache Signaltöne, die das Geschehen punktgenau begleiten und den Fokus ganz auf Reaktion und Timing lenken. Gerade diese Schlichtheit trägt viel zum zeitlosen Reiz des Spiels bei.

Dominik kannte ursprünglich vor allem Kampf im Asteroidengürtel, die Atari-2600-Variante, die damals über Quelle vertrieben wurde. Erst viele Jahre später kam er durch Retro Gamer in Kontakt mit einer originalgetreuen Umsetzung von Astrosmash und erkannte sofort die Verwandtschaft zum alten Favoriten. Beim erneuten Spielen fallen die Unterschiede deutlich auf: Statt horizontal zu schießen, feuert man hier vertikal, zusätzliche Leben sind großzügiger verteilt und können weit über 20 hinaus gesammelt werden, und Bomben lassen sich im Gegensatz zur Atari-Version teilweise umgehen, ohne sofort ein Leben zu verlieren. Die bekannten UFOs, die quer über den Bildschirm ziehen und den Boden beschießen, sind in beiden Fassungen vorhanden. Insgesamt empfindet Dominik Astrosmash selbst auf höheren Stufen als fairer ausbalanciert, auch wenn das Spiel praktisch kein Ende kennt. Nach rund 30 Minuten beendete er seinen Lauf mit über 127.000 Punkten – ein Ergebnis, das zeigt, wie motivierend das System auch heute noch funktioniert.

Rückblickend ist für ihn klar: Hätte damals ein Intellivision im Wohnzimmer gestanden, wäre Astrosmash vermutlich genauso häufig gestartet worden wie die Atari-Version in den mittleren Achtzigern. Der Titel ist kein revolutionärer Meilenstein, aber ein hervorragend umgesetzter Vertreter früher Konsolen-Action, der seine Idee konsequent durchzieht und bis heute für kurze, intensive Sessions bestens geeignet ist. Als klassisches Beispiel minimalistischen Spieldesigns bleibt Astrosmash ein fester Bestandteil der frühen Shooter-Geschichte und ein schöner Beleg dafür, wie langlebig einfache, saubere Konzepte sein können.

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American Arcadia – Chapter 2 – Let’s Play

Dominik setzt seine Reise durch American Arcadia fort und taucht in Kapitel 2 noch tiefer in die glänzende, aber trügerische Welt von Arcadia ein. Das 2023 erschienene Spiel wurde von Out of the Blue Games entwickelt und von Raw Fury veröffentlicht und zeigt in diesem Abschnitt immer deutlicher, wie stark Kontrolle und Überwachung das scheinbar perfekte Leben der Stadt bestimmen. Spielerisch wechselt das Geschehen erneut zwischen seitlich scrollenden Stealth- und Fluchtpassagen sowie ruhigeren First-Person-Abschnitten, in denen Erkundung und kleinere Rätsel im Vordergrund stehen. Diese Abwechslung sorgt für ein gutes Tempo und verhindert, dass sich die Abläufe zu schnell wiederholen.

Optisch bleibt der markante Retro-Futurismus das prägende Element. Die sauberen Fassaden, klaren Farben und liebevollen Details verstärken das Gefühl einer künstlich geschaffenen Idealwelt, hinter der etwas grundlegend nicht stimmt. Dazu kommt eine zurückhaltende, aber wirkungsvolle musikalische Untermalung, die die Spannung kontinuierlich erhöht und dem Spiel einen fast filmischen Charakter verleiht.

Für Dominik zeigt dieses Kapitel besonders gut, wie fair American Arcadia aufgebaut ist. Weder die Sprungpassagen noch die Rätsel wirken frustrierend, und meist reichen wenige Versuche, um weiterzukommen. Gleichzeitig zieht die Geschichte weiter an und entwickelt einen eigenen Sog. Die Parallelen zu The Truman Show sind klar erkennbar, wirken aber weniger vorhersehbar als zunächst erwartet, was die Neugier auf die nächsten Kapitel weiter steigert.

Kapitel 2 erweist sich damit als stimmige Fortsetzung, die Spannung aufbaut, das Spielprinzip sinnvoll erweitert und das Interesse an den Geheimnissen von Arcadia weiter festigt.

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F1 Spirit: The Way to Formula 1 (Fan Remake) – Let’s Play 5/21

Willkommen zu einer weiteren spannenden Folge unserer Let’s-Play-Reihe „F1 Spirit: The Way to Formula 1″! Dieses von Fans erstellte Remake des klassischen Konami-Spiels von 1987 haucht Retro-Rennen neues Leben ein und bietet rasante Action und nostalgisches Gameplay. Begleitet Dominik beim Langstreckenrennen, das in knapp 5 Minuten „lebendige Grafik und adrenalingeladene Mechaniken“ präsentiert!

Das ursprüngliche „F1 Spirit“ von Konami setzte Ende der 1980er Jahre Maßstäbe für Top-Down-Rennspiele und inspirierte viele Rennspiele, darunter moderne Indie-Spiele wie „Circuit Superstars“ und Retro-Revivals wie „Horizon Chase Turbo“. Dieses Fan-Remake würdigt nicht nur das ursprüngliche Spiel, sondern optimiert es für ein modernes Publikum, indem es klassische Spielmechaniken mit ausgefeilter Grafik und verbesserter Zugänglichkeit kombiniert. Spiele wie Super Sprint und Micro Machines spiegeln den gleichen fesselnden Top-Down-Stil wider und machen dieses Spiel zu einem Muss für Fans des Genres.

Serieninfo:
Diese Let’s Play-Serie umfasst 21 Episoden und deckt alle 16 Formel-1-Strecken sowie spannende Rennen in Stock-Car-, Rallye-, F3000- und Langstreckenrennen ab. Jede Episode bietet prägnantes, actiongeladenes Rennspiel in unter 5 Minuten!

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Plauderei Video

Unser Jahresrückblick 2025 und der Ausblick aufs Spielejahr 2026

In unserem großen Jahresrückblick 2025 sprechen wir über ein Spielejahr, das es in sich hatte: von hitzigen Debatten rund um generative KI in Games, über massive Krisen in der Branche, Entlassungswellen und explodierende Hardwarepreise, bis hin zu echten Überraschungen, persönlichen Highlights und einigen handfesten Enttäuschungen. Wir reden über die Aufreger, Kontroversen und Krisen des Jahres, ordnen Entwicklungen wie den wachsenden Einfluss von KI, die Situation bei Microsoft, Ubisoft & Co. und den schwierigen Konsolen- und PC-Markt ein – und natürlich geht es auch um das, was uns als Spieler bewegt hat: unsere Spiele des Jahres, Wiederentdeckungen, Hypes, Gurken, Titel, die liegen geblieben sind, und Games, die uns 2026 besonders neugierig machen. Zum Abschluss werfen wir wie immer einen Blick nach vorn: Was erwarten wir von 2026, was wünschen wir uns für die Gaming-Zukunft – und wie geht es mit dem „Legendary Games“-Podcast weiter?

Themen u. a. im Video:
KI in der Spieleentwicklung · Branchenkrise & Entlassungen · Hardware- und GPU-Verknappung · Switch-2-Start · VR als Nische · Spiele des Jahres · Enttäuschungen · Hypes · Ausblick 2026

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Ozymandias: Bronze Age Empire Sim – Germanen – Let’s Play

Dominik greift diesmal zu einem moderneren Strategiejuwel: Ozymandias: Bronze Age Empire Sim, entwickelt von The Secret Games Company und veröffentlicht 2022 von Goblinz Publishing. Der Titel destilliert das klassische 4X-Genre – Explore, Expand, Exploit, Exterminate – auf das Wesentliche und schafft es, die strategische Tiefe eines großen Reichsaufbauspiels in kompakte, rund einstündige Partien zu verpacken.

In dieser Runde führt Dominik die germanischen Stämme auf der Mittelmeerkarte zum Sieg – und das auf dem Schwierigkeitsgrad Scholar, der weder dem Spieler noch der KI Vorteile gewährt. Statt endloser Mikromanagement-Menüs konzentriert sich das Spiel auf klare Entscheidungen, flüssigen Spielfluss und kluge Expansion. Das Ergebnis ist ein Strategieerlebnis, das sich gleichermaßen an Gelegenheitsspieler wie an erfahrene Strategen richtet.

Optisch präsentiert sich Ozymandias in einem eleganten Brettspiel-Look: übersichtlich, farblich stimmig und frei von überflüssigem Ballast. Dezente Animationen und eine ruhige, atmosphärische Musikuntermalung sorgen dafür, dass der Fokus stets auf Strategie und Planung bleibt – perfekt für entspannte, aber anspruchsvolle Runden.

Dominik beschreibt, dass ihn das Spiel auch nach vielen Partien noch fesselt. Die Mischung aus Einfachheit und Anspruch, kombiniert mit einer starken KI, sorgt für dauerhafte Motivation. Der Sieg der Germanen über die konkurrierenden Völker des Mittelmeerraums war kein Selbstläufer, sondern ein wohlverdienter Erfolg, der die taktische Tiefe dieses minimalistischen 4X-Erlebnisses unterstreicht.

Sein Fazit fällt eindeutig aus: Ozymandias: Bronze Age Empire Sim ist ein kleines Meisterwerk moderner Strategiespiele – schnell, elegant und durchdacht. Es beweist, dass man keine 10-Stunden-Kampagne braucht, um das Gefühl imperialer Größe zu erleben. Ein Pflichtspiel für alle, die Strategie lieben, aber nicht immer die Zeit für Civilization-Marathons haben.

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Storyteller – Kapitel 6 – Walkthrough / Let’s Play

Mit Kapitel 6 von Storyteller wird Dominiks Erzählreise im charmanten Puzzlespiel von Daniel Benmergui fortgesetzt. Das 2023 erschienene Spiel fordert die Spieler dazu auf, Geschichten selbst zu gestalten, indem sie Figuren und Ereignisse in einzelne Bildtafeln setzen. Auch dieses Kapitel bleibt kurz, zeigt aber, wie Storyteller seine Mechaniken stetig erweitert und neue Denkansätze provoziert. Die Rätsel werden nun spürbar komplexer, verlangen genauere Beobachtung und ein Gespür dafür, wie sich kleine Veränderungen auf den Verlauf der Geschichte auswirken.

Dominik merkt schnell, dass das Spiel in diesem Abschnitt beginnt, sein volles kreatives Potenzial zu entfalten. Schon mit wenigen Figuren und Szenen lassen sich überraschend viele Varianten gestalten. Gerade dieser Freiraum macht den Reiz aus – das Spiel lädt dazu ein, auszuprobieren, Fehler zu machen und Geschichten auf unerwartete Weise neu zu erzählen. Auch wenn Kapitel 6 in wenigen Minuten lösbar bleibt, deutet sich hier bereits an, wie vielfältig und anspruchsvoll die kommenden Aufgaben werden.

Storyteller hat sich längst als eines der bemerkenswertesten Rätselspiele der letzten Jahre etabliert. Die Kombination aus erzählerischer Freiheit, spielerischer Klarheit und liebevollem Humor sorgt dafür, dass es sowohl Gelegenheitsspieler als auch erfahrene Tüftler anspricht. Kapitel 6 zeigt, wie das Spiel weiter an Tiefe gewinnt, ohne seinen zugänglichen Charme zu verlieren – ein weiteres kleines, aber feines Stück dieses kreativen Erzählpuzzles, das den Spieler immer wieder überrascht.

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