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American Arcadia – Chapter 3 – Let’s Play / Walkthrough

In Kapitel 3 von American Arcadia, entwickelt von Out of the Blue und veröffentlicht von Raw Fury, zieht das Tempo spürbar an und die Flucht aus der künstlichen Traumstadt wird deutlich gefährlicher. Dominik merkt schnell, dass dieses Kapitel stärker auf actionreiche Plattformpassagen setzt, ohne dabei die erzählerische Komponente zu vernachlässigen. Das Zusammenspiel aus spannungsgeladenen Fluchtmomenten und ruhigerer, storygetriebener Erkundung sorgt für einen Rhythmus, der konstant antreibt und neugierig auf den nächsten Abschnitt macht.

Audiovisuell bleibt das Spiel auf hohem Niveau. Die Sprachausgabe ist durchgehend überzeugend, die Zwischensequenzen sind sauber inszeniert und die Übergänge zwischen den 2D- und 3D-Passagen wirken durchdacht und stimmig. Nichts fühlt sich zufällig an, alles dient dem Erzählfluss und der Atmosphäre dieser dystopischen Welt.

Gerade weil Dominik normalerweise längere 3D-Abschnitte eher meidet, überrascht ihn Kapitel 3 positiv. Die 3D-Sequenzen wirken nie überladen oder ermüdend, sondern fügen sich organisch in das Gesamtbild ein und unterstützen die Geschichte. Besonders deutlich wird hier, wie gut das Balancing gelungen ist: Die Herausforderungen bleiben fair, das Spieltempo steigt, ohne frustrierend zu werden, und selbst in hektischeren Momenten behält man stets die Kontrolle.

Kapitel 3 unterstreicht damit eindrucksvoll, warum American Arcadia so gut funktioniert. Die Mischung aus Story, Rätseln und Action ist fein austariert und zeigt, wie konsequent das Spiel seine Idee weiterentwickelt, ohne den Spieler zu überfordern oder aus dem Erlebnis zu reißen.

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DOOM 64 – Level 4 – Let’s Play

Dominik stürzt sich in die vierte Mission von DOOM 64, dem düsteren Nintendo-64-Ableger des legendären Shooters von id Software, entwickelt von Midway Games und veröffentlicht im Jahr 1997. Nach den ersten drei Levels zeigt sich hier einmal mehr, wie abwechslungsreich die Levelgestaltung dieses Klassikers ist – und wie stark sich das Spiel von seinen PC-Vorgängern unterscheidet.

Auch in diesem Abschnitt bleibt der Puls hoch. Die Kämpfe gegen Dämonen sind ebenso intensiv wie die allgegenwärtigen Schalterrätsel, die den Spielfluss immer wieder bremsen – aber auf die bestmögliche Weise. Dominik merkt schnell, dass sich Level 4 noch stärker auf das Zusammenspiel aus Tempo, Orientierung und Timing konzentriert. Die Anzahl der Schalter, die das Vorankommen kontrollieren, ist höher als erwartet und sorgt für eine zusätzliche Denkanforderung zwischen den Feuergefechten. Genau diese Mischung aus präzisem Gunplay und cleverem Leveldesign macht DOOM 64 so besonders.

Das Spiel basiert technisch auf einer erweiterten Version der DOOM II-Engine, was sich vor allem in der flüssigeren Bewegung, verbesserten Beleuchtung und deutlich atmosphärischeren Texturen bemerkbar macht. Das Ergebnis ist ein Spiel, das sich vertraut anfühlt, aber visuell und klanglich deutlich erwachsener wirkt. Die düsteren Lichtverhältnisse, die kräftigen Farben und der druckvolle Soundtrack schaffen eine bedrohliche Stimmung, die dem Original zwar ähnelt, aber eine eigene, intensivere Note trägt.

Für Dominik ist die Rückkehr in diese Hölle ein Fest für Retro-Fans – nicht nur wegen der Nostalgie, sondern auch, weil DOOM 64 spielmechanisch bis heute überzeugt. Selbst nach Jahrzehnten beweist der Titel, wie stark gutes Leveldesign und schnelles, direktes Gameplay altern können. Die vierte Mission unterstreicht das perfekt: anspruchsvoll, stimmungsvoll und mit genau dem richtigen Maß an Herausforderung.

Wer klassische Shooter liebt, findet in DOOM 64 ein Meisterwerk seiner Ära – ein Spiel, das zeigt, wie viel Atmosphäre und Spannung selbst in einer minimalistischen Struktur stecken können. Dominik bleibt dran und wird auch die nächsten Level seiner vollständigen Durchspielreihe präsentieren – ein Muss für alle, die den Ursprung moderner Actionspiele noch einmal erleben möchten.

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Bleifuss Fun – Ignition – Let’s Play

Dominik greift in diesem Let’s Play zu einem echten 90er-Jahre-Arcadeklassiker: Bleifuss Fun, international besser bekannt als Ignition. Das 1997 von Unique Development Studios entwickelte und von Virgin Interactive veröffentlichte Rennspiel hat zwar nie den ganz großen Mainstream-Ruhm eines Mario Kart erreicht, sich aber über die Jahre einen festen Kultstatus erarbeitet. Mit seiner isometrischen Perspektive, dem hohen Tempo und dem klaren Fokus auf Fahrkönnen statt Item-Chaos bot es damals wie heute eine angenehm andere Art von Fun-Racer.

Schon früher hatte Dominik viel Spaß mit Bleifuss Fun, und rückblickend war es für ihn auch der letzte Teil der Bleifuss- beziehungsweise Screamer-Reihe, der wirklich gezündet hat. Screamer 3 und Screamer 4×4 verloren ihn damals an die aufkommende Need for Speed-Serie. Umso spannender war es, den Titel nach vielen Jahren erneut zu starten – und festzustellen, wie gut er sich bis heute spielt. Das Fahrgefühl ist schnell, direkt und erstaunlich präzise, die Rennen sind intensiv und lassen kaum Verschnaufpausen zu.

Spielerisch erinnert Ignition auf den ersten Blick an Micro Machines, geht aber eigene Wege. Die Strecken sind größer, komplexer und abwechslungsreicher, jedes Fahrzeug hat ein spürbar eigenes Handling, und der gezielte Einsatz von Turbos entscheidet oft über Sieg oder Niederlage. Statt auf Waffen setzt das Spiel konsequent auf sauberes Fahren, Streckenkenntnis und Timing. Hinzu kommt eine überraschend fordernde KI, die jeden Lauf bis zur Ziellinie spannend hält. Ob in Städten, verschneiten Landschaften oder sogar auf Vulkanstrecken – die Kurse sind kreativ gestaltet und voller Hindernisse, die für zusätzliche Dynamik sorgen.

Besonders interessant ist der Blick auf das Vermächtnis der Reihe. Mehr als 25 Jahre nach Veröffentlichung steht Bleifuss tatsächlich vor einem Comeback, denn für 2025 wurde ein neuer Teil angekündigt. Ob dieser an die kompromisslosen Arcade-Wurzeln anknüpfen oder einen moderneren Ansatz wählen wird, bleibt abzuwarten – neugierig macht die Ankündigung auf jeden Fall.

Für Fans klassischer Arcade-Racer ist Bleifuss Fun / Ignition auch heute noch eine klare Empfehlung. Wer Spiele wie Micro Machines, Wacky Wheels, Mario Kart oder frühe Need for Speed-Teile schätzt, findet hier ein temporeiches, skillbasiertes Rennspiel, das seine Stärken selbst Jahrzehnte später noch überzeugend ausspielt.

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Blades of Steel (NES) – Let’s Play

Dominik widmet sich in diesem Let’s Play einem der bekanntesten Sporttitel der späten 80er-Jahre: Blades of Steel, dem legendären Eishockeyspiel von Konami für das NES aus dem Jahr 1988. In einer kompletten Partie zeigt sich schnell, warum dieser Titel bis heute einen besonderen Ruf genießt. Die Mischung aus schnellem Arcade-Gameplay, klaren Regeln und den berüchtigten Prügeleien auf dem Eis sorgt für ein Spielgefühl, das auch Jahrzehnte später noch erstaunlich frisch wirkt.

Im direkten Vergleich mit anderen Hockeyspielen der 8-Bit-Ära hebt sich Blades of Steel deutlich ab. Auch wenn Dominik mit Hat Trick auf dem C64 nostalgische Erinnerungen verbindet, trifft Blades of Steel den Kern des Eishockeysports spürbar besser. Die Steuerung ist eingängig, die Matches verlaufen dynamisch und offensiv, und selbst heute fühlt sich das Spiel angenehm direkt an. Herausfordernd bleibt allerdings die Torwartsteuerung, die defensive Situationen oft zu einem echten Reaktionstest macht. Genau diese Mischung aus Zugänglichkeit und Herausforderung trägt aber maßgeblich zum Reiz bei und sorgt dafür, dass man immer wieder eine weitere Partie spielen möchte.

Spielmodi wie Exhibition und Turnier, Teams aus nordamerikanischen Städten und die berühmten Sprachsamples – allen voran das ikonische „Blades of Steel“ – verleihen dem Spiel eine Atmosphäre, die auf dem NES alles andere als selbstverständlich war. Die Kämpfe auf dem Eis, die bei gewonnenen Prügeleien sogar Powerplays nach sich ziehen, unterstreichen den kompromisslosen Arcade-Charakter und wurden zu einem echten Markenzeichen der Reihe.

Rückblickend hat Blades of Steel deutliche Spuren im Genre hinterlassen. Der Titel beeinflusste zahlreiche spätere Hockeyspiele und ebnete mit seinem Erfolg den Weg für Nachfolger wie NHL Blades of Steel ’99 und NHL Blades of Steel 2000. Auch Klassiker wie NHL ’94 oder Super Slap Shot griffen Elemente dieser schnellen, actionbetonten Herangehensweise auf. Bis heute gilt Blades of Steel als eines der stärksten Sportspiele im NES-Katalog und als fester Bestandteil der Videospielgeschichte.

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Storyteller – Kapitel 7 – Walkthrough / Let’s Play

Je weiter man in Storyteller vordringt, desto deutlicher zeigt sich, wie clever das Konzept tatsächlich ist. In Kapitel 7 begleitet Dominik den nächsten Abschnitt des 2023 erschienenen Puzzlespiels von Daniel Benmergui, das Spieler dazu einlädt, Geschichten selbst zu gestalten, indem sie Figuren und Ereignisse in kleine Panels einsetzen. Das einfache Prinzip bleibt bestehen, doch die Rätsel ziehen nun spürbar an und verlangen zunehmend kreative Denkansätze.

Dominik merkt schnell, dass Storyteller an diesem Punkt beginnt, seine ganze Raffinesse auszuspielen. Die Aufgaben sind etwas schwieriger geworden und fordern dazu auf, bekannte Lösungswege zu überdenken und neue Kombinationen auszuprobieren. Jede Entscheidung – ob eine Figur früher oder später erscheint, ob ein Ereignis vertauscht wird – verändert das Ergebnis und eröffnet neue narrative Möglichkeiten. Kapitel 7 ist zwar weiterhin kurz, aber es liefert einen deutlichen Vorgeschmack auf die Komplexität, die in den späteren Abschnitten wartet.

Was Storyteller so besonders macht, bleibt unverändert: die gelungene Verbindung von Einfachheit, Humor und erzählerischer Freiheit. Das Spiel schafft es, mit minimalen Mitteln ein Gefühl von Kreativität und Spielfreude zu wecken, das selten in Puzzletiteln zu finden ist. Dominiks Durchlauf durch Kapitel 7 zeigt, wie das Spiel stetig an Tiefe gewinnt und beweist, dass selbst kleine Geschichten großes Kopfkino auslösen können.

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Big Money Deluxe – Let’s Play

Dominik wirft diesmal einen Blick auf Big Money Deluxe, ein klassisches Match-3-Puzzlespiel, das 2002 von PopCap Games entwickelt und veröffentlicht wurde. Als einer der frühen Erfolge des Studios setzt der Titel auf schnelles Kombinieren farbiger Münzen, stetig steigendes Tempo und den Reiz immer größerer Auszahlungen. Auch wenn Big Money Deluxe nie den Kultstatus von Bejeweled erreicht hat, zeigt sich hier bereits sehr deutlich das Gespür von PopCap für eingängige, sofort verständliche Spielkonzepte.

Im Kern dreht sich alles darum, Münzen clever zu kombinieren, die Geldanzeige zu füllen und möglichst hohe Punktzahlen zu erzielen. Das Spiel bietet unterschiedliche Spielvarianten, die das Grundprinzip leicht abwandeln – von hektischem, temporeichem Spiel über etwas bedachteres Vorgehen bis hin zu klar definierten Aufgaben. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass Big Money Deluxe trotz seiner Einfachheit abwechslungsreich bleibt, auch wenn es keine langfristigen Fortschrittssysteme gibt, die über viele Stunden motivieren würden.

In seinem Let’s Play spielt Dominik rund 19 Minuten am Stück und erreicht dabei einen persönlichen Bestwert von knapp 40.000 Punkten. Für ihn ist das deutlich länger als die üblichen kurzen Sessions, doch die schnellen Kombos und die stetige Jagd nach höheren Auszahlungen halten überraschend gut bei der Stange. Auch wenn Big Money Deluxe kein Spiel ist, das regelmäßig auf dem Desktop landet, eignet es sich hervorragend für kurze, unterhaltsame Runden zwischendurch.

Rückblickend gehört der Titel zu den weniger bekannten Spielen aus dem PopCap-Katalog, steht aber exemplarisch für den Casual-Boom der frühen 2000er-Jahre. Viele Ideen, die später in deutlich populäreren Spielen weitergeführt wurden, lassen sich hier bereits erkennen. Heute wird Big Money Deluxe nur noch selten erwähnt, doch als Relikt dieser Ära hat es sich seinen Platz verdient. Für Fans klassischer Casual-Spiele und alle, die PopCaps Anfänge erkunden möchten, bleibt es ein charmantes Stück Spielegeschichte. 

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Baphomets Fluch 4 – Der Engel des Todes – Teil 1/5 – Let’s Play & Walkthrough

Diesmal starte ich mit Baphomets Fluch 4: Der Engel des Todes, im englischen Original Broken Sword 4: The Angel of Death, dem vierten Teil der bekannten Adventure-Reihe von Revolution Software rund um Charles Cecil. Nach den Ereignissen der vorherigen Spiele begleiten wir erneut George Stobbart, der sich dieses Mal in einer neuen Verschwörung wiederfindet – natürlich geprägt von alten Geheimnissen, rätselhaften Artefakten und internationalen Schauplätzen, die die Serie seit jeher auszeichnen.

Wie schon im Vorgänger setzt der Titel auf eine vollständige 3D-Grafik und kombiniert klassische Rätsel mit einer moderneren Erzählweise. Das Spiel markiert damit einen interessanten Einschnitt innerhalb der Reihe, der bis heute kontrovers diskutiert wird. Das Let’s Play selbst wurde in mehreren kürzeren Sessions aufgenommen, weshalb an einigen Stellen dezente Übergänge zu sehen sind. Um den Spielfluss nicht zu stören, wurden außerdem die Speicherdialoge entfernt, sodass man sich ganz auf Atmosphäre und Handlung konzentrieren kann.

Das Video ist bewusst unkommentiert gehalten. Ich lasse das Spiel für sich sprechen, damit Stimmung, Musik und Dialoge ungestört wirken können – gerade bei einem Adventure, das stark von seiner Inszenierung lebt, eine bewusste Entscheidung.

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Balatro – Red Deck on Gold Stake – Let’s Play

Dominik nimmt sich diesmal Balatro vor, den gefeierten Roguelike-Deckbuilder des Solo-Entwicklers LocalThunk, veröffentlicht 2024 von Playstack. In diesem Let’s Play geht es direkt an die Grenze des Machbaren: Gold Stake, der höchste Schwierigkeitsgrad des Spiels, gespielt mit dem Red Deck. Schon früh wird klar, warum Balatro als einer der spannendsten Genrevertreter der letzten Jahre gilt – jede Runde ist geprägt von Planung, Risiko und der ständigen Unsicherheit, ob die gewählte Strategie wirklich bis zum Ende trägt.

Der Lauf beginnt vielversprechend. Dominik baut sein Deck gezielt auf Synergien und hohe Punktzahlen aus, nutzt hohe Joker, optimiert Kartenkombinationen und arbeitet sich souverän durch die immer härter werdenden Blinds. Doch gerade auf Gold Stake zeigt Balatro seine gnadenlose Seite. Der Endgegner wirft das mühsam aufgebaute Konzept teilweise über den Haufen, schaltet zentrale Elemente der Strategie aus und zwingt zu spontanen Anpassungen. Am Ende steht eine knappe Niederlage, die exemplarisch zeigt, wie kompromisslos und fordernd das Spiel selbst für erfahrene Spieler sein kann.

Balatro verbindet klassische Pokermechaniken mit den Strukturen eines Roguelikes auf erstaunlich elegante Weise. Ausgehend von einem simplen 52-Karten-Deck entwickelt sich jede Partie zu einem komplexen Puzzle aus Wahrscheinlichkeiten, Modifikationen und Entscheidungen unter Druck. Tarotkarten, permanente Deckveränderungen und die enorme Vielfalt an Jokern sorgen dafür, dass kein Durchgang dem anderen gleicht. Genau diese Unberechenbarkeit ist es, die den Reiz ausmacht – und gleichzeitig der Grund, warum selbst ein scheinbar perfekter Run jederzeit scheitern kann.

Auch über dieses einzelne Let’s Play hinaus hat Balatro Spuren hinterlassen. Der Titel wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem als Best Independent Game, Best Debut Indie Game und Best Mobile Game bei den Game Awards 2024, und gilt bereits jetzt als prägend für eine neue Generation von Deckbuilding-Spielen. Dominiks Gold-Stake-Versuch zeigt eindrucksvoll, warum das so ist: Balatro fordert, überrascht und motiviert immer wieder aufs Neue – selbst dann, wenn man am Ende nicht als Sieger aus der Runde hervorgeht.

 

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Shotgun King – The Final Checkmate – Chase Mode – Let’s Play

Dominik widmet sich diesmal dem Chase Mode von Shotgun King – The Final Checkmate, einem ungewöhnlichen rundenbasierten Strategiespiel des französischen Indie-Studios PUNKCAKE Délicieux, veröffentlicht von Headbang Club. In diesem Modus wird das bewährte Grundprinzip des Spiels mit einer besonderen Dynamik versehen: Der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich an, jedes Mal, wenn ein weißer König besiegt wird – und nur fünf Bonuskarten können im gesamten Durchlauf eingesammelt werden.

Das Spiel basiert zwar auf den Grundregeln des Schachs, doch nach wenigen Minuten verwandelt sich das klassische Brettspiel in ein taktisches Duell mit völlig anderem Charakter. Statt einer Armee führt der Spieler allein den schwarzen König, ausgerüstet mit einer Schrotflinte und manchmal einem Schwert. Jeder Zug ist ein Balanceakt zwischen Bewegung, Zielauswahl und Überleben. Nach jeder Phase erhält man Upgrades, die Reichweite, Schaden oder Spezialfähigkeiten verbessern – allerdings profitieren auch die weißen Figuren von denselben Vorteilen oder treten in größerer Zahl auf, was die Spannung stetig erhöht.

Dominik zeigt in seinem kurzen Durchlauf eindrucksvoll, wie fordernd der Chase Mode sein kann. Die stetig wachsende Gegnerzahl, gepaart mit begrenzten Verbesserungsmöglichkeiten, verlangt präzises Taktieren und ein gutes Gespür für Risiko. Trotz seiner minimalistischen Präsentation bietet Shotgun King erstaunlich viel spielerische Tiefe und motiviert mit jeder Runde aufs Neue.

Gerade diese Mischung aus Schachmechanik, Roguelike-Struktur und schwarzem Humor macht das Werk von PUNKCAKE Délicieux zu einem der originellsten Indie-Spiele seiner Art – leicht zu verstehen, aber schwer zu meistern, und immer wieder überraschend in seiner taktischen Vielfalt.

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Astrosmash – Let’s Play

Dominik greift diesmal zu Astrosmash, einem der bekanntesten Titel für das Intellivision, entwickelt und veröffentlicht 1981 von Mattel Electronics. Der Arcade-Shooter setzt auf ein extrem reduziertes, aber wirkungsvolles Spielprinzip: Ein Raumschiff bewegt sich ausschließlich horizontal am unteren Bildschirmrand und feuert nach oben auf herabstürzende Asteroiden, Bomben und angreifende UFOs. Ziel ist es, die Basis zu schützen und so lange wie möglich zu überleben. Mit zunehmender Spieldauer steigen Tempo und Gefahren, zusätzliche Leben belohnen präzises Spiel – genau jene Art von Endlos-Loop, die schon damals für den typischen „eine Runde geht noch“-Effekt sorgte.

Technisch zeigt Astrosmash, wie klar und funktional frühe Achtziger-Jahre-Spiele gestaltet waren. Große, gut erkennbare Sprites, deutliche Explosionen und sofortiges Feedback bei Treffern oder Beinahe-Kollisionen sorgen dafür, dass man nie den Überblick verliert. Die akustische Untermalung beschränkt sich auf einfache Signaltöne, die das Geschehen punktgenau begleiten und den Fokus ganz auf Reaktion und Timing lenken. Gerade diese Schlichtheit trägt viel zum zeitlosen Reiz des Spiels bei.

Dominik kannte ursprünglich vor allem Kampf im Asteroidengürtel, die Atari-2600-Variante, die damals über Quelle vertrieben wurde. Erst viele Jahre später kam er durch Retro Gamer in Kontakt mit einer originalgetreuen Umsetzung von Astrosmash und erkannte sofort die Verwandtschaft zum alten Favoriten. Beim erneuten Spielen fallen die Unterschiede deutlich auf: Statt horizontal zu schießen, feuert man hier vertikal, zusätzliche Leben sind großzügiger verteilt und können weit über 20 hinaus gesammelt werden, und Bomben lassen sich im Gegensatz zur Atari-Version teilweise umgehen, ohne sofort ein Leben zu verlieren. Die bekannten UFOs, die quer über den Bildschirm ziehen und den Boden beschießen, sind in beiden Fassungen vorhanden. Insgesamt empfindet Dominik Astrosmash selbst auf höheren Stufen als fairer ausbalanciert, auch wenn das Spiel praktisch kein Ende kennt. Nach rund 30 Minuten beendete er seinen Lauf mit über 127.000 Punkten – ein Ergebnis, das zeigt, wie motivierend das System auch heute noch funktioniert.

Rückblickend ist für ihn klar: Hätte damals ein Intellivision im Wohnzimmer gestanden, wäre Astrosmash vermutlich genauso häufig gestartet worden wie die Atari-Version in den mittleren Achtzigern. Der Titel ist kein revolutionärer Meilenstein, aber ein hervorragend umgesetzter Vertreter früher Konsolen-Action, der seine Idee konsequent durchzieht und bis heute für kurze, intensive Sessions bestens geeignet ist. Als klassisches Beispiel minimalistischen Spieldesigns bleibt Astrosmash ein fester Bestandteil der frühen Shooter-Geschichte und ein schöner Beleg dafür, wie langlebig einfache, saubere Konzepte sein können.

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