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Defender of the Crown (NES) – Let’s Play

Dominik reist diesmal zurück ins Jahr 1990 und widmet sich der NES-Version von Defender of the Crown, entwickelt von Cinemaware – einem Studio, das in den 80er-Jahren für seine filmreifen Spiele berühmt wurde. Das mittelalterliche Strategiespiel kombiniert Eroberung, Ressourcenverwaltung und abwechslungsreiche Mini-Spiele zu einem der stilprägendsten Titel seiner Zeit. Als Ritter kämpft der Spieler um die Vereinigung Englands, bestreitet Turniere, belagert Burgen und tritt in Duellen an – alles eingebettet in ein Szenario, das Abenteuer und Strategie perfekt verbindet.

Gerade die NES-Fassung überrascht: Sie enthält einige spielmechanische Besonderheiten, die in den früheren Amiga- und C64-Versionen fehlten – etwa angepasste Belagerungen und eigene Turnierabschnitte, die frischen Wind in das bekannte Konzept bringen. So bleibt Defender of the Crown auch auf Nintendos 8-Bit-Konsole spannend und eigenständig.

Optisch beeindruckt das Spiel durch seine detailreichen Grafiken und klar definierten Sprites, die das mittelalterliche Flair wirkungsvoll transportieren. Natürlich erreicht die NES-Version nicht ganz die visuelle Pracht der Amiga-Fassung, doch sie bewahrt den typischen Cinemaware-Stil: cineastisch, farbenfroh und stimmungsvoll. Auch die Musik trägt ihren Teil bei – mit heroischen Melodien, die sofort in die richtige Atmosphäre versetzen.

Für Dominik ist die Rückkehr zu Defender of the Crown ein nostalgischer Ausflug. Die C64-Version bleibt für ihn die emotionalste, die Amiga-Fassung die schönste – doch gerade die NES-Adaption entpuppt sich als charmante Variante mit eigenen Stärken. Besonders die kleinen Zusatzdetails wie erweiterte Mini-Spiele, unterschiedliche Kampftypen und die Möglichkeit, ein „Happy End“ für England zu erspielen, machen sie zu einer interessanten Entdeckung für Retro-Fans.

Sein Fazit fällt entsprechend aus: Die NES-Version von Defender of the Crown ist ein lohnenswerter Blick über den Tellerrand. Sie bewahrt den Geist des Originals, bringt aber genug Eigenständigkeit mit, um auch Veteranen noch zu überraschen. Für Liebhaber klassischer Strategiespiele und Freunde mittelalterlicher Pixelkunst bleibt dieser Titel ein echtes Kleinod.

Wir haben übrigens in unserer Podcast-Interview-Reihe bereits John Cutter, Produzent des Spiels, als Gast. Hörenswert!

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Ozymandias: Bronze Age Empire Sim – Cimmerier – Let’s Play

Dominik widmet sich diesmal einem etwas ruhigeren, aber strategisch anspruchsvollen Titel: Ozymandias: Bronze Age Empire Sim, entwickelt von The Secret Games Company und veröffentlicht von Goblinz Publishing. Das Spiel verbindet klassische Aufbaustrategie mit einem kompakten, rundenbasierten System, das den Aufstieg und Fall früher Zivilisationen in der Bronzezeit simuliert. In dieser vollständigen Einzelspielerkampagne führt Dominik das Volk der Cimmerier auf der Schwierigkeitsstufe „Scholar“ – also ohne Vorteile für Spieler oder KI – zum Sieg.

Die Partie verläuft flüssig und ausgewogen. Jede Entscheidung hat Gewicht, denn Expansion, Forschung und Diplomatie stehen in einem ständigen Spannungsverhältnis. Die Siegbedingungen lassen sich in einer überschaubaren Spielzeit von etwa 45 bis 60 Minuten erreichen, was Ozymandias ideal für konzentrierte Strategierunden macht. Gerade die clever agierende KI sorgt dafür, dass auch erfahrene Strategen gefordert werden.

Dominik hebt hervor, dass das Spiel durch seine Vielzahl an Karten und Startpositionen einen hohen Wiederspielwert besitzt. Jede Zivilisation bringt eigene Herausforderungen und Chancen mit sich, was jeden Durchgang frisch wirken lässt. Im Vergleich zu klassischen 4X-Titeln wie Civilization oder Humankind konzentriert sich Ozymandias stärker auf das Wesentliche: Expansion, Balance und das effiziente Nutzen knapper Ressourcen – ohne überladene Menüs oder zu komplexe Systeme.

Für Fans von Strategiespielen mit historischem Hintergrund ist Ozymandias: Bronze Age Empire Sim ein Geheimtipp. Es vereint Tiefgang mit Zugänglichkeit und beweist, dass auch kompakte Rundenstrategie fesseln kann. Dominiks vollständige Kampagne mit den Cimmerern zeigt eindrucksvoll, wie elegant das Spiel Mechanik und Atmosphäre miteinander verbindet – ein modernes Strategiespiel, das seine Wurzeln in den Klassikern spüren lässt, ohne an Eigenständigkeit zu verlieren.

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Shotgun King – The Final Checkmate – Rank 15 – Final Stage – Let’s Play

Dominik wagt sich diesmal an den höchsten Schwierigkeitsgrad des ungewöhnlichen Strategiespiels Shotgun King – The Final Checkmate, entwickelt von PUNKCAKE Délicieux und veröffentlicht von Headbang Club. In dieser schnellen Durchspielrunde auf Rang 15 gelingt ihm der Sieg, wodurch das Spiel mit einem alternativen Abschlussbildschirm endet – ein seltener Anblick, den nur wenige Spieler auf dieser Stufe zu sehen bekommen.

Das Grundprinzip mag an Schach erinnern, doch nach wenigen Minuten zeigt Shotgun King, dass es etwas völlig Eigenständiges ist. Anstelle einer Armee befehligt man nur den schwarzen König, bewaffnet mit einer Schrotflinte – und mit etwas Glück einem Schwert. Jeder Zug will wohlüberlegt sein, denn der Spieler bewegt sich wie im klassischen Schachfeld fort, während die Gegner auf der weißen Seite Zug für Zug stärker werden. Nach jeder abgeschlossenen Runde erhält man ein Upgrade, das Reichweite, Schaden oder Spezialfähigkeiten verbessert. Doch auch die Gegenseite entwickelt sich weiter – entweder durch stärkere Figuren oder durch zahlenmäßige Überlegenheit.

Dominik zeigt in seinem Let’s Play, wie anspruchsvoll der höchste Schwierigkeitsgrad tatsächlich ist. Rang 15 erfordert präzises Planen, vorausschauendes Handeln und das geschickte Kombinieren der zufällig angebotenen Verbesserungen. Denn das Spiel bietet bei jedem Stufenaufstieg zwei zufällige Upgrade-Optionen – ein Element, das für Abwechslung und Wiederspielwert sorgt. Jedes klassische Match besteht aus zwölf Etappen, die es zu überstehen gilt, bevor die Partie als gewonnen gilt.

Gerade diese Mischung aus Strategie, Zufall und minimalistischer Präsentation macht Shotgun King zu einem der spannendsten Indie-Experimente der letzten Jahre. Es ist leicht zu verstehen, aber schwer zu meistern – und mit seinem skurrilen Humor und dem düsteren Schachsetting ein kleiner Geheimtipp für Taktikfreunde, die das klassische Schachbrett einmal aus einer völlig anderen Perspektive erleben wollen.

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Imperator (Thomas R. A. Wolf) – Let’s Play

Dominik widmet sich wieder Imperator, dem 1983 auf dem Commodore 64 erschienenen Strategiespiel von Thomas R. A. Wolf, das als frühes Beispiel der deutschen Indie-Programmierszene gilt. Der Titel setzt auf rundenbasiertes Vorgehen, bei dem es darum geht, ein Reich aufzubauen, Gebiete zu sichern und sowohl diplomatisch als auch militärisch klug zu handeln. Die Herausforderung ist enorm, denn selbst auf der niedrigsten Stufe verlangt das Spiel präzise Planung und ein Gespür dafür, wann man expandiert oder sich besser defensiv verhält.

Optisch wirkt Imperator aus heutiger Sicht natürlich sehr reduziert. Die Darstellung beschränkt sich auf das Wesentliche, doch genau diese Klarheit macht es leicht, das strategische Geschehen zu verfolgen. Auch beim Klang bleibt alles schlicht, was 1983 völlig üblich war. Die Mechanik steht klar im Vordergrund und zeigt, wie viel Tiefgang schon damals möglich war, lange bevor große Studios das Genre dominierten.

Dominik und ich haben Imperator bereits vor Jahren hier im Podcast besprochen, und jetzt liegt endlich ein vollständiges Durchspielen auf dem YouTube-Kanal vor. Der Titel zeigt auch heute noch, warum er unter Kennern als echter Geheimtipp gilt: Er fordert heraus, lässt kaum Raum für Fehler und belohnt überlegtes Vorgehen. Wer Freude an anspruchsvollen Strategiespielen auf dem C64 hat, sollte dem Klassiker definitiv eine Chance geben.

Auch abseits des Let’s Plays lohnt sich ein Blick zurück auf unsere Podcast-Folge mit dem Interview mit Programmierer Thomas R. A. Wolf, der ausführlich über die Entstehung des Spiels und seine Arbeit als Indie-Entwickler in den frühen Achtzigern spricht. Dominiks Durchlauf auf dem Kanal macht jedenfalls deutlich, warum Imperator als Teil der frühen Computerspielgeschichte aus Deutschland bis heute fasziniert.

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The Sumerian Game (1964) – Let’s Play

Nur wenige Spiele führen so weit zurück zu den Wurzeln des Mediums wie The Sumerian Game aus dem Jahr 1964. Dominik widmet sich in diesem Let’s Play einem Titel, der lange vor den Anfängen der Heimcomputer entstand und bis heute als Meilenstein der Spielegeschichte gilt. Die Steam-Version macht dieses außergewöhnliche Werk wieder zugänglich und erlaubt einen Blick in die Frühzeit digitaler Simulation – eine Zeit, in der Spiele noch auf Lochstreifen und Papierausdrucken lebten.

Entwickelt wurde The Sumerian Game von der Lehrerin Mabel Addis und dem Programmierer William McKay. Ihr Ziel war es, Schülern das Leben und die Herausforderungen der sumerischen Gesellschaft näherzubringen. Das Spiel bestand ursprünglich aus drei Phasen, in denen man Ressourcen verwalten, diplomatische Entscheidungen treffen und militärische Konflikte austragen musste. Die ursprüngliche Umsetzung war dabei rein textbasiert: Entscheidungen wurden an einen Großrechner übermittelt, der die Ergebnisse berechnete und als Ausdruck zurückgab. Die Schüler werteten diese Berichte aus und trafen daraufhin neue Entscheidungen – ein Kreislauf, der schon damals an moderne Strategiespiele erinnerte.

Von den drei Spielabschnitten hat nur die erste Phase – die Nahrungs- und Ressourcenverwaltung – die Zeit überdauert. In der aktuellen Steam-Fassung wurde sie sorgfältig rekonstruiert, begleitet von historischem Hintergrundmaterial und erklärenden Dokumenten. Die Diplomatie- und Kriegsphasen gelten als verschollen, da keine vollständigen Unterlagen mehr existieren. Trotzdem vermittelt das Spiel eindrucksvoll, wie viel konzeptionelle Tiefe bereits in dieser frühen Entwicklungsstufe des Mediums steckte.

Dominik spielt die Rolle eines sumerischen Herrschers, der das Schicksal seines Volkes lenkt – mit begrenzten Ressourcen, aber weitreichenden Konsequenzen. Obwohl das Spiel in seiner Einfachheit kaum mit modernen Titeln zu vergleichen ist, besitzt es eine besondere Faszination. Jeder Zug will wohlüberlegt sein, jede Entscheidung hat Auswirkungen. Gerade diese langsame, reflektierte Art des Spielens offenbart, wie sehr The Sumerian Game schon damals die Grundlage für spätere Klassiker legte.

Sein Einfluss lässt sich bis in die 1970er und 1980er Jahre verfolgen: Spiele wie Hamurabi, Kaiser oder Fugger nahmen zentrale Ideen daraus auf und entwickelten sie weiter. Noch Jahrzehnte später bildeten sie die Basis für SimCity, Civilization und viele andere Strategiespiele, die das Genre prägten. Auch die Verbindung von Lernen und Spielen – heute selbstverständlich in vielen Serious Games – nahm hier ihren Anfang.

Dominiks Ausflug in die Frühgeschichte der Videospiele zeigt, dass The Sumerian Game weit mehr ist als ein technisches Relikt. Es ist ein Stück interaktive Kulturgeschichte, das beweist, dass Spiele schon lange vor Pong oder dem C64 weit mehr konnten, als nur zu unterhalten. Wer sich für die Ursprünge von Strategie und Simulation interessiert, entdeckt hier eine erstaunlich lebendige Spur aus einer Zeit, in der alles gerade erst begann.

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Sid Meier’s Colonization – French Independence – Viceroy Difficulty – Let’s Play (Teil 5/5)

Dominik widmet sich diesmal Sid Meier’s Colonization, dem rundenbasierten Strategiespiel von MicroProse aus dem Jahr 1994. Gespielt wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, Viceroy of the New World, mit dem Ziel, die französischen Kolonien in die Unabhängigkeit vom Königreich Frankreich zu führen. Dieses Video bildet den finalen Teil der fünfteiligen Reihe mit einer Gesamtspielzeit von rund 13,5 Stunden. Die Aufnahmen entstanden über DOSBox, um das klassische Spielgefühl der Originalversion einzufangen – ganz so, wie es damals auf den Heimcomputern lief, lange bevor es Neuauflagen auf Steam oder GOG gab.

Da Dominik Sid Meier’s Colonization zur Zeit der Erstveröffentlichung verpasst hatte, näherte er sich dem Spiel ohne nostalgische Vorprägung. Schon bald zeigte sich, dass die höchste Schwierigkeitsstufe alles abverlangt: Jede Entscheidung will wohlüberlegt sein, Ressourcenmanagement und Planung sind entscheidend, und die Benutzeroberfläche aus den 90ern erfordert Geduld und Präzision. Doch gerade diese Mischung aus Anspruch und Fortschritt motivierte ihn, weiterzumachen, bis die Unabhängigkeit der französischen Kolonien schließlich erreicht war. Auch wenn Spiele wie Civilization oder Master of Orion für ihn persönlich einen noch größeren Platz einnehmen, hat sich Colonization als lohnender Titel erwiesen, der strategische Tiefe und historische Thematik auf faszinierende Weise verbindet.

Im Rückblick bleibt Sid Meier’s Colonization ein besonderer Vertreter der historischen Strategiespiele. Zwar erreichte es nie ganz den Kultstatus seiner berühmten Verwandten, doch seine Detailtiefe, das geschichtliche Setting und die fein abgestimmten Mechaniken haben ihm eine treue Fangemeinde eingebracht. Das Spiel veranschaulicht eindrucksvoll die Herausforderungen kolonialer Expansion und das Ringen um wirtschaftliche wie politische Unabhängigkeit. Auch heute noch bietet es sowohl Neulingen als auch Veteranen ein fesselndes Strategieerlebnis, das den Geist der frühen MicroProse-Ära lebendig hält.

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Sid Meier’s Colonization – French Independence – Viceroy Difficulty – Let’s Play (Teil 4/5)

Dominik widmet sich diesmal Sid Meier’s Colonization, dem rundenbasierten Strategiespiel von MicroProse aus dem Jahr 1994. Gespielt wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, Viceroy of the New World, mit dem Ziel, die französischen Kolonien in die Unabhängigkeit vom Königreich Frankreich zu führen. Dieses Video bildet den vierten Teil einer fünfteiligen Reihe mit einer Gesamtspielzeit von rund 13,5 Stunden. Die Aufnahmen entstanden über DOSBox, um das klassische Spielgefühl der Originalversion einzufangen – ganz so, wie es damals auf den Heimcomputern lief, lange bevor es Neuauflagen auf Steam oder GOG gab.

Da Dominik Sid Meier’s Colonization zur Zeit der Erstveröffentlichung verpasst hatte, näherte er sich dem Spiel ohne nostalgische Vorprägung. Schon bald zeigte sich, dass die höchste Schwierigkeitsstufe alles abverlangt: Jede Entscheidung will wohlüberlegt sein, Ressourcenmanagement und Planung sind entscheidend, und die Benutzeroberfläche aus den 90ern erfordert Geduld und Präzision. Doch gerade diese Mischung aus Anspruch und Fortschritt motivierte ihn, weiterzumachen, bis die Unabhängigkeit der französischen Kolonien schließlich erreicht war. Auch wenn Spiele wie Civilization oder Master of Orion für ihn persönlich einen noch größeren Platz einnehmen, hat sich Colonization als lohnender Titel erwiesen, der strategische Tiefe und historische Thematik auf faszinierende Weise verbindet.

Im Rückblick bleibt Sid Meier’s Colonization ein besonderer Vertreter der historischen Strategiespiele. Zwar erreichte es nie ganz den Kultstatus seiner berühmten Verwandten, doch seine Detailtiefe, das geschichtliche Setting und die fein abgestimmten Mechaniken haben ihm eine treue Fangemeinde eingebracht. Das Spiel veranschaulicht eindrucksvoll die Herausforderungen kolonialer Expansion und das Ringen um wirtschaftliche wie politische Unabhängigkeit. Auch heute noch bietet es sowohl Neulingen als auch Veteranen ein fesselndes Strategieerlebnis, das den Geist der frühen MicroProse-Ära lebendig hält.

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Sid Meier’s Colonization – French Independence – Viceroy Difficulty – Let’s Play (Teil 3/5)

Dominik widmet sich diesmal Sid Meier’s Colonization, dem rundenbasierten Strategiespiel von MicroProse aus dem Jahr 1994. Gespielt wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, Viceroy of the New World, mit dem Ziel, die französischen Kolonien in die Unabhängigkeit vom Königreich Frankreich zu führen. Dieses Video bildet den dritten Teil einer fünfteiligen Reihe mit einer Gesamtspielzeit von rund 13,5 Stunden. Die Aufnahmen entstanden über DOSBox, um das klassische Spielgefühl der Originalversion einzufangen – ganz so, wie es damals auf den Heimcomputern lief, lange bevor es Neuauflagen auf Steam oder GOG gab.

Da Dominik Sid Meier’s Colonization zur Zeit der Erstveröffentlichung verpasst hatte, näherte er sich dem Spiel ohne nostalgische Vorprägung. Schon bald zeigte sich, dass die höchste Schwierigkeitsstufe alles abverlangt: Jede Entscheidung will wohlüberlegt sein, Ressourcenmanagement und Planung sind entscheidend, und die Benutzeroberfläche aus den 90ern erfordert Geduld und Präzision. Doch gerade diese Mischung aus Anspruch und Fortschritt motivierte ihn, weiterzumachen, bis die Unabhängigkeit der französischen Kolonien schließlich erreicht war. Auch wenn Spiele wie Civilization oder Master of Orion für ihn persönlich einen noch größeren Platz einnehmen, hat sich Colonization als lohnender Titel erwiesen, der strategische Tiefe und historische Thematik auf faszinierende Weise verbindet.

Im Rückblick bleibt Sid Meier’s Colonization ein besonderer Vertreter der historischen Strategiespiele. Zwar erreichte es nie ganz den Kultstatus seiner berühmten Verwandten, doch seine Detailtiefe, das geschichtliche Setting und die fein abgestimmten Mechaniken haben ihm eine treue Fangemeinde eingebracht. Das Spiel veranschaulicht eindrucksvoll die Herausforderungen kolonialer Expansion und das Ringen um wirtschaftliche wie politische Unabhängigkeit. Auch heute noch bietet es sowohl Neulingen als auch Veteranen ein fesselndes Strategieerlebnis, das den Geist der frühen MicroProse-Ära lebendig hält.

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Sid Meier’s Colonization – French Independence – Viceroy Difficulty – Let’s Play (Teil 2/5)

Dominik widmet sich diesmal Sid Meier’s Colonization, dem rundenbasierten Strategiespiel von MicroProse aus dem Jahr 1994. Gespielt wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, Viceroy of the New World, mit dem Ziel, die französischen Kolonien in die Unabhängigkeit vom Königreich Frankreich zu führen. Dieses Video bildet den zweiten Teil einer fünfteiligen Reihe mit einer Gesamtspielzeit von rund 13,5 Stunden. Die Aufnahmen entstanden über DOSBox, um das klassische Spielgefühl der Originalversion einzufangen – ganz so, wie es damals auf den Heimcomputern lief, lange bevor es Neuauflagen auf Steam oder GOG gab.

Da Dominik Sid Meier’s Colonization zur Zeit der Erstveröffentlichung verpasst hatte, näherte er sich dem Spiel ohne nostalgische Vorprägung. Schon bald zeigte sich, dass die höchste Schwierigkeitsstufe alles abverlangt: Jede Entscheidung will wohlüberlegt sein, Ressourcenmanagement und Planung sind entscheidend, und die Benutzeroberfläche aus den 90ern erfordert Geduld und Präzision. Doch gerade diese Mischung aus Anspruch und Fortschritt motivierte ihn, weiterzumachen, bis die Unabhängigkeit der französischen Kolonien schließlich erreicht war. Auch wenn Spiele wie Civilization oder Master of Orion für ihn persönlich einen noch größeren Platz einnehmen, hat sich Colonization als lohnender Titel erwiesen, der strategische Tiefe und historische Thematik auf faszinierende Weise verbindet.

Im Rückblick bleibt Sid Meier’s Colonization ein besonderer Vertreter der historischen Strategiespiele. Zwar erreichte es nie ganz den Kultstatus seiner berühmten Verwandten, doch seine Detailtiefe, das geschichtliche Setting und die fein abgestimmten Mechaniken haben ihm eine treue Fangemeinde eingebracht. Das Spiel veranschaulicht eindrucksvoll die Herausforderungen kolonialer Expansion und das Ringen um wirtschaftliche wie politische Unabhängigkeit. Auch heute noch bietet es sowohl Neulingen als auch Veteranen ein fesselndes Strategieerlebnis, das den Geist der frühen MicroProse-Ära lebendig hält.

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Sid Meier’s Colonization – French Independence – Viceroy Difficulty – Let’s Play (Teil 1/5)

Dominik widmet sich diesmal Sid Meier’s Colonization, dem rundenbasierten Strategiespiel von MicroProse aus dem Jahr 1994. Gespielt wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, Viceroy of the New World, mit dem Ziel, die französischen Kolonien in die Unabhängigkeit vom Königreich Frankreich zu führen. Dieses Video bildet den ersten Teil einer fünfteiligen Reihe mit einer Gesamtspielzeit von rund 13,5 Stunden. Die Aufnahmen entstanden über DOSBox, um das klassische Spielgefühl der Originalversion einzufangen – ganz so, wie es damals auf den Heimcomputern lief, lange bevor es Neuauflagen auf Steam oder GOG gab.

Da Dominik Sid Meier’s Colonization zur Zeit der Erstveröffentlichung verpasst hatte, näherte er sich dem Spiel ohne nostalgische Vorprägung. Schon bald zeigte sich, dass die höchste Schwierigkeitsstufe alles abverlangt: Jede Entscheidung will wohlüberlegt sein, Ressourcenmanagement und Planung sind entscheidend, und die Benutzeroberfläche aus den 90ern erfordert Geduld und Präzision. Doch gerade diese Mischung aus Anspruch und Fortschritt motivierte ihn, weiterzumachen, bis die Unabhängigkeit der französischen Kolonien schließlich erreicht war. Auch wenn Spiele wie Civilization oder Master of Orion für ihn persönlich einen noch größeren Platz einnehmen, hat sich Colonization als lohnender Titel erwiesen, der strategische Tiefe und historische Thematik auf faszinierende Weise verbindet.

Im Rückblick bleibt Sid Meier’s Colonization ein besonderer Vertreter der historischen Strategiespiele. Zwar erreichte es nie ganz den Kultstatus seiner berühmten Verwandten, doch seine Detailtiefe, das geschichtliche Setting und die fein abgestimmten Mechaniken haben ihm eine treue Fangemeinde eingebracht. Das Spiel veranschaulicht eindrucksvoll die Herausforderungen kolonialer Expansion und das Ringen um wirtschaftliche wie politische Unabhängigkeit. Auch heute noch bietet es sowohl Neulingen als auch Veteranen ein fesselndes Strategieerlebnis, das den Geist der frühen MicroProse-Ära lebendig hält.

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