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Shotgun King – The Final Checkmate – Rank 15 – Final Stage – Let’s Play

Dominik wagt sich diesmal an den höchsten Schwierigkeitsgrad des ungewöhnlichen Strategiespiels Shotgun King – The Final Checkmate, entwickelt von PUNKCAKE Délicieux und veröffentlicht von Headbang Club. In dieser schnellen Durchspielrunde auf Rang 15 gelingt ihm der Sieg, wodurch das Spiel mit einem alternativen Abschlussbildschirm endet – ein seltener Anblick, den nur wenige Spieler auf dieser Stufe zu sehen bekommen.

Das Grundprinzip mag an Schach erinnern, doch nach wenigen Minuten zeigt Shotgun King, dass es etwas völlig Eigenständiges ist. Anstelle einer Armee befehligt man nur den schwarzen König, bewaffnet mit einer Schrotflinte – und mit etwas Glück einem Schwert. Jeder Zug will wohlüberlegt sein, denn der Spieler bewegt sich wie im klassischen Schachfeld fort, während die Gegner auf der weißen Seite Zug für Zug stärker werden. Nach jeder abgeschlossenen Runde erhält man ein Upgrade, das Reichweite, Schaden oder Spezialfähigkeiten verbessert. Doch auch die Gegenseite entwickelt sich weiter – entweder durch stärkere Figuren oder durch zahlenmäßige Überlegenheit.

Dominik zeigt in seinem Let’s Play, wie anspruchsvoll der höchste Schwierigkeitsgrad tatsächlich ist. Rang 15 erfordert präzises Planen, vorausschauendes Handeln und das geschickte Kombinieren der zufällig angebotenen Verbesserungen. Denn das Spiel bietet bei jedem Stufenaufstieg zwei zufällige Upgrade-Optionen – ein Element, das für Abwechslung und Wiederspielwert sorgt. Jedes klassische Match besteht aus zwölf Etappen, die es zu überstehen gilt, bevor die Partie als gewonnen gilt.

Gerade diese Mischung aus Strategie, Zufall und minimalistischer Präsentation macht Shotgun King zu einem der spannendsten Indie-Experimente der letzten Jahre. Es ist leicht zu verstehen, aber schwer zu meistern – und mit seinem skurrilen Humor und dem düsteren Schachsetting ein kleiner Geheimtipp für Taktikfreunde, die das klassische Schachbrett einmal aus einer völlig anderen Perspektive erleben wollen.

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Slay the Princess – Let’s Play

Diesmal führt Dominik ein außergewöhnlicher Titel in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche: Slay the Princess von Black Tabby Games, dem Studio hinter Scarlet Hollow. Das 2023 veröffentlichte Spiel ist eine visuelle Novelle, die gekonnt zwischen psychologischem Horror, düsterer Romantik und philosophischer Reflexion balanciert. Mit handgezeichneten Illustrationen, erstklassiger englischer Sprachausgabe und einem eindringlichen Soundtrack entfaltet sich eine Geschichte, die je nach getroffenen Entscheidungen völlig unterschiedliche Wege einschlägt.

Schon der Einstieg trügt: Wer eine konventionelle Horror-Erzählung erwartet, wird rasch eines Besseren belehrt. Dominik erlebt ein Spiel, das weit über Schockmomente hinausgeht. Es konfrontiert den Spieler mit Fragen nach Identität, Liebe, Schuld und Realität – und lässt ihn spüren, wie schwer selbst die einfachste Entscheidung wiegt. Statt eines linearen Verlaufs entwickelt sich eine dichte, emotionale Erzählung, die sich ständig neu formt und dabei stets das Gefühl vermittelt, dass jede Wahl Konsequenzen hat.

Die Gestaltung unterstreicht diese Wirkung: Der handgezeichnete Stil wirkt gleichzeitig zart und verstörend, während die Musik subtil zwischen Melancholie und Anspannung wechselt. Die voll vertonten Dialoge verstärken das Gefühl von Nähe – oder Bedrohung – und verleihen den Charakteren eine Tiefe, die man in diesem Genre selten findet.

Slay the Princess wurde von der Fachpresse gefeiert und mehrfach ausgezeichnet. GameSpot führte es in seiner Liste der besten PC-Spiele des Jahres 2024, bei IndieCade war es für das beste Narrative nominiert, und bei den OTK Video Game Awards gewann es den Preis für das beste Indie-RPG. Bis Ende 2024 erreichte das Spiel über eine halbe Million verkaufte Exemplare – ein beachtlicher Erfolg für ein so ungewöhnliches Projekt.

Dominiks vollständiges Let’s Play zeigt die ganze Bandbreite dieser intensiven Erfahrung – ohne zu viel zu verraten, aber mit spürbarer Faszination für ein Werk, das gleichzeitig verstört, berührt und nachdenklich macht. Wer sich auf dieses Erlebnis einlässt, entdeckt, dass Slay the Princess mehr ist als ein Horrorspiel: Es ist eine psychologische Achterbahnfahrt über die Macht der Entscheidung – und über die Frage, was Wahrheit im Angesicht der Liebe eigentlich bedeutet.

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Slay the Spire – The Defect – Let’s Play

Dominik widmet sich diesmal Slay the Spire, einem modernen Klassiker des Roguelike-Deckbuilders, der Strategie, Kartenspiel und Rollenspiel-Elemente auf einzigartige Weise verbindet. Ziel ist es, den namensgebenden Turm zu erklimmen und ihn – so aussichtslos es auch erscheinen mag – zu bezwingen. Auf drei Etappen, den sogenannten Acts, stellen sich dem Spieler immer neue Gegner und Herausforderungen entgegen, wobei jede Entscheidung über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.

Vier verschiedene Charaktere stehen zur Auswahl, jeder mit einem eigenen Spielstil und individuellen Kartenmechaniken. Besonders interessant ist der Defect, ein künstliches Wesen, das seine Stärke aus der Kontrolle und dem geschickten Einsatz von Energie-Orbs zieht. Seine Spielweise erinnert an einen Magier aus klassischen Rollenspielen – mächtig, aber auf präzise Planung angewiesen.

Dominik betont, wie viel Wiederspielwert Slay the Spire bietet. Kein Durchlauf gleicht dem anderen, da jedes neu zusammengestellte Deck eine andere Dynamik entwickelt. Gerade diese Mischung aus Glück, Strategie und Improvisation sorgt dafür, dass man immer wieder von vorn beginnt, um neue Kombinationen auszuprobieren und andere Wege zum Erfolg zu finden.

So bleibt Slay the Spire nicht nur ein Paradebeispiel für modernes Spieldesign, sondern auch ein Spiel, das selbst nach unzähligen Stunden noch überrascht – und genau das macht es zu einem zeitlosen Favoriten für Strategen und Kartenspiel-Fans gleichermaßen.

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Populous – Level 291 – Timyick- Let’s Play

„Populous“ wurde von Bullfrog Productions entwickelt und von Electronic Arts veröffentlicht. Es wurde ursprünglich 1989 für den Amiga veröffentlicht und gilt als das erste Gods-Spiel. Das Spiel wurde von Peter Molyneux, Glenn Corpes, Adrian Moore, Kevin Donkin und Les Edgar entworfen. Es handelt sich um ein Einzel- und Mehrspielerspiel, in dem der Spieler die Rolle eines Gottes übernimmt, der seine Anhänger durch Anweisungen, Manipulation und göttliches Eingreifen führen muss. Ziel ist es, die Anhänger des gegnerischen Gottes zu eliminieren

Populous ist für mehrere Plattformen verfügbar, darunter für den Amiga, Archimedes, Atari ST, FM Towns, MS-DOS, Game Boy und Mac. Dieses Video wurde von Alex für MS-DOS auf einem PC aufgenommen.

Das Spiel hat insgesamt 500 Level mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Hier spielt Alex dieses Mal Level 291. Es gibt verschiedene Landschaften wie Wüste, Felsen und Lava, Schnee und Eis usw., die sich auf die Entwicklung der Anhänger des Spielers und des Gegners auswirken.

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K2: Digital Edition – Tutorial / Let’s Play

Diesmal nimmt Dominik die Zuschauer mit auf eine besonders anspruchsvolle Expedition – hinauf auf den digitalen Gipfel von K2: Digital Edition, der neuen Umsetzung des preisgekrönten Brettspiels, das 2012 für das Kennerspiel des Jahres nominiert war. In dieser vollständigen Tutorial-Partie erklärt er jeden wichtigen Schritt, von der Routenplanung über das Errichten von Lagern bis hin zum Reagieren auf das wechselhafte Bergwetter. So entsteht eine Kombination aus Lehr- und Spielvideo, das auch Einsteiger sicher an die Hand nimmt und optimal auf eigene Partien vorbereitet.

Der Reiz von K2: Digital Edition liegt in der Mischung aus Planung, Risiko und Anpassungsfähigkeit. Jede Partie verläuft anders, weil Wetter, Kartenziehung und Kartenreihenfolge immer wieder neue Bedingungen schaffen. Dominik zeigt, wie wichtig es ist, den richtigen Zeitpunkt für den Aufstieg oder das Errichten eines Lagers zu finden und wie schnell selbst ein kleiner Fehltritt über Erfolg oder Absturz entscheidet.

Als langjähriger Fan des ursprünglichen Brettspiels hat es ihm besonderen Spaß gemacht, die digitale Umsetzung in Aktion zu erleben. Die Kombination aus Kartenauswahl, Höhenmanagement und den dynamischen Wettereffekten sorgt dafür, dass jede Partie spürbar anders verläuft. Für ihn ist dieses Tutorial eine ideale Einführung in das Spiel – nicht nur für Neueinsteiger, sondern auch für erfahrene Spieler, die ihre Strategien verfeinern möchten.

Das ursprüngliche K2 wurde wegen seiner intensiven Darstellung des Bergsteigens bekannt und gilt bis heute als Paradebeispiel für taktisches Handmanagement mit minimalem Glücksfaktor. Die digitale Fassung aus dem Jahr 2025 knüpft daran nahtlos an und erweitert das Spiel um die bekannten Erweiterungen Broad Peak und The Avalanche. Neu hinzugekommen sind außerdem ein Solo-Kampagnenmodus sowie ein verbesserter Mehrspielerteil mit Online- und asynchronen Optionen.

Damit führt K2: Digital Edition die Tradition des Originals fort und macht das komplexe Bergsteiger-Erlebnis nun auch digital zugänglich. Die Umsetzung bietet die perfekte Mischung aus moderner Präsentation und klassischem Anspruch und zeigt, dass auch ein Jahrzehnt nach seiner Veröffentlichung noch neue Wege für taktische Brettspiel-Adaptionen entstehen können. Wer sich auf den digitalen Gipfel wagen möchte, findet das Spiel derzeit auf Steam.

Dominiks Tutorial lädt dazu ein, den ersten Schritt ins Basislager zu wagen und das Abenteuer selbst zu erleben – ein Muss für alle, die sich für strategische Bergspiele interessieren oder ihre eigene K2-Expedition planen wollen.

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Storyteller – Kapitel 3 – Walkthrough / Let’s Play

Nach zwei kurzen, aber einfallsreichen Kapiteln setzt Dominik seine Reise durch Storyteller fort und widmet sich nun dem dritten Abschnitt des außergewöhnlichen Puzzlespiels von Daniel Benmergui aus dem Jahr 2023. Wie gewohnt geht es darum, kleine Geschichten zu gestalten, indem man Figuren und Ereignisse in Bildtafeln anordnet – ein System, das auf den ersten Blick simpel wirkt, aber viel Raum für Kreativität lässt. Kapitel 3 bleibt überschaubar, erweist sich aber als kniffliger als die beiden vorherigen und zeigt, wie elegant das Spiel seine Mechaniken Schritt für Schritt erweitert.

Beim Spielen wird deutlich, wie gut Storyteller es versteht, die Fantasie des Spielers zu fordern. Jede Änderung in der Abfolge oder Kombination kann eine völlig neue Geschichte entstehen lassen. Kapitel 3 ist zwar schnell gelöst, doch die Rätselstruktur lädt dazu ein, verschiedene Ansätze auszuprobieren und die eigene Erzählweise zu verfeinern. Das Spiel bleibt dabei charmant, originell und ermutigt, selbst kleinste Details zu hinterfragen – ein Beweis dafür, wie durchdacht das Konzept ist.

Mit seinem innovativen Ansatz, Storytelling als spielerisches Experiment zu begreifen, hat Storyteller sich längst einen Platz unter den bemerkenswertesten Indie-Puzzlern gesichert. Die Mischung aus Einfachheit, Witz und erzählerischer Tiefe sorgt dafür, dass es sowohl Gelegenheitsspieler als auch Rätselprofis anspricht. Dominiks drittes Kapitel zeigt einmal mehr, wie kreativ und unterhaltsam das Spiel seine Idee umsetzt – und dass jedes neue Rätsel nur noch neugieriger auf die kommenden Kapitel macht.

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The Sumerian Game (1964) – Let’s Play

Nur wenige Spiele führen so weit zurück zu den Wurzeln des Mediums wie The Sumerian Game aus dem Jahr 1964. Dominik widmet sich in diesem Let’s Play einem Titel, der lange vor den Anfängen der Heimcomputer entstand und bis heute als Meilenstein der Spielegeschichte gilt. Die Steam-Version macht dieses außergewöhnliche Werk wieder zugänglich und erlaubt einen Blick in die Frühzeit digitaler Simulation – eine Zeit, in der Spiele noch auf Lochstreifen und Papierausdrucken lebten.

Entwickelt wurde The Sumerian Game von der Lehrerin Mabel Addis und dem Programmierer William McKay. Ihr Ziel war es, Schülern das Leben und die Herausforderungen der sumerischen Gesellschaft näherzubringen. Das Spiel bestand ursprünglich aus drei Phasen, in denen man Ressourcen verwalten, diplomatische Entscheidungen treffen und militärische Konflikte austragen musste. Die ursprüngliche Umsetzung war dabei rein textbasiert: Entscheidungen wurden an einen Großrechner übermittelt, der die Ergebnisse berechnete und als Ausdruck zurückgab. Die Schüler werteten diese Berichte aus und trafen daraufhin neue Entscheidungen – ein Kreislauf, der schon damals an moderne Strategiespiele erinnerte.

Von den drei Spielabschnitten hat nur die erste Phase – die Nahrungs- und Ressourcenverwaltung – die Zeit überdauert. In der aktuellen Steam-Fassung wurde sie sorgfältig rekonstruiert, begleitet von historischem Hintergrundmaterial und erklärenden Dokumenten. Die Diplomatie- und Kriegsphasen gelten als verschollen, da keine vollständigen Unterlagen mehr existieren. Trotzdem vermittelt das Spiel eindrucksvoll, wie viel konzeptionelle Tiefe bereits in dieser frühen Entwicklungsstufe des Mediums steckte.

Dominik spielt die Rolle eines sumerischen Herrschers, der das Schicksal seines Volkes lenkt – mit begrenzten Ressourcen, aber weitreichenden Konsequenzen. Obwohl das Spiel in seiner Einfachheit kaum mit modernen Titeln zu vergleichen ist, besitzt es eine besondere Faszination. Jeder Zug will wohlüberlegt sein, jede Entscheidung hat Auswirkungen. Gerade diese langsame, reflektierte Art des Spielens offenbart, wie sehr The Sumerian Game schon damals die Grundlage für spätere Klassiker legte.

Sein Einfluss lässt sich bis in die 1970er und 1980er Jahre verfolgen: Spiele wie Hamurabi, Kaiser oder Fugger nahmen zentrale Ideen daraus auf und entwickelten sie weiter. Noch Jahrzehnte später bildeten sie die Basis für SimCity, Civilization und viele andere Strategiespiele, die das Genre prägten. Auch die Verbindung von Lernen und Spielen – heute selbstverständlich in vielen Serious Games – nahm hier ihren Anfang.

Dominiks Ausflug in die Frühgeschichte der Videospiele zeigt, dass The Sumerian Game weit mehr ist als ein technisches Relikt. Es ist ein Stück interaktive Kulturgeschichte, das beweist, dass Spiele schon lange vor Pong oder dem C64 weit mehr konnten, als nur zu unterhalten. Wer sich für die Ursprünge von Strategie und Simulation interessiert, entdeckt hier eine erstaunlich lebendige Spur aus einer Zeit, in der alles gerade erst begann.

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Sid Meier’s Colonization – French Independence – Viceroy Difficulty – Let’s Play (Teil 5/5)

Dominik widmet sich diesmal Sid Meier’s Colonization, dem rundenbasierten Strategiespiel von MicroProse aus dem Jahr 1994. Gespielt wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, Viceroy of the New World, mit dem Ziel, die französischen Kolonien in die Unabhängigkeit vom Königreich Frankreich zu führen. Dieses Video bildet den finalen Teil der fünfteiligen Reihe mit einer Gesamtspielzeit von rund 13,5 Stunden. Die Aufnahmen entstanden über DOSBox, um das klassische Spielgefühl der Originalversion einzufangen – ganz so, wie es damals auf den Heimcomputern lief, lange bevor es Neuauflagen auf Steam oder GOG gab.

Da Dominik Sid Meier’s Colonization zur Zeit der Erstveröffentlichung verpasst hatte, näherte er sich dem Spiel ohne nostalgische Vorprägung. Schon bald zeigte sich, dass die höchste Schwierigkeitsstufe alles abverlangt: Jede Entscheidung will wohlüberlegt sein, Ressourcenmanagement und Planung sind entscheidend, und die Benutzeroberfläche aus den 90ern erfordert Geduld und Präzision. Doch gerade diese Mischung aus Anspruch und Fortschritt motivierte ihn, weiterzumachen, bis die Unabhängigkeit der französischen Kolonien schließlich erreicht war. Auch wenn Spiele wie Civilization oder Master of Orion für ihn persönlich einen noch größeren Platz einnehmen, hat sich Colonization als lohnender Titel erwiesen, der strategische Tiefe und historische Thematik auf faszinierende Weise verbindet.

Im Rückblick bleibt Sid Meier’s Colonization ein besonderer Vertreter der historischen Strategiespiele. Zwar erreichte es nie ganz den Kultstatus seiner berühmten Verwandten, doch seine Detailtiefe, das geschichtliche Setting und die fein abgestimmten Mechaniken haben ihm eine treue Fangemeinde eingebracht. Das Spiel veranschaulicht eindrucksvoll die Herausforderungen kolonialer Expansion und das Ringen um wirtschaftliche wie politische Unabhängigkeit. Auch heute noch bietet es sowohl Neulingen als auch Veteranen ein fesselndes Strategieerlebnis, das den Geist der frühen MicroProse-Ära lebendig hält.

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Storyteller – Kapitel 2 – Walkthrough / Let’s Play

Nach dem gelungenen Auftakt geht es für Dominik weiter mit Kapitel 2 von Storyteller, dem charmanten Puzzlespiel von Daniel Benmergui aus dem Jahr 2023. Wie schon zuvor geht es auch diesmal darum, kleine Geschichten zu erschaffen, indem Figuren und Ereignisse in leere Panels gesetzt werden. Jedes Rätsel fordert dazu auf, mit Erzählstrukturen zu experimentieren und kreative Lösungen zu finden. Das zweite Kapitel baut direkt auf den Grundlagen des Einstiegs auf, ist aber schon spürbar anspruchsvoller und zeigt, wie vielseitig die Mechaniken genutzt werden können.

Während der ersten Durchläufe wird schnell deutlich, dass Storyteller mit minimalen Mitteln erstaunlich viel erzählt. Das Spiel fordert dazu auf, über gewohnte Denkweisen hinauszugehen – kleine Änderungen in der Reihenfolge der Szenen können ganze Handlungsbögen umkehren. Kapitel 2 ist zwar in wenigen Minuten abgeschlossen, doch es liefert einen Vorgeschmack auf die tiefergehenden Herausforderungen der späteren Kapitel. Der Reiz liegt darin, immer wieder neue Kombinationen auszuprobieren und die eigene Vorstellungskraft spielen zu lassen.

Mit seiner kreativen Mischung aus Erzählkunst und Logikrätseln bleibt Storyteller ein herausragendes Beispiel dafür, wie innovativ das Puzzle-Genre sein kann. Die Verbindung aus klarer Struktur, Witz und erzählerischem Einfallsreichtum sorgt dafür, dass sowohl Gelegenheitsspieler als auch Rätselexperten auf ihre Kosten kommen. Dominik zeigt in diesem Video, wie schon die frühen Kapitel des Spiels die Fantasie anregen und Lust darauf machen, das ungewöhnliche Konzept weiter zu erkunden.

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Sid Meier’s Colonization – French Independence – Viceroy Difficulty – Let’s Play (Teil 4/5)

Dominik widmet sich diesmal Sid Meier’s Colonization, dem rundenbasierten Strategiespiel von MicroProse aus dem Jahr 1994. Gespielt wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, Viceroy of the New World, mit dem Ziel, die französischen Kolonien in die Unabhängigkeit vom Königreich Frankreich zu führen. Dieses Video bildet den vierten Teil einer fünfteiligen Reihe mit einer Gesamtspielzeit von rund 13,5 Stunden. Die Aufnahmen entstanden über DOSBox, um das klassische Spielgefühl der Originalversion einzufangen – ganz so, wie es damals auf den Heimcomputern lief, lange bevor es Neuauflagen auf Steam oder GOG gab.

Da Dominik Sid Meier’s Colonization zur Zeit der Erstveröffentlichung verpasst hatte, näherte er sich dem Spiel ohne nostalgische Vorprägung. Schon bald zeigte sich, dass die höchste Schwierigkeitsstufe alles abverlangt: Jede Entscheidung will wohlüberlegt sein, Ressourcenmanagement und Planung sind entscheidend, und die Benutzeroberfläche aus den 90ern erfordert Geduld und Präzision. Doch gerade diese Mischung aus Anspruch und Fortschritt motivierte ihn, weiterzumachen, bis die Unabhängigkeit der französischen Kolonien schließlich erreicht war. Auch wenn Spiele wie Civilization oder Master of Orion für ihn persönlich einen noch größeren Platz einnehmen, hat sich Colonization als lohnender Titel erwiesen, der strategische Tiefe und historische Thematik auf faszinierende Weise verbindet.

Im Rückblick bleibt Sid Meier’s Colonization ein besonderer Vertreter der historischen Strategiespiele. Zwar erreichte es nie ganz den Kultstatus seiner berühmten Verwandten, doch seine Detailtiefe, das geschichtliche Setting und die fein abgestimmten Mechaniken haben ihm eine treue Fangemeinde eingebracht. Das Spiel veranschaulicht eindrucksvoll die Herausforderungen kolonialer Expansion und das Ringen um wirtschaftliche wie politische Unabhängigkeit. Auch heute noch bietet es sowohl Neulingen als auch Veteranen ein fesselndes Strategieerlebnis, das den Geist der frühen MicroProse-Ära lebendig hält.

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