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Mafia (Classic) – Mission 18 & 19 – Let’s Play

Mafia: The City of Lost Heaven erschien 2002, entwickelt von Illusion Softworks und veröffentlicht von Gathering of Developers, später unter dem 2K-Label bekannt, und gilt bis heute als einer der stärksten storygetriebenen Actiontitel seiner Zeit. Angesiedelt im fiktiven Lost Heaven der 1930er-Jahre erzählt das Spiel den Aufstieg von Tommy Angelo innerhalb der Familie von Don Salieri und verbindet offene Fahrten durch die Stadt mit klassischen Third-Person-Schusswechseln und einer stark filmisch inszenierten Handlung. In diesem Abschnitt des Let’s Plays übernimmt Dominik wieder das Steuer und spielt Mission 18 komplett durch, während gleichzeitig die Ereignisse vorbereitet werden, die direkt in Mission 19 und damit in die entscheidende Phase der Geschichte führen. Gerade die zahlreichen Zwischensequenzen treiben die Handlung spürbar voran und machen deutlich, dass sich das Spiel langsam, aber unaufhaltsam seinem Finale nähert.

Grafisch wirkt Mafia aus heutiger Sicht natürlich angestaubt, doch im Jahr 2002 setzte der Titel Maßstäbe. Die Beleuchtung, die detaillierten Straßenzüge und die authentisch nachgebildeten Fahrzeuge der Prohibitionszeit erzeugen noch immer eine dichte Atmosphäre. Besonders hervorzuheben sind der orchestrale Soundtrack und die hervorragende englische und überraschend gelungene deutsche Sprachausgabe, die den Figuren Tiefe verleihen und Lost Heaven glaubwürdig zum Leben erwecken.

Nach einer rund sechsjährigen Pause ist Dominik für dieses Let’s Play nach Lost Heaven zurückgekehrt, um das Projekt endlich abzuschließen. Der Wiedereinstieg fiel anfangs etwas schwer, vor allem wegen der altmodischen Steuerung und des klassischen 100-Hitpoints-Systems, das Shooter dieser Ära prägte. Nach kurzer Eingewöhnung stellte sich jedoch schnell wieder das vertraute Spielgefühl ein, und die Mischung aus spannenden Feuergefechten, starker Inszenierung und großartigen Sprecherleistungen zog sofort wieder in ihren Bann. Mission 18 erinnert eindrucksvoll daran, warum Mafia für viele bis heute einen besonderen Stellenwert besitzt, und der Blick auf die bevorstehenden Ereignisse rund um den Banküberfall und das große Finale macht Lust darauf, die Geschichte nun konsequent zu Ende zu führen.

Auch mehr als zwanzig Jahre nach seiner Veröffentlichung behauptet sich das originale Mafia als eines der besten erzählerischen Crime-Spiele überhaupt. Atmosphäre, Figuren und Missionsdesign greifen hier so gut ineinander, dass ein erneuter Durchgang jederzeit lohnt. Dieses Let’s Play zeigt einmal mehr, dass ein Besuch in Lost Heaven nie vergeudet ist und dass manche Spiele auch mit etwas Patina nichts von ihrer Wirkung verlieren.

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Blog Gespielt

Assassin’s Creed: Rogue

„Assassin’s Creed: Rogue“, entwickelt von Ubisoft Sofia und von Ubisoft herausgegeben, ist ein echtes Juwel in der erfolgreichen „Assassin’s Creed“-Reihe. Erschienen im November 2014 für die Xbox 360, Playstation 3 und PC, setzt dieses Spiel eine einzigartige Wendung in der Serie, indem es uns die Welt durch die Augen eines ehemaligen Assassinen zeigt, der sich den Templern anschließt. 2018 erschien sogar eine Remastered Version, die das Spiel optisch prächtigerem Glanz erstrahlen lässt. Auf der Xbox One (und später auch auf den Series-Xboxen), kann man durch die Abwärtskompatibilität die Xbox 360-Version ebenfalls spielen.

Die packende Geschichte dreht sich um Shay Patrick Cormac, einen abenteuerlustigen Assassinen im 18. Jahrhundert, der sich mitten im Siebenjährigen Krieg in Nordamerika wiederfindet. Shay erlebt eine Reihe von Ereignissen, die ihn dazu bringen, alles in Frage zu stellen, wofür die Assassinen stehen. Er wendet sich ab und schließt sich den Templern an, auf der Suche nach Vergeltung gegen seine ehemaligen Brüder. Die Reise führt Shay von den belebten Straßen New Yorks bis hin zu den eisigen Gewässern des Nordatlantiks und bietet eine faszinierende Erkundung von Loyalität und Verrat.

Was das Gameplay angeht, so bleibt „Assassin’s Creed: Rogue“ seinen Wurzeln treu, fügt aber auch ein paar spannende Neuerungen hinzu. Ihr könnt euer eigenes Schiff, die Morrigan, steuern und in packenden Seeschlachten zeigen, was ihr draufhabt. Landratten und Seebären gleichermaßen werden die Möglichkeit zu schätzen wissen, das Schiff aufzurüsten und neue Gebiete zu erkunden. Nicht zu vergessen die Jagd – ob zu Land oder zu Wasser, Shay kann eine Vielzahl von Tieren jagen und Ressourcen sammeln, um seine Ausrüstung zu verbessern.

„Assassin’s Creed: Rogue“ teilt viele seiner Spielmechaniken mit dem Vorgänger „Assassin’s Creed IV: Black Flag“, insbesondere die maritime Erkundung und die offene Welt. Doch mit seinen eigenen Verbesserungen und Anpassungen, wie einem verfeinerten Kampf-System, bietet das Spiel ein flüssiges und intuitives Spielerlebnis.

Die Remastered Version von „Assassin’s Creed: Rogue“ bringt all diese fesselnden Elemente mit verbesserter Grafik und optimierten Spielmechaniken auf die neueren Konsolengenerationen und PCs. Dies gibt den Spielern die perfekte Gelegenheit, Shay Cormacs komplexe Geschichte in besserer Qualität zu erleben.

Zusammenfassend ist „Assassin’s Creed: Rogue“ ein Muss für Fans der Serie und bietet eine einzigartige Perspektive auf die ewige Auseinandersetzung zwischen Assassinen und Templern. Mit seiner fesselnden Geschichte, den spannenden Spielelementen und der Möglichkeit, die Geschichte in einer aufpolierten Remastered Version zu erleben, lädt es Spieler ein, in eine Welt voller Abenteuer, Intrigen und Entdeckungen einzutauchen.

Ich persönlich habe sowohl die Xbox360-, als auch die Remastered-Version direkt hintereinander durchgespielt. So gut gefiel mir dieser Teil und reiht sich gleich hinter meinem Favoriten Odyssey ein und verdrängt Black Flag auf Platz 3. Einzig ein kleiner Bug hat es mir verdorben, die Achievements in der Remastered-Version so weit wie möglich abzugrasen. Den 100%-Synchronisation-Erfolg lasse ich so oder so links liegen. Ist mir zu anstrengend! 😉

Schaut Euch diesen Titel auf jeden Fall an, denn dieser ist meiner Meiung nach zu Unrecht untergegangen.

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