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Vermeer Let’s Play

Vermeer – die wertvollste Gemäldesammlung der Welt ist verschwunden… Europa befindet sich im 1. Weltkrieg. Auf einem Transport verschwindet in der Silvesternacht eine der wertvollsten Kunstsammlungen Europas. Diese Sammlung gehörte Walther von Grünschild, einem steinreichen Wirtschaftsmagnaten. Am Neujahrstag 1918 wird der zukünftige Erbe in seine Residenz bestellt. Walther von Grünschild eröffnet ihm, daß er sich Gedanken über den Erben seines weltweiten Plantagenbesitzes gemacht hat. Er verlangt von seinem Nachfolger, daß dieser sich nicht nur als cleverer Plantagenbesitzer und Wirtschaftsexperte im Welthandel erweist, sondern ihm auch den wertvollsten Teil seiner Kunstsammlung zurückbringt. Der einzige Hinweis über den Verbleib der Sammlung führt zu einem gewissen Lugiani, genannt Vico Vermeer. Vico gilt als einer der besten Kunstfälscher seiner Zeit. Leider ist es bisher weder gelungen, Vico aufzuspüren, noch ihm das Handwerk zu legen. Allerdings tauchen auch einige Stücke auf internationalen Kunstauktionen auf, und der potentielle Erbe kurbelt weltweit den Anbau und Handel mit Kaffeee, Tabak, Tee und Kakao an, um diese zurückzuerwerben. Neuerdings sieht man ihn auch an der Börse, wo er versucht, mit Aktienspekulationen zu Geld zu kommen. Es wird ein Wettlauf mit der Zeit.

In einem siebenteiligen Let’s Play versucht Dominik die Kunstsammlung für „unseren“seinen“ superreichen Onkel zurückzuersteigern. Jan Vermeer ist einer der bekanntesten Künstler des 16. Jahrhunderts aus den Niederlanden. Das bekannteste Bild dürfte das Mädchen mit dem Perlenohrring sein, dessen (fiktive) Hintergrundgeschichte auch mit Scarlett Johannsen bereits verfilmt wurde. Bereits 1986 entschied sich Ralf Glau, der Entwickler des Spiels, das Motiv zum Startbildschirm von Vermeer zu machen und sein Werk nach dem Künstler zu benennen.

Trotz unausgewogener Ausbalancierung des Geldverdienens ist genau die zweite Ebene, die Jagd nach den gestohlenen Bildern, ein großer Motivationsschub im Hotseat, da dies für damals ein ungewöhnliches Metaziel für eine Wirtschaftssimulation war.

Mit „Vermeer – die Kunst zu erben“ erschien 1997 im Hause Ascaron ein Remake des ursprünglichen Spiels, zu dem unser Gast, der damals zuständige Entwickler Gerald Köhler, uns einige interessante Anekdoten in einem Interview geliefert hat.

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