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Ark Nova Digital Edition – Let’s Play

Dominik widmet sich diesmal Ark Nova – Digital Edition, der digitalen Umsetzung eines der erfolgreichsten modernen Brettspiele der letzten Jahre. Das Original erschien 2021, entworfen von Mathias Wigge und veröffentlicht unter anderem bei Feuerland Spiele sowie Super Meeple, und erreichte auf BoardGameGeek schnell eine Spitzenbewertung. Die digitale Version wurde von DIGIDICED entwickelt und bringt das komplexe Zoo-Management nun auf PC und mobile Plattformen.

Im Kern geht es darum, einen modernen Zoo aufzubauen und wirtschaftlich wie ökologisch erfolgreich zu führen. Kartenmanagement, Engine Building und langfristige Planung greifen dabei perfekt ineinander. Besonders prägend ist der Aktionsmechanismus, bei dem die Stärke einer Aktion davon abhängt, an welcher Position sie sich in der Aktionsleiste befindet. Dieses System sorgt für permanentes Abwägen zwischen sofortigem Nutzen und strategischer Vorbereitung. Gehege, Tiere und Naturschutzprojekte müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden, damit sich das eigene Zoo-Konzept Schritt für Schritt entfalten kann.

Die digitale Umsetzung überzeugt vor allem durch ihre Übersichtlichkeit. Die Benutzeroberfläche ist klar strukturiert und macht auch komplexe Spielzüge gut nachvollziehbar. Die Illustrationen der Karten und Tiere wurden originalgetreu übernommen und sorgen dafür, dass sich das Spiel sofort wie das bekannte Brettspiel anfühlt. Klanglich hält sich Ark Nova bewusst zurück: Dezente Effekte und eine ruhige musikalische Untermalung unterstützen die Konzentration, ohne vom eigentlichen Geschehen abzulenken.

Für dieses Let’s Play hat Dominik eine Viererpartie gegen drei KI-Gegner auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt und dabei das erweiterte Zoo-Layout genutzt. Die Partie dauerte rund 45 Minuten und zeigte eindrucksvoll, wie fordernd das Spiel selbst für erfahrene Strategen bleibt. Besonders auffällig ist, wie stark das Engine-Building hier ausgeprägt ist – sogar noch komplexer als bei Terraforming Mars, auf das Ark Nova oft verwiesen wird. Jede Entscheidung wirkt langfristig nach, und der richtige Zeitpunkt für eine Aktion kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Auch im Jahr 2025 zeigt sich für Dominik erneut, dass sich die digitale Version spielerisch absolut auf Augenhöhe mit dem analogen Vorbild bewegt.

Sein Fazit fällt klar aus: Ark Nova – Digital Edition ist eine äußerst gelungene Umsetzung eines modernen Brettspielklassikers. Sie bewahrt die strategische Tiefe des Originals und ergänzt sie um den Komfort der digitalen Verwaltung. Wer anspruchsvolle Strategiespiele, ausgefeilte Engine-Builder oder einfach verstehen möchte, warum Ark Nova zu den meistgefeierten Brettspielen der letzten Jahre zählt, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren.

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Ark Nova – Let’s Play

Dominik beschäftigt sich diesmal mit Ark Nova, dem vielfach ausgezeichneten Brettspiel, das inzwischen auch in einer digitalen Version erhältlich ist. Hier geht es darum, einen modernen Zoo aufzubauen, Tiere zu managen, Naturschutzprojekte zu unterstützen und daraus einen erfolgreichen Tierpark zu gestalten – mit einer tiefen, strategischen Note.

Das Spiel fordert dazu heraus, mit Aktionskarten Tiere zu erwerben, Gehege zu bauen, die Infrastruktur auszubauen und langfristige Strategien im Blick zu behalten. Neben der richtigen Planung der Karten spielt auch die Anordnung im eigenen Zoo eine wichtige Rolle. Die digitale Version übernimmt dabei den Aufbau, die Regeln und die Wertung, sodass sich alles auf die taktischen Entscheidungen konzentriert.

Seit seiner Veröffentlichung gilt Ark Nova als eines der besten modernen Strategiespiele und wird häufig mit Terraforming Mars verglichen. Die Mischung aus Engine-Building, Kartensynergien und räumlichem Puzzle-Element macht es zu einem Liebling unter Brettspielfans. Die digitale Umsetzung bewahrt die Komplexität und Tiefe des Originals, verschlankt aber die Spieldauer und den Verwaltungsaufwand.

Für Dominik fühlt sich Ark Nova wie eine Variante von Terraforming Mars an, die zusätzlich ein räumliches Puzzleelement bietet. Zwar reduziert das den direkten Kontakt zwischen den Spielern, eröffnet aber eine spannende neue Ebene bei der Optimierung des eigenen Zoos. Insgesamt wirkt das Spiel noch komplexer, da das Aktionskartensystem einen weiteren, geschickt integrierten Mechanismus hinzufügt. Es erreicht nicht ganz die Wucht seines offensichtlichen Vorbilds, sorgt aber dennoch regelmäßig dafür, dass Dominik sich zu „nur noch einer Partie“ hinreißen lässt – selbst wenn ein Solo-Spiel auf dem PC trotz Automatisierung noch rund eine Stunde dauert. Für Brettspielfans, insbesondere für Liebhaber von Terraforming Mars, ist es eine klare Empfehlung.

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